Schweizer Radio DRS - Alles zum Thema Nachrichten http://www.drs.ch/www/ Aktuelle Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport de 0 International Wirtschaft Sport Schweiz Zentralschweiz Zürich Schaffhausen Graubünden Basel Baselland Ostschweiz Aargau Solothurn Bern Freiburg Wallis Euro-Schuldenkrise: Griechen streiken gegen geplantes Sparpaket http://www.drs.ch/www/de/drs/tagesthema/283842/322350.griechen-streiken-gegen-geplantes-sparpaket.html
 «Nieder mit der Diktatur der EU-Monopole»: Die Kommunisten protestieren an prominenter Stelle - mit einem Plakat auf der Akropolis, dem Wahrzeichen Athens. (Keystone)

Die Griechen wollen sich die geplanten neuen Einschnitte bei Mindestlöhnen und im öffentlichen Dienst nicht gefallen lassen. Einem Aufruf der Gewerkschaften zum Streik folgten erneut viele Menschen. Betroffen ist vor allem der öffentliche Verkehr.

Am zweiten Tag in Folge haben die griechischen Gewerkschaften aus Protest gegen das neue Sparprogramm das öffentliche Leben im Land mit Streik weitgehend lahmgelegt. Betroffen sind vor allem die Verkehrsmittel. Wie schon am Vortag streikten Bus- und Bahnfahrer, Fähren zu den Inseln der Ägäis blieben im Hafen. Im Laufe des Tages sind weitere Demonstrationen geplant.

Mitglieder der Kommunistischen Partei (KKE) hängten auf der Akropolis, dem Wahrzeichen Athens, ein grosses Transparent auf mit dem Spruch «Nieder mit der Diktatur der Monopole der EU». Am Freitag war es zu Ausschreitungen gekommen, bei denen acht Menschen leicht verletzt wurden.

Entscheidung im Parlament am Sonntag
Zu den Streiks haben die beiden grössten Gewerkschaftsverbände, GSEE für den Privatsektor und ADEDY für die Beamten, aufgerufen. Die geplanten Einschnitte sehen unter anderem deutliche Lohnkürzungen im Privatsektor sowie Entlassungen von 150'000 Staatsbediensteten bis 2015 vor.

Das Programm ist Voraussetzung dafür, dass das Euro-Sorgenkind neue Milliarden-Hilfen bekommt. Andernfalls ist Griechenland bis Ende März pleite. Am Freitagabend hatte der griechische Ministerrat das neue Sparprogramm erwartungsgemäss gebilligt. Die entscheidende Sitzung zur Billigung des Sparprogramms vom Parlament soll am späten Sonntagabend stattfinden. (ank, sda/dpa)

Mehr zum Thema:

]]>
Sat, 11 Feb 2012 11:20:00 +0100 322350
Szene aus Jemen zum Pressefoto 2011 gewählt http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/international/322224.szene-aus-jemen-zum-pressefoto-2011-gewaehlt.html
 Das Siegerbild des Spaniers Samuel Aranda zeigt eine Jemenitin, die einen Verwandten in ein Lazarett bringt. (Keystone)

Eine Aufnahme aus dem blutigen Machtkampf in Jemen ist zum besten Pressefoto des vergangenen Jahres gekürt wurden. Das Foto stammt vom Spanier Samuel Aranda.

Das mit dem World Press Photo Award 2011 ausgezeichnete Bild zeigt eine Frau in schwarzem Vollschleier und weissen Handschuhen, die in ihren Armen einen verletzten Verwandten hält.

Symbolbild für den Arabischen Frühling
Der Spanier Samuel Aranda nahm das Foto im Oktober 2011 in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa in einer Moschee auf. Gegner von Präsident Ali Abdullah Saleh waren dort daran, ein Feldlazarett einzurichten.

«Das Foto steht für die gesamte Region», begründete Jurymitglied Koyo Kouoh in Amsterdam die Auszeichnung im wichtigsten Fotowettbewerb der Welt. «Es präsentiert Jemen, Ägypten, Tunesien, Libyen, Syrien - einfach alles, was während des arabischen Frühlings geschah.»

Foto zeigt eine intime Seite
Das Besondere an dem Foto sei, dass es in einer bedeutenden Entwicklung «eine private, intime Seite» zeige. Der spanische Fotograf Aranda war im Auftrag der «New York Times» in Jemen.

Im Zuge der revolutionären Bewegungen in der arabischen Welt hatten Anfang 2011 auch in Jemen Proteste gegen Saleh eingesetzt. Der seit 1978 amtierende Staatschef unterzeichnete im November nach monatelangen Protesten mit hunderten Toten ein Abkommen zum Machtverzicht.

Im Gegenzug wurde ihm Straffreiheit zugesichert. Bis zur Präsidentenwahl am 21. Februar ist Saleh als Ehrenpräsident formell noch im Amt. (pet, sda/afp)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 14:20:51 +0100 322224
Steuerstreit mit den USA: Erster Gerichtstermin in New York - ohne Wegelin http://www.drs.ch/www/de/drs/tagesthema/292825/322352.erster-gerichtstermin-in-new-york-ohne-wegelin.html
 Angeklagt in den USA: Die Bank Wegelin. (Keystone)

In New York hat es eine erste Anhörung im Verfahren gegen die Bank Wegelin gegeben - allerdings ohne einen Vertreter der Bank. Die St. Galler Bankiers begründeten ihr Fernbleiben damit, dass die Voraussetzungen für einen Strafprozess gar nicht erfüllt seien. Der Richter reagierte wenig überrascht und sucht nun Rat bei der US-Regierung.

Im Verfahren gegen die St. Galler Privatbank Wegelin hat es am Freitagnachmittag (Ortszeit) in New York einen ersten Gerichtstermin gegeben. Allerdings fand dieser ohne einen Vertreter der Bank statt.

Wegelins Begründung: Keine Vorladung
Die Bank teilte wenig später mit, man erachte die rechtlichen Voraussetzungen für die Eröffnung eines Strafprozesses nach amerikanischem Recht als nicht erfüllt. Dieses schreibe vor, dass ein Strafprozess nicht begonnen werde könne, bevor dem Beschuldigten die Klage ordnungsgemäss zugestellt worden ist. Da die Bank Wegelin bis heute nicht entsprechend vorgeladen worden sei, habe für sie keine Notwendigkeit bestanden, am Hearing zu erscheinen.

Wegelin habe diesen Standpunkt dem Staatsanwalt in einem Schreiben ausführlich dargelegt. Im übrigen zeige sich in aller Deutlichkeit das Dilemma, dass Wegelin & Co. durch die Anwendung von US-Recht gegen Schweizer Banken entweder gegen dieses oder gegen Schweizer Recht verstossen müsste.

«Nicht überraschend»
Der Richter am United States District Court for the Southern District of New York in Manhattan schien wenig beeindruckt. «Es ist nicht überraschend, dass es Wegelin vorgezogen hat, nicht zu erscheinen», sagte er. Die Bank gilt nun ebenso wie die drei bereits angeklagten ehemaligen Wegelin-Mitarbeiter als flüchtig vor der US-Justiz

Die Staatsanwaltschaft will sich nun in Absprache mit dem Justizministerium überlegen, wie Wegelin zum Erscheinen vor Gericht gezwungen werden kann. Die Bank werde von einer kleinen Gruppe von Partnern geleitet. Allenfalls beantrage man Haftbefehle gegen diese, sagte Staatsanwalt Daniel Levy vor dem Gericht.

Erste Klage gegen eine Bank ohne Filialen in den USA
Wegelin soll amerikanischen Steuersündern geholfen haben, Geld am Fiskus vorbei zu schleusen. Es ist das erste Mal, dass ein Finanzinstitut vor einem
amerikanischen Gericht verklagt, das keine Niederlassung in den USA besitzt.

