Schweizer Radio DRS - Alles zum Thema Nachrichten http://www.drs.ch/www/ 24 x 7 Stunden aktuell de 0 International Schweiz Wirtschaft Sport Regional Indiens Superstar setzt zum Sprung nach Europa an http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/international/322391.indiens-superstar-setzt-zum-sprung-nach-europa-an.html
 Shah Rukh Khan, hier auf einem Bild Mitte Januar in Macau, setzt zum Sprung nach Europa an. (Reuters)

Das hysterische Kreischen der Fans ist vorprogrammiert, wenn Bollywoodstar Shah Rukh Khan über rote Teppiche schreitet - auch an der Berlinale, wo Indiens populärster Schauspieler seinen neuen Films «Don - The King is back» vorstellt. Es ist kein typischer Bollywood-Streifen, sondern cool, hart und schnell - wie der Schauspieler.

Von Südasienkorrespondentin Karin Wenger

Ein jetsettender Unterweltboss, der an James Bond erinnert, teure Autos, viele Drogen und noch mehr Geld - alles unterlegt mit schneller Musik, gespickt mit harten Typen und verführerischen Frauen. Und natürlich mit Superstar Shah Rukh Khan. Das ist «Don 2 - der König ist zurück». Zugegeben: Weder besonders kreativ, noch herausrragend durch schauspielerische Leistungen, trotzdem ist der Film in Indien bereits zum Kassenschlager avanciert. Zumal Khan mit Schlagfertigkeit - sowohl verbal als auch körperlich - glänzt.

Europas Tourismusmanager können sich freuen
Und noch etwas macht den Film für ein indisches Publikum attraktiv. Drogenboss Don, alias Shah Rukh Khan, bewegt sich genauso sicher in den asiatischen Grossstädten wie auf dem Tanzparkett der Berliner High Society. Dort nimmt sich Don, einer der mächtigsten Drogenbosse Asiens, einen Manager der deutschen Zentralbank vor. Er will die Druckplatten für den Euro aus einem Berliner Hochsicherheitstrakt entwenden.

Gejagt von indischen Interpol-Leuten führen die Verfolgungsjagden am Brandenburger Tor und am Schiffbauerdamm vorbei. Eine prächtige Tourismuswerbung für Deutschland. Aber auch die Schweiz und Malaysia, wo weitere Szenen spielen, kommen nicht zu kurz. Dass Bollywood-Filme in Europa gedreht werden ist nicht neu. Dass sie weniger Schmalz und mehr Action haben, schon.

Khan wirkt nicht nur auf der Leinwand
Mit Shah Rukh Khan in der Hauptrolle hat der Film noch etwas: Witz und so viel Sexappeal, dass die Frauenherzen in den indischen Kinosälen auf Hochfrequenz schlagen. In Indien hat sich Khan sowieso schon längst in die lange Liste der Götter eingereiht. Weniger wegen seinen Muskeln, seinem vollen schwarzen Haar und dem kantigen Gesicht.

Es sei seine Persönlichkeit, sein Grips, seine Schlagfertigkeit und wie er spreche, sagt Rushdea, eine junge Inderin. All das mache den 46-jährigen Bollywood-Star so sexy. Khan wirkt auch ausserhalb der Leinwand. Als Muslim im mehrheitlich hinduistischen Indien, wirbt er erfolgreicher als die meisten Politiker oder Religionsführer für ein tolerantes Nebeneinander der Kulturen und Religionen.

Schliesslich sei es die Aufgabe der gebildeten und liberalen Muslime, in die Welt hinaus zu gehen, um den Islam zu erklären, sagte Khan in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CNN. Nur so könnten Anhänger anderer Religionen verstehen, dass mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede zwischen dem Islam und anderen Religionen existierten.

