Schweizer Radio DRS - Alles zum Thema Bern Freiburg Wallis http://www.drs.ch/www/ Die Nachrichten zusammengestellt vom Regionaljournal Bern Freiburg Wallis de 0 Bern Freiburg Wallis Kein Davis Cup ohne freiwillige Helfer http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322373.kein-davis-cup-ohne-freiwillige-helfer.html
 Eine von vielen Helferinnen kontrolliert das Ticket einer Zuschauerin. (SRF)

Am Tennis Davis Cup in Freiburg spielt die Schweiz vor tausenden von Zuschauern gegen die USA. Nur Dank dem Einsatz von rund 140 Freiwilligen pro Tag ist ein reibungsloser Ablauf garantiert.

Freiwillige kontrollieren Zugänge und weisen die Leuten an ihre Plätze. Viele erhoffen sich, Roger Federer zu begegnen und die Tennis Matches zu sehen. Doch nicht alle Freiwilligen kommen auf ihre Rechnung. Nur etwa die Hälfte der Helferinnen und Helfer sehen tatsächlich etwas von den Spielen, die anderen stehen draussen oder irgendwo in den Gängen ohne Blick auf's Feld. «Wir wechseln ab und versuchen, die Leute so einzusetzen, dass sie auch etwas vom Turnier haben», sagt Yves Vonlanthen. Er koordiniert die Freiwilligeneinsätze. (muelp)

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Sat, 11 Feb 2012 15:58:00 +0100 322373
Bauernhaus in Hauterive abgebrannt http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322384.bauernhaus-in-hauterive-abgebrannt.html

Im freiburgischen Hauterive hat am Samstag ein Bauernhaus gebrannt. Verletzt wurde niemand. Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen den tiefen Temperaturen sehr schwierig.

Wie die Kantonspolizei Freiburg schreibt, ist das Löschwasser in den Schläuchen eingefroren. Trotzdem ist es den Feuerwehrleuten gelungen, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Das Wohngebäude brannte nieder, die Flammen griffen jedoch nicht auf die Ökonomiegebäude über.

Verletzte gab es keine, bis auf einen Hund konnten die Tiere gerettet werden. Die Brandursache wird untersucht. (delp)

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Sat, 11 Feb 2012 16:33:36 +0100 322384
FC Sion verliert erneut vor Gericht http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322363.fc-sion-verliert-erneut-vor-gericht.html

Der FC Sion bleibt aus der Europa League ausgeschlossen. Der Club hat eine weitere juristische Niederlage erlitten. Das Waadtländer Kantonsgericht wies Anträge ab, mit denen sich der Walliser Verein wieder in den Wettbewerb integrieren lassen wollte.

Das Waadtländer Kantonsgericht befand die Anträge als unzulässig und ging nicht darauf ein. Der Fall sei in der Sache bereits durch das Urteil des internationalen Sportgerichts CAS am 15. Dezember 2011 entschieden worden, begründeten die Richter ihre Haltung.

Der FC Sion muss im jüngsten Fall für die Verfahrenskosten aufkommen. Zudem muss er der UEFA einen Beitrag an die Verteidigungskosten bezahlen. (delp, sda)

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Sat, 11 Feb 2012 14:01:00 +0100 322363
«Schwofen» wie in alten Zeiten http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322080.schwofen-wie-in-alten-zeiten.html
 Bern im Lindy Hop-Fieber: am Tanzfestival «Leapin'Lindy» unter anderem im Kulturzentrum Progr. (SRF)

Der Tanzstil Lindy Hop, bei dem Paare zu Swingmusik aus den 1920er-Jahren tanzen, hat sich in Bern zum veritablen Trend gemausert. Das zeigt sich am Tanzfestival «Leapin' Lindy». Der Anlass zieht immer mehr Tanzbegeisterte an.

Organisiert wurde das Tanzfestival erstmals 2004. Seither ist die Zahl der Besucher ständig gewachsen, sagt Michael Rosin, der das Festival mitorganisiert. Heute ist «Leapin' Lindy» der grösste internationale Lindy-Hop-Anlass der Schweiz.