Die Bank hatte wenige Tage vor Bekanntgabe der nicht ganz überraschenden Klage die Notbremse gezogen und ihr Privatkundengeschäft verkauft. Lediglich das kleine Crossboarder-Geschäft mit US-Kunden ist noch bei Wegelin verblieben. Wegelin droht eine gesetzlich festgelegte Höchstbusse des Doppelten des Bruttogewinns oder das Doppelte des Schadens aus den mutmasslichen Verbrechen die höhere der beiden Zahlen kommt zur Anwendung. (ank, sda)

Mehr zum Thema:

]]>
Sat, 11 Feb 2012 11:59:00 +0100 322352
Feuz triumphiert in Sotschi http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/322351.feuz-triumphiert-in-sotschi.html
 Feierte in Sotschi den dritten Saisonsieg und seinen 25. Geburtstag: Beat Feuz. (Keystone)

Das schönste Geschenk zum 25. Geburtstag machte sich Beat Feuz gleich selber: Der Emmentaler gewinnt die Weltcup-Abfahrt auf der Olympiapiste von Sotschi und rückt Cuche und Kröll auf die Pelle.

Der Emmentaler Beat Feuz hat die Weltcup-Abfahrt in Sotschi gewonnen. Als Zweiter des Abschlusstrainings gehörte er in Krasnaja Poljana zum engsten Favoritenkreis. Mit einer Aufholjagd und einer Glanzleistung im unteren Teil setzte der Lauberhorn-Sieger eine Marke, die unerreicht blieb.

Feuz, der seinen 25. Geburtstag feierte, gewann 0,27 Sekunden vor dem Newcomer Benjamin Thomsen. Der wilde Kanadier schaffte es erstmals in seiner Karriere auf ein Weltcup-Podium - ein Exploit, der sich  angedeutet hatte. Dritter wurde der Franzose Adrien Théaux, Vierter Bode Miller.

Carlo Janka gelang mit Rang 5 das erste Spitzenresultat seit dem 4. Platz in Wengen. Den ersten Podestplatz des Winters verpasste der Bündner nur um sechs Hundertstel. Gut  schlug sich auch Didier Défago, der als drittbester Schweizer den 10. Platz belegte.

Dritter Saisonsieg für Feuz
Für Beat Feuz ist es nach dem Super-G in Val Gardena und der Abfahrt in Wengen schon der dritte Saisonsieg und der vierte insgesamt. Weil sich Klaus Kröll und Didier Cuche, seine Rivalen im Kampf um den Abfahrts-Weltcup, mit den Rängen 8 und 12 bescheiden  mussten, reduzierte Feuz seinen Rückstand massiv.

Neu liegt Cuche noch 26 Punkte vor Kröll und 27 vor Feuz. Ausstehend sind noch die Rennen in Kvitfjell, wo Feuz im Vorjahr seinen ersten Weltcupsieg feierte, und das Finale in Schladming, auf der WM-Piste des nächsten Jahres. Im Gesamtweltcup verbesserte sich Feuz auf Kosten von Marcel Hirscher auf den 2. Platz. Den Rückstand auf Leader Ivica Kostelic, der 29. wurde, reduzierte Feuz auf exakt 50 Punkte. (ank, si)

]]>
Sat, 11 Feb 2012 11:34:00 +0100 322351
World Press Award 2011 http://www.drs.ch/www/de/drs/322237.world-press-award-2011.html

Am 10. Februar wurden in Amsterdam die besten Pressefotos des Jahres 2011 gekürt. Hier einige der in diversen Kategorien ausgezeichneten Fotos.

]]>
Fri, 10 Feb 2012 14:42:00 +0100 322237
SRF produziert pro Jahr zwei «Tatorte» http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/schweiz/322254.srf-produziert-pro-jahr-zwei-tatorte.html
 Delia Mayer und Stefan Gubser. (SRF)

Schweizer Radio und Fernsehen mischt bei der «Tatort»-Produktion weiterhin mit. Bis 2014 steuert SRF jedes Jahr zwei Folgen der Krimiserie bei. SRF und die ARD vereinbarten die Weiterführung der Zusammenarbeit.

SRF wird in Zukunft weiterhin die Serie «Tatort» produzieren und gehört somit offiziell zum «Tatort»-Verbund. Mit der Vereinbarung ist dreierlei festgelegt: Erstens ist SRF berechtigt, weiterhin alle Tatort-Folgen von ARD und ORF am Sonntagabend zur Hauptsendezeit auch auf SF1 auszustrahlen. Zweitens werden zwei Schweizer «Tatort»-Folgen jährlich produziert, und drittens beteiligt sich SRF weiterhin einmal im Jahr als Koproduzent am «Bodensee-Tatort» des SWR.

Auf den ersten Schweizer «Tatort - Wunschdenken» war im letzten Sommer harte Kritik geprasselt. Die neue Vereinbarung bringe nun für SRF mehr Planungssicherheit in der Produktion der zukünftigen Filme, sagt Urs Fitze, Bereichsleiter Fiktion.

Delia Mayer und Stefan Gubser als Ermittlerteam
Im Schweizer «Tatort» ermittelt auch künftig Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser) in Luzern. Seine Partnerin wurde ausgewechselt: Neu gehört Liz Ritschard (Delia Mayer) zum Ermittlerteam.

Erste neue Folge am Pfingstmontag
Die erste neue Folge heisst «Skalpell». Ausgestrahlt wird sie am Pfingstmontag. «Hanglage mit Aussicht» folgt dann im zweiten Halbjahr, wie SRF schreibt. Die Folge «Schmutziger Donnerstag», die ab nächster Woche gedreht wird, ist für nächstes Jahr vorgesehen. (basn, sda)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 15:10:00 +0100 322254
Kritik an Urheberrechts-Abkommen wächst http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/international/322270.kritik-an-urheberrechts-abkommen-waechst.html

Die Kritik am internationalen Abkommen zum Urheberrecht, Acta, wird immer lauter. Deutschland wird den Vertrag - wie etliche osteuropäische Länder - vorerst nicht unterzeichnen. Für Samstag sind weltweite Proteste gegen Acta angekündigt.

Nach wochenlangen Protesten von Internet-Aktivisten legt Deutschland die Unterzeichnung des umstrittenen Acta-Vertrags zur internationalen Durchsetzung des Urheberrechts auf Eis.

Das Auswärtige Amt zog eine bereits erteilte Weisung für die Unterschrift unter das internationale Vertragswerks wieder zurück, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Regierungskreisen erfuhr. Damit sei aber keine Entscheidung in der Sache verbunden, sagte ein Sprecher des Ministeriums dazu.

Freiheit im Internet wird beschnitten
Der auf Initiative der USA und Japans ausgehandelte Vertrag regelt unter anderem die «Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums im digitalen Umfeld». Wirtschaftsverbände befürworten das Abkommen als eine Stärkung des Urheberrechts. Kritiker sehen darin hingegen eine Einschränkung von Freiheitsrechten im Internet.

Der Acta-Vertrag sieht unter anderem vor, dass Internet-Provider Daten wie die IP-Adresse herausrücken sollen, um bei Verstössen gegen das Urheberrecht eine Identifizierung von Personen zu ermöglichen. Inhaber von Urheberrechten können dann ihre Ansprüche juristisch durchsetzen.

Grüne und Piratenpartei mobilisieren gegen Acta
Die deutschen Grünen und die Piratenpartei begrüssten die Entscheidung: «Wir begrüssen es, dass die Bundesregierung zurückrudert und Acta vorerst nicht unterzeichnen wird», hiess es in einer schriftlichen Erklärung der Partei. Jetzt müsse das Europaparlament die Ratifizierung verhindern und Acta endgültig zu Fall bringen, forderten Parteichefin Claudia Roth und der netzpolitische Sprecher Malte Spitz.

Die Grünen halten daher an ihrem Aufruf zu europaweiten Protesten am Samstag fest. In dutzenden europäischen Städten sind dann Anti-Acta- Demonstrationen geplant.

Die Veranstalter der Demonstrationen, zu denen auch die Piratenpartei gehört, erwarten mehrere zehntausend Teilnehmer in insgesamt 60 deutschen Städten. Weltweit rechne man mit 150'000 bis 200'000 Teilnehmern, sagte der internationale Koordinator der Kampagne «Stopp Acta», Sebastian Radtke, gegenüber der dpa.