Die Inder lieben die Traumwelt der Bollywood-Helden
Dass Khan selbst mit einer Hinduistin verheiratet ist, hilft seiner Glaubwürdigkeit. Dass er weder Sohn eines bekannten Bollywood-Stars noch eines Produzenten ist, sondern den Sprung von einer Theaterschule nach Bollywood aus eigenen Kräften geschafft hat, macht ihn bei der jungen Geration umso populärer.

Die Inder liebten die Traumwelt, die Aura, mit der Bollywood-Stars umgeben seien, glaubt die 22-jährige Inderin Rushdea. Vor allem bei Shah Rukh Khan, einem einst unbekannten Schauspieler, der keinen Paten in der Bollywood-Industrie habe. «Das zeigt uns: Jeder kann es schaffen - und das macht ihn so begehrenswert.» Vielleicht sogar für ein Berliner Publikum. (ank)

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Sat, 11 Feb 2012 18:01:00 +0100 322391
Kältefrei in Serbien http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/international/322366.kaeltefrei-in-serbien.html
 Blick auf die teilweise zugefrorene Donau in Belgrad: Die serbische Regierung hat für die kommende Woche kältefrei gegeben, um Strom zu sparen. (Reuters)

Heftige Schneefälle und die anhaltende Kälte lassen die serbische Regierung zu ungewöhnlichen Massnahmen greifen: Um Strom zu sparen, soll die kommende Woche arbeitsfrei bleiben. Auch Italiens Haupstadt Rom liegt lahm unter den stärksten Schneefällen seit Jahrzehnten.

Heftige Schneefälle haben grosse Teile der Balkanhalbinsel in neues Chaos gestürzt. Um Strom zu sparen, bestimmte die serbische Regierung die nächste Woche als arbeitsfrei. Staatsunternehmen und Behörden bleiben geschlossen, private Firmen sollten ihren Mitarbeitern ebenfalls freigeben. «Wir reden über die Gefahr, dass das Stromsystem auseinanderfliegt», begründeten die Behörden ihren Schritt. Heizkraftwerke liefen an ihren Kapazitätsgrenzen.

Nach Angaben des Notfallstabes sind im ganzen Land derzeit 50'000 Menschen eingeschneit. 19 Menschen starben an den Folgen der Kälte. Unzählige Strassen sind nach wie vor nicht befahrbar.

In Serbien und Bosnien-Herzegowina dürfen Schüler und Studenten eine weitere Woche zu Hause bleiben. Bereits in den vergangenen Tagen hatten die Regierungen beider Länder die Schulen und Universitäten geschlossen.

Italien stöhnt unter Schnee und Kälte
Die ungewöhnlich strenge Witterung versetzt auch Italien weiterhin in einen Ausnahmezustand. Medienberichten zufolge starben seit Freitag sechs Menschen - seit Beginn der Kältewelle sollen es mindestens 53 gewesen sein. Viele Opfer waren obdachlos, andere starben in ihren Wohnungen an Kohlenmonoxidvergiftungen, bei Autounfällen oder weil wegen verschneiter Strassen Rettungskräfte bei medizinischen Notfällen zu spät kamen.

Die Haupstadt Rom erlebt in diesen Tagen die heftigsten Schneefälle seit den 1980-er Jahren. In der Nacht auf Samstag durchwehte ein eisiger Sturm die Stadt, seit Freitagnachmittag schneit es fast ununterbrochen. In der 3,5 Millionen-Einwohner-Metropole sorgte das zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage für Chaos. Der Verkehr kam praktisch zum Erliegen. Die grosse Stadtumfahrung musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.

Römer sollen aufs Auto verzichten
Auch auf dem Flughafen Fiumicino kam es zu chaotischen Zuständen. Am Freitagabend wurden 20 Flüge gestrichen, 2000 Passagiere mussten die Nacht im Flughafen verbringen. Die Züge zwischen dem Flughafen und dem Stadtzentrum waren nur mit grossen Verspätungen unterwegs. Teile des regionalen Bahnverkehr brachen zusammen. Bürgermeister Gianni Alemanno rief die Römer auf, nicht das Auto zu nutzen.

