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Kurt Marti

(Keystone)

Der 1921 geborene Kurt Marti liess sich erst zum Juristen, dann zum Theologen ausbilden. Der Theologie blieb er treu: Nach dem Krieg arbeitete er zunächst als Gefangenseelsorger in Paris, später als Pfarrer in Niederlenz (AG) und ab 1961 in Bern. Selbstständiger Schriftsteller ist er seit den frühen 1980er-Jahren.

In seinen Predigten und Aufsätzen, Gedichten und Aphorismen erweist sich Kurt Marti stets als engagierter und kritischer Literat. Dafür wurde der Schriftsteller mehrfach mit Auszeichnungen bedacht, etwa mit dem Johann-Peter-Hebel-Preis (1972) oder dem Kurt-Tucholsky-Preis (1997).

Zwar hatte er nach eigener Aussage mit dem autobiografischen Buch «Ein Topf voll Zeit 1928-1948» sein letztes Werk veröffentlicht. Nun sind, knapp vor seinem 90. Geburtstag, die «Notizen und Details 1964-2007» herausgekommen: Sie decken ein breites thematisches Spektrum ab und zeugen von Martis Gespür für unbequeme Fragen.


Das nominierte Buch: «Notizen und Details 1964-2007»

Buchcover

Kurzinhalt (Klappentext):

Herausgegeben von Klaus Bäumlin, Bernard Schlup, Hektor Leibundgut. Von 1964 bis 2007 hat der Berner Pfarrer und Schriftsteller Kurt Marti für die Zeitschrift «Reformatio» seine «Notizen und Details» verfasst - pointiert formulierte Beobachtungen und Kommentare zu Literatur, Theologie und Kirche sowie zu Vorgängen in Politik und Gesellschaft.

Sie dokumentieren ein Stück Zeitgeschichte. Wer die jüngere Geschichte der Schweiz kennenlernen wolle, hat Peter Bichsel einmal gesagt, der müsse Kurt Martis Gesamtwerk lesen.

 

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52 beste Bücher vom Sonntag, 25.4.2010, 11.03 Uhr, DRS 2

«Notizen und Details» von Kurt Marti

Zwischen 1964 und 2007 hat der heute 89-jährige Schriftsteller und Theologe Kurt Marti für die Zeitschrift «reformatio» 252 Kolumnen verfasst. Jetzt sind sie in Buchform erschienen.   Mehr

Hören (49:16)


Reflexe vom Montag, 24.11.2008, 11.03 Uhr, DRS 2

Kurt Marti erinnert sich an seine Schul- und Studienzeit

Mit «Ein Topf voll Zeit» hat der bekannte Berner Schriftsteller und Pfarrer Kurt Marti seine Erinnerungen an die Jahre 1928 bis 1948, an seine Schul- und Studienzeit, veröffentlicht. In einer Abfolge von scheinbar harmlosen Alltagsszenen schildert er die innere und äussere Situation einer Jugend, die zwischen Lebenshunger und Resignation schwankt. Ein anderer Blick auf die «Aktivdienstgeneration».   Mehr

Hören (29:01)Download (MP3, 13.5MB)


Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom Sonntag, 14.9.2008, 17.30 Uhr, DRS 1

Kurt Marti: der Berner Schriftsteller und Theologe im Gespräch

Sein neues Buch mit alten Erinnerungen, Kurt Marti über das Schreiben, den Glauben und das Sterben.


    • Mehr
  • Hören (15:50)

Weiterführender Link zum Beitrag:

  • Interview mit Kurt Marti («Berner Zeitung»)

Mehr zum Stichwort:

  • Kurt Marti

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Notizen und Details 1964–2007
von Kurt Marti

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Schweizer Buchpreis 2010: Vielfältig wie nie

Von der gefeierten Jungautorin bis zum Poetry Slammer waren dieses Jahr fünf Schriftsteller für den Schweizer Buchpreis nominiert, die unterschiedlicher nicht sein könnten.  Mehr

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