Kritische Töne auch aus der deutschen FDP
Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen, Acta) wurde am 26. Januar von der EU sowie von 22 der 27 Mitgliedsstaaten unterzeichnet. Deutschland habe den Vertrag nur «aus formalen Gründen» noch nicht mit unterzeichnet, die fehlende Unterschrift werde «in Kürze» nachgeholt, hiess es daraufhin im Auswärtigen Amt.

In der Zwischenzeit verstärkten sich jedoch die Proteste gegen Acta, zahlreiche Internet-Aktivisten mobilisierten zu einer Kampagne gegen das Abkommen. Nicht nur die Grünen, die Linke und die Piratenpartei sprachen sich gegen Acta aus, Bedenken wurden auch innerhalb der deutschen FDP laut.

So begrüsste etwa Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), dass die Acta-Debatte «so engagiert und öffentlich geführt» werde. «Es ist notwendig und geboten, dass alle Fakten auf dem Tisch liegen.»

In Deutschland gebe es im Urheberrechtsbereich keinerlei Gesetzgebungsbedarf, so Leutheusser-Schnarrenberger weiter. Die Regierung lehne die Sperrung von Internetzugängen wegen Urheberrechtsverletzungen ab. Sie sei auch gegen ein System von Warnhinweisen, erklärte die Ministerin und fügte hinzu: «Internetprovider sind keine Hilfssheriffs.»

Osteuropäische Länder gegen Acta
Auch in anderen EU-Ländern nahmen in den vergangenen Tagen die Bedenken gegen Acta zu. So wurde die Ratifizierung des Vertrags auch in Polen, Tschechien und Lettland nach heftigen Protesten vorerst ausgesetzt. «Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass die bürgerlichen Freiheiten und der freie Zugang zu Informationen in irgendeiner Weise bedroht sind», erklärte der tschechische Ministerpräsident Petr Necas.

Auch die Schweiz hat das Abkommen noch nicht unterzeichnet. Beim Eidg. Institut für Geistiges Eigentum wird auf die «laufenden internen Genehmigungsverfahren» verwiesen. (pet, dpa/sda)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 15:48:00 +0100 322270
Kloten Flyers wieder gesund und mit neuer Führung http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/322287.kloten-flyers-wieder-gesund-und-mit-neuer-fuehrung.html
 Adrian Fetscherin: Der neue starke Mann bei den Kloten Flyers. (Keystone)

Die Kloten Flyers haben ihre finanziellen Probleme überwunden. Eine fast abgeschlossene Kapitalerhöhung, die Übernahme des Catering ab Mitte 2013 und ein neuer Präsident sollen die Zukunft langfristig sichern. Der neue Hoffnungsträger heisst Adrian Fetscherin.

Adrian Fetscherin steigt per 1. Mai 2012 vorerst als Geschäftsführer und als Delegierter des Verwaltungsrates bei den Kloten Flyers ein. In einer zweiten Phase soll der 37-jährige Zürcher, derzeit Leiter der Sportredaktion von Teleclub, vom aktuellen Präsidenten Jürg Bircher per Mitte 2013 die Aktienmehrheit und das Präsidium übernehmen.

Erneute Kapitalerhöhung

Dem Verwaltungsratspräsidenten Jürg Bircher und seinem Vizepräsidenten Jan Schibli ist es zudem gelungen, neue Investoren und Sponsoren für den dienstältesten NLA-Klub zu finden. Bei der aktuellen Kapitalerhöhung, der 2. in den letzten 4 Jahren, wurden bereits für 2 Mio. Franken neue Aktien gezeichnet. Anvisiert werden 2,6 Mio. Franken an zusätzlichen Mitteln.

Ausserdem trugen die Verhandlungen mit der Stadt Kloten Früchte, so dass die Flyers per Mitte 2013 das Catering im Schluefweg selber übernehmen können. Daraus sollen Mehreinnahmen «im hohen sechsstelligen Bereich» (Zitat Bircher) resultieren.

Dank der finanziellen Gesundung soll auch die Rückkehr von Patrick von Gunten nach Kloten ermöglicht werden.

]]>
Fri, 10 Feb 2012 16:20:00 +0100 322287
Neonazi-Morde: Polizei verhaftet weiteren Schweizer http://www.drs.ch/www/de/drs/tagesthema/305108/322227.neonazi-morde-polizei-verhaftet-weiteren-schweizer.html
 Die Terrorzelle hatte Deutschland mit ihrer Mordserie aufgerüttelt. (Keystone/Archiv)

Im Zusammenhang mit der Mordserie der deutschen Neonazi-Zelle ist in der Schweiz ein weiterer Verdächtiger festgenommen worden. Gegen den Mann aus dem Berner Oberland wird wegen des Verdachts auf Unterstützung einer kriminellen Organisation ermittelt.

Eine weitere Person ist in der Schweiz festgenommen worden, im Zusammenhang mit der Mordserie einer Neonazi-Zelle in Deutschland. Der Schweizer aus dem Berner Oberland ist am Freitag von einem Berner Haftrichter in Untersuchungshaft gesetzt worden.

Dies sagte Michael Fichter, Sprecher der Kantonspolizei Bern, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Fiechter bestätigte zudem einen Bericht von «Tages-Anzeiger» und «Bund», wonach gegen den Verhafteten wegen Verdachts auf Unterstützung einer kriminellen Organisation ermittelt werde.

Täter am Flughafen Zürich festgenommen
Der Mann war am Dienstagabend nach einem Auslandaufenthalt bei seiner Ankunft am Flughafen Zürich festgenommen worden. Ein erster Verdächtiger wurde schon am 20. Januar vorübergehend festgenommen. Laut Fiechter hat die Polizei nach wie vor keine Hinweise auf Verbindungen zu rechtsextremen Kreisen.

Die deutschen Behörden haben im Zusammenhang mit der Mordserie ein Rechtshilfegesuch bei der Staatsanwaltschaft Berner Oberland gestellt, wie Fichter sagte. Die Ermittlungen drehen sich um die Frage, wie die Neonazis in Deutschland zu der Tatwaffe gelangt sind.

Tatwaffe aus der Schweiz
Es handelt sich dabei um eine Pistole der tschechischen Marke Ceska mit Schalldämpfer. Diese war in der ausgebrannten Wohnung der Täter im ostdeutschen Zwickau gefunden worden. Die Ermittler konnten inzwischen feststellen, dass die Waffe aus der Schweiz stammt.

In dem Zusammenhang hatten die Schweizer Behörden das deutsche Bundeskriminalamt schon im Jahr 2007 unterstützt. Es ging darum, alle insgeamt 27 in die Schweiz gelieferten Exemplare der Ceska aufzuspüren. Nur 16 konnten damals gefunden werden.

Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit den Taten eines aus Thüringen stammenden Neonazi-Trios. Auf das Konto der Zelle soll die deutschlandweite Mordserie an Migranten in den Jahren 2000 bis 2006 gehen.

Deutschlandweite Mordserie
Ausserdem steht die Terrorgruppe im Verdacht, 2007 in Heilbronn eine Polizistin erschossen und deren Kollegen schwer verletzt zu haben. Die Zelle soll zudem 2001 und 2004 zwei Sprengstoffanschläge mit insgesamt 23 Verletzten in Köln verübt haben.

Zwei Mitglieder der Terror-Zelle nahmen sich nach einem gescheiterten Banküberfall das Leben. Ein mutmassliches drittes Mitglied, eine Frau, sitzt in Deutschland in Untersuchungshaft. (basn, sda/dpa)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 14:22:00 +0100 322227
Weniger Führerschein-Entzüge 2011 http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/schweiz/322232.weniger-fuehrerschein-entzuege-2011.html
 Die Genfer Polizei bei einer Fahrzeugskontrolle. (Archiv Keystone)

Etwas weniger Autolenker mussten 2011 wegen grober Verkehrsvergehen ihren Führerschein abgeben als im Jahr davor. Am deutlichsten zurück gingen die Ausweisentzüge wegen Alkohol am Steuer und überhöhter Geschwindigkeit.

Wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Freitag mitteilte, mussten 76'913 Personen im vergangenen Jahr der Polizei ihren Führerschein abgeben. Das sind 2073 respektive 2,6 Prozent weniger als 2010. Junglenker stellten laut der ASTRA-Statisik mit fast jedem dritten Entzug erneut die grösste Gruppe der Verkehrssünder.