Begeistert vom Schnee waren die Touristen. Die Spanische Treppe, der Trevi-Brunnen oder die Piazza Navona im Schnee waren ein beliebtes Sujet bei den Fotografen. Wegen des Schnees blieben aber viele Touristen-Attraktionen geschlossen: Kolosseum, Forum Romanum, der Palatinshügel sowie andere archäologische Stätten. Auch der Petersplatz im Vatikan war eingeschneit.

Armee im Einsatz
Die Kältewelle lähmt ganz Italien. Die Armee ist in mehreren Regionen im Einsatz, um die Strassen in eingeschneiten Bergdörfern zu befreien. Tausende Menschen sind nach Berichten italienischer Nachrichtenagenturen von ihrer Umwelt abgeschlossen. In Berggebieten der Region Abruzzen berichteten die Einwohner von ausgehungerten Wölfen, die sich auf der Suche nach Nahrung den Häuser genähert hätten. Schneefälle wurden auch aus dem Süden des Landes gemeldet. (ank, dpa/sda/apa)


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Sat, 11 Feb 2012 14:35:31 +0100 322366
Pelli bleibt viele Antworten schuldig http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/schweiz/322355.pelli-bleibt-viele-antworten-schuldig.html
 Räumt Fehler der FDP ein, bleibt aber viele Antworten schuldig: Fulvio Pelli vor den Delegierten in Bern. (Keystone)

Mit einer Resolution haben die FDP-Delegierten einmal mehr ihren Kampf für Freiheit und Verantwortung bekräftigt. Dabei gab sich Parteipräsident Fulvio Pelli durchaus selbstkritisch. Wie die Partei allerdings aus den Fehlern der Vergangenheit lernen will, darauf gab es keine konkreten Antworten.

Von Bundeshausredaktorin Elisabeth Pestalozzi

Parteipräsident Fulvio Pelli zeichnet ein düsteres Bild. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise verunsichere die Menschen weltweit. «Die liberalen Demokratien sind in der Legitimitätskrise. Am Pranger stehen Liberalismus und Marktwirtschaft - auch in der Schweiz», sagte Pelli.

Dass der Glaube an das liberale Gedenkengut schwindet, schrieb Pelli auch den anderen Parteien zu: Sie streuten der Bevölkerung Sand in die Augen - die SVP mit einer Art Heidiwelt ohne Ausländer, die Linke mit einem Mindestlohn und sechs Wochen Ferien für alle.

«Wir haben Fehler zu verantworten»
Doch der FDP-Chef zeigte sich auch selbstkritisch. «Wir selber haben Fehler zu verantworten.» Zu lange habe man wichtige Themen den anderen überlassen - die Misstände bei der IV oder im Asylwesen etwa, vor allem in den 90-er Jahren. Aber auch in den vergangenen vier Jahren habe seine Partei Fehler gemacht. In der Umweltpolitik etwa sei die Trendumkehr nicht gelungen, zu lange habe die FDP das Feld «den Umweltpopulisten» überlassen.

Auch die Boni- und Managerdebatte habe die Wirtschaftspartei FDP zu wenig geprägt, räumte Pelli ein. «Diese Exzesse haben wir zwar immer wieder kritisiert, doch zu sehr akzeptierten wir den Vergleich mit dem Ausland als Rechtfertigung.» Das müsse sich ändern - mit mehr Rechten für die Aktionäre und mit mehr sozialem und politischem Druck. Damit wiederholte Pelli, was die FDP in der Abzockerdebatte schon länger vertritt.