400 Tänzerinnen und Tänzer haben sich für die Workshops am Wochenende angemeldet, an denen sie von Profis aus aller Welt lernen können.

«Lindy-Hop ist wie fliegen»
Unter den begeisterten Hobbytänzern sind auch die beiden jungen Berner Sarah Götz und Dominik Marti. Sie tanzen regelmässig und sind begeistert - von der Freiheit, welche diese Tanzart den Tänzern lässt. Und von der Stimmung der 1920er-Jahre, die an den Tanzveranstaltungen aufkommt. «Lindy-Hop macht enorm Spass. Wenn man es kann, ist es fast wie fliegen» sagt Sarah Götz.

Auch totale Anfänger können sich an diesem Wochenende auf das Tanzparkett wagen. Zu den Veranstaltungen gehört auch ein Crashkurs für Beginner. Höhepunkt des Festivals ist der Ballroom-Tanzanlass am Samstagabend im Kultur-Casino Bern. Das Festival dauert bis Sonntag. (delp)

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Fri, 10 Feb 2012 18:02:00 +0100 322080 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Bern/2012/02/120210_lindy.mp3
Massive Wasserschäden im Alpinen Museum http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322099.massive-wasserschaeden-im-alpinen-museum.html
 Pech im Endspurt: Die Wiedereröffnung des Alpinen Museums Bern am 9. März ist in Frage gestellt. (SRF)

In der Nacht auf Freitag ist im Dachgeschoss des Alpinen Museums in Bern eine Wasserleitung geborsten. Der Schaden ist immens: Die Ausstellungsräume waren so gut wie saniert. Jetzt müssen Böden und Wände wieder rausgerissen werden.

Die Wasserleitung ging im Estrich des dreistöckigen Gebäudes kaputt. Das Wasser verteilte sich daraufhin durchs ganze Haus. Der Schaden wurde durch eine Sicherheitsfirma entdeckt. Daraufhin legte die Feuerwehr die Räume trocken. Als mögliche Ursache des Rohrbruchs gibt die Feuerwehr die vorherrschende Kälte an. Der Schaden geht in die Hunderttausende.

Die Räume glichen einer Tropfsteinhöhle
Das Museum habe einer Tropfsteinhöhle geglichen, sagt Museumsdirektor Beat Hächler. Aus den sanierten Wänden sei Wasser geflossen, von den Decken habe es getropft.

Das Museum ist seit letztem Herbst geschlossen und wird saniert. Die neuen Ausstellungsräume waren bereits fertig. Exponate und Kulturgüter wurden befanden sich noch nicht im Museum.

Die Eröffnung wird wohl verschoben
Anfang März ist die Eröffnung des sanierten Museums geplant. Am Freitag, am Tag des Wasserschadens, hätten die Einladungen für die Feier verschickt werden sollen. Der Versand wurde zurückgehalten, weil noch nicht klar ist, ob die Eröffnung verschoben werden muss. (sahm/liec, sda)

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Fri, 10 Feb 2012 17:35:00 +0100 322099 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Bern/2012/02/120210_alpines_gespraech.mp3
Volksinitiative «Mühleberg vom Netz» eingereicht http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322303.volksinitiative-muehleberg-vom-netz-eingereicht.html
 Die Initianten reichen bei der Staatskanzlei die Unterschriftenbögen ein. (Keystone)

In Bern ist am Freitag die kantonale Volksinitiative «Mühleberg vom Netz» eingereicht worden. Ihr Ziel ist die sofortige Abschaltung des Kernkraftwerks Mühleberg durch den Kanton Bern. 15'480 Personen haben sie unterschrieben.

Die 15'480 Unterschriften sind bereits beglaubigt, so dass die Initiative als zustandegekommen gelten darf, falls nicht noch irgendwelche formale Probleme auftreten. Im Kanton Bern braucht es fürs Zustandekommen einer Volksinitiative 15'000 Unterschriften.