Ausser bei den über 70-Jährigen, bei denen die Ausweisentzüge um 9,7 Prozent zunahmen, sind die Zahlen in allen Alterskategorien gegenüber dem Vorjahr rückläufig.

Geschwindigkeit, Alkohol, Ablenkung
Der mit Abstand wichtigste Grund für die drastische Sanktion war zu schnelles Fahren. Mehr als vierzig Prozent aller Ausweisentzüge wurden wegen Überschreitens des Höchstgeschwindigkeit vollzogen.

Nach einem Allzeit-Hoch im Jahr 2010 konnte das ASTRA jedoch einen markanten Rückgang von 9 Prozent verzeichnen. Gleiches gilt für das Fahren unter Alkoholeinfluss. Hier gingen die Entzüge um 6,2 Prozent auf 17'217 Fälle zurück.

Wegen des unerlaubten Gebrauchs von Telefonen und Navigationsgeräten im Fahrzeug mussten 2 Prozent weniger ihr «Permis» abgeben (insgesamt 9575 Fälle).

Häufiger längerer Entzug
Laut ASTRA führte das 2005 verschärfte Recht - das die Entzugsdauer von Wiederholungstätern stufenweise erhöht - zu drastischeren Strafmassnahmen. Fast jeder fünfte Verkehrssünder verlor seinen Schein für unbestimmte Zeit (plus knapp sieben Prozent); die Zahl der Ausweis-Annulationen erhöhte sich sogar um 17 Prozent auf 1625 Fälle.

Immer mehr Menschen mussten sich 2011 zudem einer verkehrspsychologischen Untersuchung unterziehen. Denn: Wer einen neuen Ausweis nach dessen Annulation beantragen will, muss seine Fahreignung nachweisen. Auch Wiederholungstäter müssen nach dem dritten Vergehen zum Psychologen. (saua, sda)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 14:32:00 +0100 322232
Aufstand in Syrien: Viele Tote bei Anschlag in Aleppo http://www.drs.ch/www/de/drs/tagesthema/261086/322112.viele-tote-bei-anschlag-in-aleppo.html
 Verwüstete Wohngebiete nach Explosionen in der syrischen Stadt Aleppo. (Reuters)

In Syrien spitzt sich die Lage zu. Bei zwei Bombenanschlägen in der Millionenmetropole Aleppo sterben mindestens 30 Menschen. Die Protesthochburg Homs liegt weiter unter Dauerbeschuss.

Der Bürgerkrieg in Syrien hat die zweitgrösste Stadt Aleppo erfasst. Bei zwei gewaltigen Bombenanschlägen vor Einrichtungen der Sicherheitskräfte in der Millionenmetropole kamen nach Angaben von Ärzten 30 Menschen ums Leben, etwa 200 weitere seien verletzt worden. Staatliche Medien berichteten, die Sprengsätze seien von zwei Selbstmordattentätern gezündet worden.

Gleichzeitig ging in der Protesthochburg Homs der Dauerbeschuss durch Regimetruppen weiter. Allein am Freitag starben dort nach Angaben von Aktivisten mindestens 39 Menschen - im ganzen Land kamen demnach bei Angriffen 61 Menschen ums Leben. Viele Tote der vergangenen Tage lägen noch unter zerstörten Häusern.

Explosionen in Aleppo
Auch in Aleppo wurden weitere Opfer unter den Trümmern vermutet. Die Wucht der Explosionen war so gewaltig, dass Gebäude im Umkreis von einem Kilometer erschüttert wurden. Im Fernsehen war zu sehen, wie Helfer zwischen blutigen Leichen und abgerissenen Gliedmassen nach Überlebenden suchten. Menschen seien in Nachthemden auf die Strasse gelaufen und hätten geschrien, sagte ein Augenzeuge.

Das syrische Staatsfernsehen beschuldigte Oppositionelle, Aktivisten machten dagegen das Regime von Machthaber Bashar al-Assad für die Anschläge verantwortlich. Ein Sprecher der sogenannten Revolutionskomitees sagte der Nachrichtenagentur dpa: «Die meisten Toten sind Angehörige des Sicherheitsapparates und der Shabiha-Milizen.»

Komplott von Angehörigen des Regimes vermutet
Vermutlich habe es sich um ein Komplott von Angehörigen des Regimes gehandelt. Diese wollten durch inszenierte Terroranschläge die Bevölkerung von Aleppo auf ihre Seite ziehen. «Denn in Aleppo ist die Bewegung gegen das Regime in den vergangenen Wochen gewachsen», fügte er hinzu.

Oppositionelle erklärten unter Berufung auf Anwohner, die vor den Explosionen verdächtiges Verhalten der Sicherheitskräfte beobachtet haben wollen: «Dies ist ein weiteres schwarzes Theaterstück des Regimes.» Die Regierungstruppen hätten nach den Detonationen jeweils mehrere Schüsse abgegeben, um den Eindruck zu erwecken, es habe ein Gefecht zwischen ihnen und den «Terroristen» stattgefunden.

Freie Syrische Armee weist Spekulationen zurück
Die Freie Syrische Armee aus Deserteuren wies Spekulationen zurück, sie sei an den Anschlägen beteiligt gewesen. Der Sekretär des Kommandeurs der Truppe, Oberst Riad al-Asaad, sagte der dpa in Istanbul in einem Telefongespräch: «Wir haben keinerlei Verbindung zu diesen Anschlägen und wir besitzen auch nicht einmal die Art von Sprengstoff, die man dafür braucht. Wir haben nur Panzerfäuste und automatische Schusswaffen.»

Er räumte allerdings ein, dass es kurz vor dem Doppelanschlag am gleichen Ort ein Gefecht zwischen den Regierungstruppen und den Deserteuren gegeben habe. Die sogenannte Freie Syrische Armee ist eine von zwei grösseren Vereinigungen fahnenflüchtiger Soldaten der syrischen Armee. Ihre Führung operiert von der türkischen Provinz Hatay aus.

Waffen nach Homs geschmuggelt
Das Nachbarland Libanon zog Truppen an der Grenze zu Syrien zusammen. Zuvor war berichtet worden, über die Grenze würden Waffen in die syrische Protesthochburg Homs geschmuggelt, wie die dpa aus Armeequellen erfuhr.

Ein Augenzeuge berichtete, zahlreiche Soldaten seien am Morgen an die Grenze beordert worden, wo sie Kontrollpunkte errichtet hätten.

Obama und Co. gegen aktuelle Regierung
Das «abscheuliche Blutvergiessen» in Syrien müsse beendet werden, verlangte US-Präsident Barack Obama nach einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti in Washington. Die USA und Italien seien sich einig, die jetzige Regierung in Damaskus, die «ihr Volk angreift», müsse ersetzt werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel äusserte sich zutiefst betroffen über Assad. «Die Bilder und Berichte aus Syrien wühlen mich genauso auf wie wahrscheinlich die meisten Bürger», sagte Merkel der «Passauer Neue Presse».

Kein Ende der Gewalt in Sicht
Der deutsch-syrische Schriftsteller Rafik Shami sieht keine Chancen mehr für ein baldiges Ende der Gewalt in Syrien. Der Bürgerkrieg sei längst im Gange, erklärte der 65-Jährige im Gespräch mit der dpa in Mainz. Er kommuniziere sehr rege über oppositionelle Verbindungen per Telefon, Handy und Internet mit seinen Freunden, die in Syrien untergetaucht seien, berichtete Shami.

Ein baldiges Ende der Gewalt in seiner Heimat könne nur durch ein Wunder geschehen, wenn ein Teil der Machthaber den anderen ausschalte und der Opposition die Hand reiche.

Russland bleibt beim Veto
Russland bleibt bei seinem Kurs im Syrien-Konflikt: Das Parlament unterstützte am Freitag das Veto Moskaus gegen die jüngste Syrien-Resolution. Die Abgeordneten votierten geschlossen für eine Erklärung aller Fraktionen dazu, wie die Agentur Interfax meldete.