Viele offene Fragen
Wie die FDP aber aus allen anderen benannten Fehlern lernen will, um aus ihrem Tief nach den eidgenössischen Wahlen vom Herbst wieder herauszukommen, darauf gab Pelli keine Antwort. Ebenso wenig sagte er, welche Lösungen seine Partei sieht in den aktuellen politischen Fragen. Den laufenden Steuerstreit mit den USA etwa erwähnte er mit keiner Silbe. Auch zum Verhältnis der Schweiz zu Europa, einem der Hauptthemen der neuen Legislatur, äusserte er sich nicht. Stattdessen verabschiedeten die FDP-Liberalen eine Resolution zu den uralten Werten der Partei: zu Freiheit und Verantwortung. (ank)

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Sat, 11 Feb 2012 12:48:00 +0100 322355
FDP-Nationalrat Philipp Müller zur Finanzplatzstrategie seiner Partei http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/samstagsrundschau/2757.sh10212197.html
 Philipp Müller (Keystone)

Zu Gast bei Géraldine Eicher ist der Aargauer Nationalrat Philipp Müller.

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Sat, 11 Feb 2012 11:30:00 +0100 322354 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/samstagsrundschau/2012/02/120211_saru.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/samstagsrundschau/2012/02/120211_saru.mp3
Kommt die Weissgeld-Strategie voran? http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/trend/2786.sh10211920.html

Die Schweizer Banken stehen unter einem enormen Druck: Wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds brechen die Einnahmen weg, die Gewinne schrumpfen. Für zusätzliche Probleme sorgt der Steuerstreit mit den USA, aber auch mit anderen Ländern. Die Banken müssen sich von alten Strategien verabschieden und sich auf die «Nach-Schwarzgeld-Zeit» einstellen.

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Sat, 11 Feb 2012 08:20:00 +0100 321980 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/trend/2012/02/120211_trend_weissgeldstrategie.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/trend/2012/02/120211_trend_weissgeldstrategie.mp3
Schweizer essen weniger Schokolade http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/322220.schweizer-essen-weniger-schokolade.html
 Pro Kopf ist eine Tafel Schokolade weniger verspiesen worden. (Keystone/Archiv)

Der Umsatz der Schweizer Schokoladeproduzenten ist geschmolzen. Im Durchschnitt ist eine Tafel Schokolade weniger pro Jahr gegessen worden. Mehr als ein Drittel der Schokolade wird importiert.

Die Konsumenten in der Schweiz haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 11,9 Kilo Schokolade gegessen. Damit ging der Pro-Kopf-Konsum um rund eine Tafel zurück. Ein Drittel der hierzulande verzehrten Ware war Schokolade aus dem Ausland.

Der Anteil der Importschokolade stieg in der Schweiz im Jahr 2011 um 0,8 Prozentpunkte auf 34 Prozent an, wie Chocosuisse, der Verband der Schweizerischen Schokoladefabrikanten, mitteilte.

Insgesamt wurden in der Schweiz 94'008 Tonnen Schokolade (ohne Kakao- und Schokoladepulver) gegessen. Davon stammten 69'281 Tonnen von Schweizer Herstellern - das sind 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz der 18 Schweizer Schokoladehersteller, die Chocosuisse angeschlossen sind, sank im Inland um 3,2 Prozent auf 870 Millionen Franken.

Beliebte Schokoladetafeln
Der gesamte Umsatz der Schweizer Schokoladefabrikanten sank um 3,1 Prozent auf 1,69 Milliarden Franken. Insgesamt verkauften die Chocolatiers 176'332 Tonnen Schokolade, das sind 0,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Rund die Hälfte des Umsatzes machen die Hersteller mit den klassischen Schokoladetafeln.

Die Schokoladefabrikanten führen den Umsatzrückgang vor allem auf die Frankenstärke zurück. In der Schweiz hätten auch der Preiskampf im Detailhandel und die Konsumentenstimmung auf die Umsätze gedrückt.