Der Initiativtext besteht aus einem einzigen Satz: «Der Kanton, als Mehrheitsaktionär der BKW FMB Energie AG, sorgt für die sofortige Ausserbetriebnahme des AKW Mühleberg.» Der Kanton Bern hält 52 Prozent des Aktienkapitals am bernischen Energiekonzern BKW, dem Betreiber und Besitzer des Kernkraftwerks im bernischen Mühleberg. Die Initianten sagen, deshalb könne die Kantonsregierung jederzeit von der BKW-Spitze verlangen, das Werk abzuschalten. Bei den Initianten handelt es sich um Privatpersonen aus dem bernischen Oberaargau, die durch die AKW-Katastrophe im japanischen Fukushima aufgerüttelt wurden.

Intervention schwierig
Die Kantonsregierung hält aber eine Intervention bei der BKW zur Abschaltung des AKW nicht für so einfach wie die Initianten. Für die Prüfung und Überwachung der Kernkraftwerke sei erstens der Bund zuständig, schrieb der Regierungsrat letztes Jahr in der Antwort auf parlamentarische Vorstösse im Kantonsparlament. Zweitens würde die Abschaltung des AKW durch die BKW eine Statutenänderung erfordern, die nur zwei Drittel aller Aktionäre herbeiführen könnten.

Der rot-grün dominierte Regierungsrat des Kantons Bern ist zwar auch für die Abschaltung des Werks, wie er schon mehrfach erklärt hat. Er will aber einen geordneten Ausstieg unter Berücksichtigung ökonomischer und versorgungstechnischer Faktoren. (liec, sda)

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Fri, 10 Feb 2012 16:45:00 +0100 322303
Freiburger werden über Atom-Ausstieg nicht befragt http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322189.freiburger-werden-ueber-atom-ausstieg-nicht-befragt.html

Das Freiburger Volk wird bei Vernehmlassungen in Atomfragen nicht nach seiner Meinung befragt. Der Grosse Rat hat eine entsprechende Volksmotion der CSP abgelehnt.

Vorlagen zu atomaren Themen seien hoch komplex und verlangten viel technisches Wissen, haben verschiedene Grossräte im Freiburger Kantonsparlament als Argument ins Feld geführt. «Der Titel der Motion – mehr Demokratie in Atomfragen – ist schockierend», sagte FDP Grossrat Jean-Daniel Wicht. Schliesslich seien Parlament und Staatsrat Volksvertreter. Wenn diese ihre Meinung bei Atomdossiers abgeben, dann sei das auch Volkes Stimme.

Eine Konsultativabstimmung bei Atomfragen sei nur eine vorgetäuschte Demokratie, findet Staatsrat Beat Vonlanthen: «Die Leute kommen sich getäuscht vor, da ihre Meinung später nicht zählt.» Man solle in dieser ersten Phase lieber den Staatsrat in die Pflicht nehmen. Das Parlament hat die Volksmotion deutlich abgelehnt. (muep/liec)

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Fri, 10 Feb 2012 12:06:00 +0100 322189 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Bern/2012/02/120210_grfratom.mp3
Lumengo definitiv kein Wahlfälscher http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322192.lumengo-definitiv-kein-wahlfaelscher.html
 Ricardo Lumengo gewinnt vor Bundesgericht. (Keystone)

Der frühere Nationalrat Ricardo Lumengo aus Biel hat keine Wahlfälschung begangen, als er Wahlzettel für Migranten ausfüllte: Das Bundesgericht hat den Freispruch des bernischen Obergerichts bestätigt. Für Lumengo ist das ein Geburtstagsgeschenk.

Ricardo Lumengo wird bald 50jährig - den definitiven Freispruch nehme er gerne als Geschenk, schmunzelt er. Bereits das Obergericht war zum Schluss gekommen, dass Lumengos Verhalten zwar den Tatbestand des Stimmenfangs erfülle. Dieser weniger gravierende Vorwurf sei aber verjährt. Und Wahlfälschung sei es nicht gewesen.

Lumengo wollte nur helfen
Vor den Berner Grossratswahlen 2006 hatte Lumengo 44 Wahlzettel eigenhändig ausgefüllt. Er beteuerte stets, dass er Immigranten helfen wollte. Nach Ansicht des Bundesgerichts beging der frühere SP-Politiker damit keine Wahlfälschung, wie aus dem am Freitag publizierten Urteil hervorgeht.