Der Resolutionsentwurf sei einseitig gewesen, hiess es zur Begründung. Das Moskauer Veto im Weltsicherheitsrat war weltweit kritisiert worden. Russland ist ein enger Partner und Waffenlieferant Syriens.

Menschenrechtskommissarin kurzfristig aufgeboten
Gut eine Woche nach der gescheiterten Syrien-Resolution will sich die Uno-Vollversammlung mit der Situation in dem arabischen Land befassen. Dazu lud die Vertretung der Mitgliedsländer, quasi das Parlament der Uno, für Montag kurzfristig Menschenrechtskommissarin Navi Pillay ein. (basn, dpa)

Mehr zum Thema:

]]>
Fri, 10 Feb 2012 19:24:00 +0100 322112
Schweiz übernimmt 2014 den OSZE-Vorsitz http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/schweiz/322217.schweiz-uebernimmt-2014-den-osze-vorsitz.html

Die Schweiz übernimmt 2014 zum zweiten Mal den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Letztmals Stand die Schweiz der OSZE 1996 vor, damals unter der Ägide von Aussenminister Flavio Cotti.

Die Schweiz und Serbien hatten sich gemeinsam für den Vorsitz der OSZE beworben. Das Balkanland wird den Vorsitz nun 2015 einnehmen, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte. Das Schweizer Präsidialjahr 2014 wird in enger Absprache mit Belgrad angegangen.

Aussenminister Didier Burkhalter wird seinen serbischen Kollegen Vuk Jeremic am 1. März in Bern zu einem Besuch empfangen, bei dem auch der OSZE-Vorsitz besprochen wird.

Schweizer Engagement für Stabilität
Die OSZE solle unter der Schweizer Präsidentschaft als offenes Dialogforum für europäische Sicherheitsfragen gestärkt werden. Der Entscheid sei «eine gute Nachricht für die Schweiz», wird Bundesrat Burkhalter in der EDA-Mitteilung zitiert.

Diese Aufgabe stehe im Einklang mit dem Engagement der Schweiz für Stabilität in Europa und in den Nachbarregionen. Die enge Zusammenarbeit mit Serbien gebe der Schweiz neue Möglichkeiten, zu einer positiven Entwicklung in Südosteuropa beizutragen, so Burkhalter weiter.

Alte Konflikte angehen
Die Schweiz und Serbien wollen die Rolle der OSZE in Krisen stärken, lang bestehende Konflikte angehen und sich auch mit neueren Bedrohungen wie dem Organisierten Verbrechen oder der Internet-Kriminalität befassen.

Die Schweiz hatte bereits 1996 den Vorsitz der 56 Mitgliedstaaten zählenden Organisation inne, unter der Ägide des damaligen Aussenministers Flavio Cotti. (pet, sda)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 13:42:00 +0100 322217
ZKB: Mehr Gewinn dank gutem Zinsgeschäft http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/322162.zkb-mehr-gewinn-dank-gutem-zinsgeschaeft.html
 Die ZKB hat 2011 gut geschäftet. (Keystone Archiv)

Die Zürcher Kantonalbank hat 2011 den Gewinn um gut 5 Prozent gesteigert. Kanton und Gemeinden erhalten davon fast die Hälfte, nämlich 377 Millionen Franken. Im Streit mit den USA um unversteuerte Vermögen will die Bank mit den Behörden kooperieren.

Der Gewinnanstieg bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) basiert hauptsächlich auf dem Zinsgeschäft, das den Ertrag um 83 Millionen auf 1,18 Milliarden Franken steigern konnte, wie die Bank in Zürich bekannt gab. Man habe sich frühzeitig auf die Zuspitzung der Spannungen in der Eurozone eingestellt und sich gegen sinkende Zinsen abgesichert.

Weitergeführt wurde laut ZKB auch die mittel- und längerfristige Absicherung auf möglicherweise steigende Zinsen.

377 Millionen an Kanton und Gemeinden

Der Kommissions- und Handelserfolg ging indessen etwas zurück. Vom Gewinn überweist die Bank dem Kanton 220 Millionen Franken und den 171 Zürcher Gemeinden 110 Millionen Franken. Dazu wird dem Kanton das Stellen des Dotationskapitals mit 47 Millionen Franken abgegolten.

Im Lauf des Jahres 2011 erhielt die ZKB unter dem Strich 12,3 Milliarden Franken Neugeld. 2010 waren der Bank, die wegen der umfassenden Garantie des Kantons Zürich ein relativ starkes Kundenvertrauen geniesst, 12 Milliarden Franken zugeflossen. Ende Jahr hatte die ZKB 176,6 Milliarden Vermögen unter Verwaltung, 7 Prozent mehr als im Vorjahr. «Wir sind der fünftgrösste Vermögensverwalter der Schweiz», sagte Bankchef Martin Scholl vor den Medien.

US-Geschäft hatte nie Priorität
Die Lage im US-Steuerstreit sei «schwer einschätzbar», hiess es von der Bank. Die ZKB ist wie zehn weitere Schweizer Banken Gegenstand von Untersuchungen durch amerikanische Behörden, welche Jagd auf US-Steuerflüchtlinge und deren Bankberater machen.

Bankchef Scholl beteuerte, das Geschäft mit US-Kunden sei nie eine Priorität gewesen. 2008, als die ZKB im Zuge des Vertrauensverlusts in die Grossbanken einen enormen Neugeldzufluss von 16,4 Milliarden Franken verzeichnete, seien auch einige US-Kunden dazu gekommen, so Scholl. Der US-Anteil am Neugeld habe aber «im tiefen einstelligen Prozentbereich gelegen.»

«Es waren Kunden, die verunsichert waren», erklärte Scholl. Im ersten Halbjahr 2008 sei noch nicht abschätzbar gewesen, wie sich die Lage in den USA entwickeln würde.

ZKB will mit den US-Behörden kooperieren
Das Zürcher Staatsinstitut setzt aber auf Kooperation. «Das heisst, dass wir Informationswünschen der USA nachkommen, sofern sie mit Schweizer Recht vereinbar sind», sagte Scholl. Dazu gehöre es, den Amerikanern zu erklären, was die ZKB sei und wie ihr Geschäftsmodell aussehe.

Die Frage, ob die ZKB Rückstellungen für eine mögliche Strafzahlung in den USA gemacht habe, beantwortete Scholl nicht. Generell sei es seit Gründung der Bank so, dass die Bank immer «Vorkehrungen für Risiken treffe». Eine Strafzahlung würde aber den Gewinn der ZKB belasten, sagte Scholl. Ob das die Gewinnausschüttung an Kanton und Gemeinden tangieren sollte, wäre dann eine Entscheidung des Bankrates.

«Nicht von UBS profitiert»
Die UBS begann sich 2008 von US-Kunden zu trennen, nachdem gegen die Grossbank in den USA eine Untersuchung eingeleitet worden war. Die ZKB könne dokumentieren, dass sie nicht von der Situation der UBS in den USA habe profitieren wollen, beteuerte nun Bankchef Scholl.

Im Juni 2009 habe sich die Bank von Wertschriftenkunden aus den USA getrennt, so Scholl. «Rückblickend wäre ein noch schnellerer Ausstieg aus dem US-Geschäft besser gewesen», sagte er weiter. Im Dezember 2011 entschied die ZKB, sich auch von Schweizer Kunden, die in den USA domiziliert sind, zu trennen. (pet, sda)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 11:58:00 +0100 322162
Schweizer essen weniger Schokolade http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/322220.schweizer-essen-weniger-schokolade.html
 Pro Kopf ist eine Tafel Schokolade weniger verspiesen worden. (Keystone/Archiv)

Der Umsatz der Schweizer Schokoladeproduzenten ist geschmolzen. Im Durchschnitt ist eine Tafel Schokolade weniger pro Jahr gegessen worden. Mehr als ein Drittel der Schokolade wird importiert.

Die Konsumenten in der Schweiz haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 11,9 Kilo Schokolade gegessen. Damit ging der Pro-Kopf-Konsum um rund eine Tafel zurück. Ein Drittel der hierzulande verzehrten Ware war Schokolade aus dem Ausland.