Über die Hälfte geht ins Ausland
Rund 61 Prozent oder 107'051 Tonnen der Gesamtproduktion setzten die Schweizer Schokoladeunternehmen ins Ausland ab. Bei den Exporten konnten sie sich somit im Vorjahresvergleich um 0,4 Prozent steigern. Allerdings erhielten die Schokoladeproduzenten weniger Geld für ihre Spezialitäten: Der Exporte-Umsatz ging um 2,9 Prozent auf 820 Millionen Franken zurück.

Appetit auf Schokolade hatten vor allem die Deutschen: Die in den wichtigsten Exportmarkt gelieferten Mengen stiegen erneut um 10,5 Prozent an und generierten einen Mehrumsatz von 3,4 Prozent. In der gesamten EU wurde zwar leicht mehr Schweizer Schokolade verzehrt, die Umsätze nahmen aber um 5,3 Prozent ab.

Steigender Beliebtheit erfreue sich die Schweizer Schokolade auch in Brasilien, Israel, auf den Philippinen, in Russland und Singapur, schreibt Chocosuisse. Die 18 Schweizer Schokoladefabrikanten beschäftigen rund 4300 Mitarbeitende. (basn, sda)

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Fri, 10 Feb 2012 14:05:00 +0100 322220
Schweiz im Davis Cup ausgeschieden http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/322393.schweiz-im-davis-cup-ausgeschieden.html
 Unterlagen den Amerikanern: Stanislas Wawrinka und Roger Federer. (Keystone)

Das Schweizer Davis-Cup-Team hat auch das Doppel gegen die USA verloren und ist nach der dritten Niederlage im Achtelfinal ausgeschieden. Roger Federer und Stanislas Wawrinka unterlagen Mardy Fish und Mike Bryan nach 2:18 Stunden mit 6:4, 3:6, 3:6, 3:6.

Nach gewonnenem Startsatz liessen Roger Federer und Stanislas Wawrinka in Fribourg je länger, je mehr nach. Den Olympiasiegern von Peking gelang in der ganzen Partie nur ein einziges Break - im allerersten Game des Spiels. Danach gestanden die Amerikaner, die mit starkem Return-Spiel überzeugten, den Schweizern keine einzige Breakmöglichkeit mehr zu.

Wawrinka gibt drei Mal Aufschlag ab
Anders die USA, die insgesamt sieben Chancen zum Service-Durchbruch hatten und vier davon nutzten. Besonders Wawrinka sündigte bei eigenem Aufschlag. Im zweiten Durchgang musste er sich nach einem Doppelfehler den Service abnehmen lassen, im dritten Satz war es ebenfalls der Romand, der den Amerikanern das erste Break zugestand.

Den entscheidenden Service-Durchbruch im vierte Satz gelang den Amerikanern zum 3:1 bei Aufschlag Wawrinka. Doch auch Federer vermochte in keiner Weise zu überzeugen. Der 16-fache Grand-Slam-Sieger liess zahlreiche Chancen ungenutzt und beging viele Fehler.

Alles bereits entschieden
Nach den Niederlagen in den beiden Einzeln vom Freitag liegt die Schweiz nun mit 0:3 zurück und hat das Duell bereits verloren. Die letzten beiden Einzel am Sonntag sind somit bedeutungslos geworden.

«Sie waren einfach besser», musste Federer ernüchtert eingestehen. Der Baselbieter haderte aber auch mit den Bedingungen: «Wegen der erhöhten Lage sprangen die Bälle hoch auf und das machte uns sehr zu schaffen.»

Konsternation auf der einen, grosse Freude auf der anderen Seite: «Das ist ein grossartiges Gefühl», freute sich Doppel-Spezialist Bryan und meinte: «Das ist einer der schönsten Momente in meiner Karriere.» Bryans Partner Fish zeigte sich überrascht ob des klaren Resultats. «Dass wir ausgerechnet auf Sand triumphieren, damit hätte ich nicht gerechnet.» (ank/bon, sf)

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Sat, 11 Feb 2012 18:07:00 +0100 322393
Feuz triumphiert in Sotschi http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/322351.feuz-triumphiert-in-sotschi.html
 Feierte in Sotschi den dritten Saisonsieg und seinen 25. Geburtstag: Beat Feuz. (Keystone)

Das schönste Geschenk zum 25. Geburtstag machte sich Beat Feuz gleich selber: Der Emmentaler gewann die Weltcup-Abfahrt auf der Olympiapiste von Sotschi und rückte damit Cuche und Kröll auf die Pelle.