Das blosse Ausfüllen eines Wahlzettels habe ja noch keine Konsequenzen zur Folge. Die von Lumengo beratenen Personen seien frei gewesen, die Wahlzettel tatsächlich so abzuschicken oder aber durch neu ausgefüllte Wahlzettel zu ersetzen. Dieser letzte entscheidende Schritt sei somit durch die Wahlberechtigten selber erfolgt, beschied das Bundesgericht im Einklang mit dem Berner Obergericht.

«Im Nationalrat sein ist ein gute Sache»
Lumengo weiss, dass es für ihn schwierig ist, je wieder in den Nationalrat zu kommen. Aber eine gute Sache wäre es schon, meint er. Er sei nun am Aufbau seiner neuen Partei - wichtig sei, dass man für seine politischen Überzeugungen einstehe.

Weil Ricardo Lumengo in erster Instanz im Herbst 2010 verurteilt worden war, hatte ihn seine damalige Partei die SP zum Rücktritt aus dem Nationalrat aufgefordert. Er trat stattdessen aus der SP aus. Mit seiner eigenen neuen Partei der Sozialliberalen Bewegung hatte Lumengo bei den Wahlen im Oktober 2011 keine Chance.

Ricardo Lumengo war 2007 der erste dunkelhäutige Nationalrat der Schweiz. In die Schweiz gekommen war er 1982 als Asylbewerber aus dem Bürgerkriegsland Angola. (saua/haee, sda)

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Fri, 10 Feb 2012 12:00:00 +0100 322192 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Bern/2012/02/120210_lumengo.mp3
Freiburger Grosser Rat befürchtet Lehrermangel http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322160.freiburger-grosser-rat-befuerchtet-lehrermangel.html

Das Freiburger Kantonsparlament macht sich Sorgen zur Zukunft der Schule: Von 65 Abgängern der Pädagogischen Hochschule seien nur 25 in den Lehrerberuf eingestiegen. Zudem finde man kaum Stellvertreter. Nun sollen die Frühpensionierten wieder in die Schulstube.

Wer vorzeitig in den Ruhestand gegangen sei, soll ab und zu eine Stellvertretung übernehmen dürfen. Dies verlangte Grossrat André Schneuwly im Parlament. Die aktuelle Gesetzeslage verbiete dies. Zudem sollen kleine Teilpensen auch im Kindergarten möglich sein.

Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot sprach nicht von einem Lehrermangel, aber von einer angespannten Situation. Sie erhielt nun vom Parlament einstimmig den Auftrag, den Lehrermarkt genau zu analysieren. (andj)

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Fri, 10 Feb 2012 11:18:00 +0100 322160
Feinstaub-Belastung hat in Bern eine Spitze erreicht http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322154.feinstaub-belastung-hat-in-bern-eine-spitze-erreicht.html

Die Wetterlage hat im Mittelland und besonders in der Stadt Bern vorübergehend die Feinstaubbelastung massiv erhöht. Am Donnerstag wurde der Tagesgrenzwert in Bern zeitweise um das 3- bis 4fache überschritten.

Kalte Luft, stark laufende Heizungen - und die Schadstoffe sammeln sich in der bodennahen Luftschicht an. Das war die Ausgangslage am Donnerstag. Dann hat sich die kalte Luftschicht gesenkt und hat die Schadstoffe auf kleinem Raum verteilt, erklärt Gerrit Nejedly, Fachmann beim Kanton Bern.

Eine starke Bise hat in der Nacht auf Freitag das Problem gelöst. Der Kanton setzt denn auch nicht auf kurzfristige Massnahmen, sondern auf die langfristige Reduktion der Luftbelastung durch Feinstaub.

Die Bevölkerung kann mithelfen
Wer in seinem Cheminée weniger feuert, kann mithelfen, die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Und wenn ein Cheminéefeuer, dann ein richtiges: Wichtig sei, dass das Holz ganz trocken ist, sagt Gerrit Nejedly vom Kanton Bern. Und dann solle man darauf achten, das Holz von oben her nach unten anzuzünden. (haee)

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Fri, 10 Feb 2012 11:08:00 +0100 322154 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Bern/2012/02/120210_nejedlylang.mp3