Der Anteil der Importschokolade stieg in der Schweiz im Jahr 2011 um 0,8 Prozentpunkte auf 34 Prozent an, wie Chocosuisse, der Verband der Schweizerischen Schokoladefabrikanten, mitteilte.

Insgesamt wurden in der Schweiz 94'008 Tonnen Schokolade (ohne Kakao- und Schokoladepulver) gegessen. Davon stammten 69'281 Tonnen von Schweizer Herstellern - das sind 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz der 18 Schweizer Schokoladehersteller, die Chocosuisse angeschlossen sind, sank im Inland um 3,2 Prozent auf 870 Millionen Franken.

Beliebte Schokoladetafeln
Der gesamte Umsatz der Schweizer Schokoladefabrikanten sank um 3,1 Prozent auf 1,69 Milliarden Franken. Insgesamt verkauften die Chocolatiers 176'332 Tonnen Schokolade, das sind 0,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Rund die Hälfte des Umsatzes machen die Hersteller mit den klassischen Schokoladetafeln.

Die Schokoladefabrikanten führen den Umsatzrückgang vor allem auf die Frankenstärke zurück. In der Schweiz hätten auch der Preiskampf im Detailhandel und die Konsumentenstimmung auf die Umsätze gedrückt.

Über die Hälfte geht ins Ausland
Rund 61 Prozent oder 107'051 Tonnen der Gesamtproduktion setzten die Schweizer Schokoladeunternehmen ins Ausland ab. Bei den Exporten konnten sie sich somit im Vorjahresvergleich um 0,4 Prozent steigern. Allerdings erhielten die Schokoladeproduzenten weniger Geld für ihre Spezialitäten: Der Exporte-Umsatz ging um 2,9 Prozent auf 820 Millionen Franken zurück.

Appetit auf Schokolade hatten vor allem die Deutschen: Die in den wichtigsten Exportmarkt gelieferten Mengen stiegen erneut um 10,5 Prozent an und generierten einen Mehrumsatz von 3,4 Prozent. In der gesamten EU wurde zwar leicht mehr Schweizer Schokolade verzehrt, die Umsätze nahmen aber um 5,3 Prozent ab.

Steigender Beliebtheit erfreue sich die Schweizer Schokolade auch in Brasilien, Israel, auf den Philippinen, in Russland und Singapur, schreibt Chocosuisse. Die 18 Schweizer Schokoladefabrikanten beschäftigen rund 4300 Mitarbeitende. (basn, sda)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 14:05:00 +0100 322220
Das Rennen um die US-Präsidentschaft http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/international/314004.das-rennen-um-die-us-praesidentschaft.html
 

Am 6. November 2012 wählen die US-Bürgerinnen und -Bürger einen neuen Präsidenten. Dass der demokratische Bewerber Barack Obama heisst, steht so gut wie fest. Offen ist, welchen Kandidaten die Republikaner als Herausforderer ins Rennen schicken werden. Entscheidend dafür sind die parteiinternen Vorwahlen.

]]>
Sat, 14 Jan 2012 18:10:00 +0100 314004
Die Schuldenkrise in Europa http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/190139.die-schuldenkrise-in-europa.html
 

Wegen der immensen Staatsschulden einiger europäischer Länder ist der Euro massiv unter Druck geraten. Trotz eines Billionen-Rettungsschirms für Defizitsünder ist die Einheitswährung noch lange nicht über den Berg.

]]>
Fri, 10 Feb 2012 18:51:00 +0100 190139
Arabische Regime unter Druck http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/international/287463.arabische-regime-unter-druck.html
 

Die arabische Welt ist im Umbruch: Was im Dezember 2010 in Tunesien mit den Protesten gegen das dortige Regine begann, ist längst zu einer Massenbewegung in der Region geworden.

]]>
Fri, 10 Feb 2012 16:23:00 +0100 287463
Syrien: Die Toten von Homs und Hama http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/international/2675.sh10211748.html

Seit bald einem Jahr bekämpft die syrische Armee mit aller Härte die Rebellion gegen die Regierung Assad. Mit militärischer Gewalt versucht die Armee seit Wochen, den Widerstand der Aufständischen in deren Hochburg Homs zu brechen. Dabei sollen Hunderte von Menschen umgekommen sein. Das erinnert fatal an das Massaker von Hama durch das Assad-Regime vor genau 30 Jahren.

]]>
Sat, 11 Feb 2012 09:08:00 +0100 321730 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/international/2012/02/120211_international_homs_hama.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/international/2012/02/120211_international_homs_hama.mp3
Kommt die Weissgeld-Strategie voran? http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/trend/2786.sh10211920.html

Die Schweizer Banken stehen unter einem enormen Druck: Wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds brechen die Einnahmen weg, die Gewinne schrumpfen. Für zusätzliche Probleme sorgt der Steuerstreit mit den USA, aber auch mit anderen Ländern. Die Banken müssen sich von alten Strategien verabschieden und sich auf die «Nach-Schwarzgeld-Zeit» einstellen.

]]>
Sat, 11 Feb 2012 08:20:00 +0100 321980 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/trend/2012/02/120211_trend_weissgeldstrategie.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/trend/2012/02/120211_trend_weissgeldstrategie.mp3
Wawrinka verliert Davis Cup Auftakt http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/322332.wawrinka-verliert-davis-cup-auftakt.html
 Stanislas Wawrinka hat das erste Davis Cup Spiel gegen die USA verloren. (Keystone)

Der Schweizer Tennisspieler Stanislas Wawrinka hat das Auftaktspiel im Davis Cup knapp verloren. Nach rund viereinhalb Stunden unterlag unterlag er dem Amerikaner Mardy Fish in fünf Sätzen.

Stanislas Wawrinka (ATP 28) verpasst im ersten Match des Weltgruppen-Viertelfinals gegen die USA das «Break» für das Schweizer Davis-Cup-Team.

Der Romand unterlag in Freiburg dem amerikanischen Leader Mardy Fish (ATP 8) nach einer Spielzeit von 4:26 Stunden 2:6, 6:4, 6:4, 1:6, 7:9.

Wawrinka dürfte vor allem der Phase zu Beginn des vierten Satzes nachtrauern, als er das «Momentum» aus den Händen gab. Mit einer 2:1-Satzführung im Rücken hatte er im dritten Game drei Breakchancen, seinem Gegner einen weiteren Nackenschlag zu versetzen. Er schaffte den Servicedurchbruch aber nicht und musste anschliessend Fish im Schnellzugstempo gleichziehen lassen.

Dritter Matchball von Fish verwertet
Im Schlusssatz, in dem erstmals beide Spieler gleichzeitig gut spielten, hatte der derzeit einzige amerikanische Top-10-Spieler lange die Oberhand. Als Fish aber eine Chance zum Doppelbreak zum 5:2 nicht nutzen konnte, kam Wawrinka noch einmal auf. Bei 4:5 sah er sich aber einem ersten Matchball gegenüber, den er mit einem Vorhandwinner annullierte. 35 Minuten später konnte dann aber doch der Amerikaner nach einem perfekten Vorhand-Stopvolley bei seinem dritten Matchball jubeln.

Für Wawrinka, der sich nach enttäuschendem Startsatz gesteigert hatte, war es erst die zweite Niederlage im Davis Cup auf Sand. Bisher hatte ihn erst der Spanier David Ferrer bezwungen, die anderen fünf Partien auf der langsamsten Unterlage hatte Wawrinka für sich entschieden.

In der zweiten Partie des Tages trifft Roger Federer auf Aufschlag-König John Isner. (basn, sda)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 18:03:00 +0100 322332
Weniger Geld für Luzerner Gemeindefusionen http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/regionaljournal-zentralschweiz/2748.sh10212132.html

Der Kanton Luzern will für Gemeindefusionen nur 40 statt wie bisher geplant 80 Millionen Franken einsetzen. Der Betrag wird halbiert, weil die Fusionen in der Region Sursee und rund um Luzern nicht oder nur teilweise zustande kommen.