Der Emmentaler Beat Feuz hat die Weltcup-Abfahrt in Sotschi gewonnen. Als Zweiter des Abschlusstrainings gehörte er in Krasnaja Poljana zum engsten Favoritenkreis. Mit einer Aufholjagd und einer Glanzleistung im unteren Teil setzte der Lauberhorn-Sieger eine Marke, die unerreicht blieb.

Feuz, der seinen 25. Geburtstag feierte, gewann 0,27 Sekunden vor dem Newcomer Benjamin Thomsen. Der wilde Kanadier schaffte es erstmals in seiner Karriere auf ein Weltcup-Podium - ein Exploit, der sich  angedeutet hatte. Dritter wurde der Franzose Adrien Théaux, Vierter Bode Miller.

Carlo Janka gelang mit Rang 5 das erste Spitzenresultat seit dem 4. Platz in Wengen. Den ersten Podestplatz des Winters verpasste der Bündner nur um sechs Hundertstel. Gut  schlug sich auch Didier Défago, der als drittbester Schweizer den 10. Platz belegte.

Dritter Saisonsieg für Feuz
Für Beat Feuz ist es nach dem Super-G in Val Gardena und der Abfahrt in Wengen schon der dritte Saisonsieg und der vierte insgesamt. Weil sich Klaus Kröll und Didier Cuche, seine Rivalen im Kampf um den Abfahrts-Weltcup, mit den Rängen 8 und 12 bescheiden  mussten, reduzierte Feuz seinen Rückstand massiv.

Neu liegt Cuche noch 26 Punkte vor Kröll und 27 vor Feuz. Ausstehend sind noch die Rennen in Kvitfjell, wo Feuz im Vorjahr seinen ersten Weltcupsieg feierte, und das Finale in Schladming, auf der WM-Piste des nächsten Jahres. Im Gesamtweltcup verbesserte sich Feuz auf Kosten von Marcel Hirscher auf den 2. Platz. Den Rückstand auf Leader Ivica Kostelic, der 29. wurde, reduzierte Feuz auf exakt 50 Punkte. (ank, si)

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Sat, 11 Feb 2012 11:34:00 +0100 322351
Bis zu 70 neue Stellen bei Trumpf Grüsch http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/regionaljournal-ostschweiz/2747.sh10212229.html

Die Trumpf Grüsch im Kanton Graubünden baut an ihrem Sitz in Grüsch ein neues Firmengebäude. Dort sollen bis zu 70 neue Arbeitsplätze entstehen.Weitere Themen:

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Sat, 11 Feb 2012 17:30:00 +0100 322392 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Ostschweiz/2012/02/120211_arj_sg.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Ostschweiz/2012/02/120211_arj_sg.mp3
Unfälle auf Aargauer und Solothurner Strassen http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/regionaljournal-aargau-solothurn/2744.sh10212223.html

In Benzenschwil gab es am Freitagabend einen Unfall. Die Strasse Beinwil im Freiamt-Benzenschwil musste 1.5 Stunden gesperrt werden. Der Autofahrer wurde leicht verletzt. Im Solothurner Gerlafingen und in Holderbank SO gab es 2 Unfälle, weil die Fahrer 0.8 Promille Alkohol im Blut hatten. Verletzt wurden sie nicht.

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Sat, 11 Feb 2012 17:30:00 +0100 322389 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Aarau/2012/02/120211_regiagso_abend.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Aarau/2012/02/120211_regiagso_abend.mp3