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:30:00 +0100 322283 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Zentralschweiz/2012/02/120210_abend.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Zentralschweiz/2012/02/120210_abend.mp3
Luzerner Gemeindefusionen kosten weniger Geld http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/zentralschweiz/322240.luzerner-gemeindefusionen-kosten-weniger-geld.html

Der Kanton Luzern will für Gemeindefusionen nur 40 statt wie bisher geplant 80 Millionen Franken einsetzen. Der Betrag wird halbiert, weil die Fusionen im Raum Sursee und rund um Luzern nicht oder nur teilweise zustande kommen.

Das geht aus der Botschaft der Regierung zum revidierten Finanzausgleichsgesetz hervor, die am Freitag vorgestellt wurde. Es sei nicht sinnvoll, zu viele Mittel in den sogenannten Fusionsfonds zu stecken, heisst es darin.

Pro-Kopf-Beitrag
Allerdings hält die Luzerner Regierung Fusionen und andere Formen der Zusammenarbeit bei den Gemeinden nach wie vor für nötig. Die Gemeinden stünden vor grossen Herausforderungen, und ihre geografischen Grenzen verlören immer mehr an Bedeutung.

Künftig sollen nicht mehr nur Gemeinden unterstützt werden, die aus finanzieller Not handeln. Neu erhalten auch sogenannte strategische Fusionen einen Kantonsbeitrag. Der Grossteil davon besteht künftig aus einem Pro-Kopf-Beitrag.

Die Vorlage kommt im Mai in den Kantonsrat. Die Volksabstimmung über die Gesetzesänderung findet voraussichtlich Ende Jahr statt.

Seit 2004 kam es im Kanton Luzern zu 12 Gemeindefusionen. Die 13. - zwischen Marbach und Escholzmatt - wird auf den 1. Januar 2013 hin wirksam. (sda/the)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:05:00 +0100 322240 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Zentralschweiz/2012/02/120210_lu_fusion_beitrag.mp3
In der Zentralschweizer Luft liegt zu viel Feinstaub http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/zentralschweiz/322308.in-der-zentralschweizer-luft-liegt-zu-viel-feinstaub.html

Die Feinstaubbelastung in der Zentralschweizer Luft ist gegenwärtig stark erhöht. Der Grenzwert wurde wegen der aktuellen Wetterlage am Mittwoch und Donnerstag deutlich überschritten.

Der höchste Tagesmittelwert wurde mit 108 Mikrogramm pro Kubikmeter in Reiden
gemessen. Der Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm.

Die Zentralschweizer Umweltdirektoren führen die grosse Steigerung der Feinstaubbelastung auf das Wetter zurück. Wegen der Inversionslage habe sich die Luft unterhalb von 1000 Metern weniger erneuern können, heisst es in einer Mitteilung.

Am Freitag nahm die Feinstaubbelastung dank frischer Luft wieder stark ab. Für das Wochenende wird eine neue, wenn auch nur schwache Inversionslage erwartet. (sda/the)
 

]]>
Fri, 10 Feb 2012 16:53:00 +0100 322308
Auto stürzt bei Arth in Zugersee - Lenkerin tot http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/zentralschweiz/322145.auto-stuerzt-bei-arth-in-zugersee-lenkerin-tot.html

Eine 29-jährige Lenkerin ist in der Nacht auf Freitag bei Arth im Kanton Schwyz mit ihrem Wagen in den Zugersee gestürzt. Die Frau konnte nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden.

Laut einer Mitteilung der Schwyzer Kantonspolizei war die Frau um 23.15 Uhr von Immensee nach Arth unterwegs, als der Wagen ins Rutschen geriet. Das Auto durchbrach einen Eisenzaun und stürzte in den Zugersee. Polizeitaucher fanden das Wrack in einer Tiefe von 4 Metern.

Laut der Polizei kam es in der Nacht auf Freitag zu 5 weiteren Verkehrsunfällen. Unter anderem wurde in Freienbach eine 18-jährige Frau am frühen Freitagmorgen auf einem Fussgängerstreifen angefahren. Sie erlitt mittelschwere Verletzungen. (sda/the)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 16:19:00 +0100 322145
Typische Schwyzer Fasnachtsfiguren in der Rott http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/zentralschweiz/322257.typische-schwyzer-fasnachtsfiguren-in-der-rott.html
 Die sechs Originalfiguren der Schwyzer Fasnacht. (zvg)

Der Güdismontag (heuer am 20. Februar) ist in Schwyz, Brunnen und Steinen der Tag der Nüssler. In der sogenannten Rott ziehen sie unter Trommelklängen durch die Strassen und Gassen und führen dabei den berühmten Narrentanz auf.

Die sechs Originalfiguren sind der Blätz, das Hudi, der alte Herr, die Zigeunerin, das Domino und das Bajazzo-Meitli. Interessanterweise liegt der Ursprung der meisten dieser typischen Fasnachtsfiguren im Ausland. Der Schwyzer Fasnachtsexperte Josias Clavadetscher stellt im Regionaljournal die sechs Figuren näher vor. (kz)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 15:22:00 +0100 322257 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Zentralschweiz/2012/02/120210_sz_fasnachtsfiguren.mp3
Ein Toter nach Unfall an Langstrasse http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/zuerich-schaffhausen/322182.ein-toter-nach-unfall-an-langstrasse.html
 Das Unfallauto vor der Lambada-Bar in Zürich. (Christoph Brunner DRS)

Ein Auto ist am Freitagmorgen vor der Lambada-Bar an der Zürcher Langstrasse in eine Menschengruppe gefahren. Dabei kam ein Mann ums Leben, fünf Personen wurden schwer verletzt.

Bei dem Toten handelt es sich um einen 39-jährigen Mann. Er stand zusammen mit drei weiteren Männern und einer Frau vor der Lambada-Bar, als das Auto in die Personengruppe fuhr.

Auch der 25-jährige Fahrer des Unfallfahrzeugs wurde verletzt. Gemäss der Zürcher Stadtpolizei wird er zur Zeit im Spital medizinisch betreut und soll später befragt werden. Es wird auch abgeklärt, ob der Fahrer zum Unfallzeitpunkt betrunken war oder unter Drogen stand.

Unfall oder Absicht?
Augenzeugen machen widersprüchliche Angaben zum Unfallhergang. Einige erzählen, dem Vorfall sei ein Streit unter den Beteiligten vorausgegangen. Der Fahrer sei danach absichtlich in die Personengruppe gefahren. Andere berichten, beim Fahrer handle es sich um den Geschäftsführer einer anderen Bar an der Langstrasse. Er sei betrunken am Steuer gesessen. Die Stadtpolizei wollte diese Gerüchte vorerst nicht kommentieren. Erst wenn alle Fakten vorliegen würden, könne man Angaben zum Hintergrund machen. (bruc)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:57:00 +0100 322182 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Zuerich/2012/02/120210_rj_1730_unfall_langstrasse_abend.mp3
ZKB-Spitze zeigt sich unbeeindruckt von US-Justiz http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/zuerich-schaffhausen/322325.zkb-spitze-zeigt-sich-unbeeindruckt-von-us-justiz.html

ZKB-Ceo Martin Scholl ist zuversichtlich, dass seine Bank den Streit mit der US-Steuerbehörde ohne grösseren Schaden übersteht. Das sagte er an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. Ihren Gewinn konnte die ZKB 2011 steigern.

«Die ZKB ist eine der sichersten Banken weltweit», betonte Scholl vor den Medien. Man könne den Fall der ZKB nicht mit der Bank Wegelin vergleichen, die wegen dem Streit mit der US-Justiz kapitulieren musste.

Anders als die Grossbanken UBS und CS konnte die ZKB ihren Gewinn 2011 um 5 Prozent steigern. Er beträgt nun 770 Mio. Franken. Die ZKB profitierte davon, dass sie kaum im Investmentbankig tätig ist, welches die Rechnung der Grossbanken belastete. (kueh)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:46:00 +0100 322325 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Zuerich/2012/02/120210_rj_1730_beitrag_zkb_gewinn.mp3
Finanzielle Zukunft der Kloten Flyers gesichert http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/zuerich-schaffhausen/322322.finanzielle-zukunft-der-kloten-flyers-gesichert.html

Die Kapitalerhöhung des Eishockeyklubs ist auf gutem Weg. Sportjournalist Adrian Fetscherin wird neuer Präsident der Kloten Flyers.

Der 37-jährige Fetscherin wird die Geschäftsführung der Kloten Flyers auf Mai 2012 übernehmen, wie heute bekannt gegeben wurde. In einer zweiten Phase wird er vom aktuellen Präsidenten Jürg Bircher die Aktienmehrheit und das Präsidium übernehmen.

Auch die aktuelle Kapitalerhöhung befindet sich auf guten Weg. Schon 2 Millionen Franken der anvisierten 2.6 Millionen sind zugesichert. Die aktuelle Führung mit Präsident Jürg Bircher und Vizepräsident Jan Schibli wird sich bis 2013 weiter engagieren, damit Adrian Fetscherin einen gesunden Klub übernehmen kann. (bruc)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:45:00 +0100 322322 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Zuerich/2012/02/120210_rj_1730_kloten_flyers.mp3
13½ Jahre Gefängnis für Tötung in Volketswil http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/regionaljournal-zuerich-schaffhausen/2749.sh10212157.html

Der junge Mann, der im März 2009 in Volketswil seine Freundin erschossen hat, muss für 13einhalb Jahre ins Gefängnis. Das Bezirksgericht Uster hat ihn wegen vorsätzlicher Tötung schuldig gesprochen.

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:30:00 +0100 322311 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Zuerich/2012/02/120210_rj_1730_alles_podcast.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Zuerich/2012/02/120210_rj_1730_alles_podcast.mp3
13½ Jahre Gefängnis für Tötung in Volketswil http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/zuerich-schaffhausen/322317.13-jahre-gefaengnis-fuer-toetung-in-volketswil.html

Im März 2009 hatte der junge Mann seine Freundin erschossen. Auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Volkiland. Nun muss der 23-Jährige für 13½ Jahre ins Gefängnis. Das Bezirksgericht Uster hat ihn wegen vorsätzlicher Tötung schuldig gesprochen.

Der Staatsanwalt hatte eine Verurteilung wegen Mordes und 20 Jahre Freiheitsstrafe gefordert. Der Verteidiger des Angeklagten hatte jedoch auf fahrlässige Tötung plädiert und wollte eine wesentlich kürzere Strafe von bloss 3¼ Jahren erreichen. Dass der junge Mann seine Freundin aus nächster Nähe erschossen habe, sei ein Unfall gewesen. (sda, marn)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:27:00 +0100 322317 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Zuerich/2012/02/120210_rj_1730_urteil_toetungsdelikt.mp3
Via Mala - ist die Billettsteuer ein alter Zopf? http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/graubuenden/198506.via-mala-ist-die-billettsteuer-ein-alter-zopf.html
 

Die Via Mala Schlucht ist ein touristischer Anziehungspunkt. Auf die Eintrittspreise erhebt die Gemeinde Zillis-Reischen eine Billettsteuer. Sie soll nun weg, fordern die Via Mala Touristiker.

Diese Billettsteuer stammt noch aus der Zeit, als die Thusner und die Zilliser das touristische Heu nicht auf der gleichen Bühne hatten. Seit sie zusammenspannen, ist auch die Billettsteuer überholt, sagen die Thusner und anderen Regio-Viamala-Gemeinden. Allerdings müsste die Gemendeversammlung von Zillis-Reischen den Verzicht auf die Steuer beschliessen. Und das sie das tut, ist zumindest fraglich. Der Gemeindevorstand möchte das Thema deshalb noch nicht traktandieren.

]]>
Tue, 19 Jan 2038 04:14:07 +0100 198506 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Graubuenden/2010/06/10_06_28_viamala.mp3
Falsche Hunderternote in Liechtenstein aufgetaucht http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/ostschweiz/322339.falsche-hunderternote-in-liechtenstein-aufgetaucht.html

In den Tageseinnahmen eines Geschäfts im Liechtensteiner Oberland wurde eine gefälschte Hunderternote gefunden. Die «Blüte» muss laut Polizei am 9. Februar in die Ladenkasse gelangt sein.

Die falsche Note unterscheidet sich von einem echten Exemplar vor allem durch die Papierbeschaffenheit. Die gefälschte Note fühle sich unüblich glatt an und sei mit einem aufgeklebten silberfarbenen Kinegramm versehen, schreibt die Landespolizei des Fürstentums.

Die Polizei ruft die Bevölkerung auf, sofort die Polizei zu verständigen, falls jemand eine möglicherweise gefälschte Note entdecke. (milt/sda)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 18:10:10 +0100 322339
Das Veltlin sehnt sich nach der Schweiz http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/graubuenden/322330.das-veltlin-sehnt-sich-nach-der-schweiz.html
 Weinberge ob Tirano. (Chrstina Caprez)

Die Krise der Euroländer weckt Sehnsucht. Im italienischen Veltlin, das über 250 Jahre lang zu Graubünden gehörte, ist das eine Sehnsucht nach der Schweiz. Diesen Herbst wurde im Tal südlich des Bernina-Massivs eine Rückkehr zur Eidgenossenschaft diskutiert. Das Ansinnen hat kaum Chancen. Aber es es zeigt, wie tief das Malaise ist im ehemaligen Bündner Untertanengebiet. (milt)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:54:00 +0100 322330 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Ostschweiz/2012/02/120210_veltlin.mp3
Stoffel und Truffer spannen zusammen http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/regionaljournal-graubuenden/10161.sh10212143.html

Der Investor Remo Stoffel und der Unternehmer Pius Truffer machen im Übernahmepoker um die Therme Vals gemeinsame Sache. Remo Stoffel hat sein Angebot nachgebessert und bietet der Gemeinde mehr Geld.

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:30:00 +0100 322290 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Ostschweiz/2012/02/120210_arj_gr.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Ostschweiz/2012/02/120210_arj_gr.mp3
«SF bi de Lüt» aus Tenna http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/ostschweiz/322225.sf-bi-de-luet-aus-tenna.html
 Das Dorf Tenna und seine Bewohner kommt im Fernsehen. (zvg)

Die Sendung «SF bi de Lüt» porträtiert das Leben im kleinen Bergdorf Tenna im Safiental. Für diese 5teilige Serie wurde die 112-Seelen Gemeinde aus insgesamt 80 Gemeinden ausgewählt.

Am Freitag startet die neue Staffel «SF bi de Lüt – Unser Dorf». Tenna sei dem Team aus verschiedenen Gründen aufgefallen. Zum einen wegen der Weltneuheit Solarskilift. Dann aber auch wegen der vielen, innovativen, jungen Menschen, die etwas bewegen möchten. Wichtig für die Sendung seien aber auch die «Alteingesessenen», die viel über die Vergangenheit zu berichten hätten. Das erklärte der Produzent der Sendung, Matthias Müller, gegenüber dem Regionaljournal.

Von Ende September bis Ende Dezember 2011 war das Team von Matthias Müller für Dreharbeiten in Tenna unterwegs. Die Sendung zeigt in fünf Folgen, wie sich das Dorf diversen Herausforderungen stellt, was eine Dorfgemeinschaft ausmacht und sie zusammen hält. Nach dem Bergdorf Tenna wird «SF bi de Lüt» ein Stadtquartier porträtieren. (jörd)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 14:21:00 +0100 322225
Liestal unterstellt Stadtpolizei dem Kanton http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/basel-baselland/222344.liestal-unterstellt-stadtpolizei-dem-kanton.html

Die Stadt Liestal unterstellt versuchsweise ihre Polizei dem Kanton. Das teilen die Sicherheits-Direktorin Sabine Pegoraro und die Statdpräsidentin Regula Gysin heute mit.

Nach zwei Jahren wird geprüft, ob die Regelung definitiv werden soll. Vom Pilotprijekt erhofft sich der Stadtrat unter anderem mehr Präsenz der Polizei im öffentlichen Raum. (sda/mic)

]]>
Tue, 19 Jan 2038 04:14:07 +0100 222344 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Basel/2010/11/101110_abend_polizei_liestal.mp3
Chefarzt der Frauenklinik Bruderholz geht vorzeitig http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/basel-baselland/214438.chefarzt-der-frauenklinik-bruderholz-geht-vorzeitig.html

Nach zwanzig Jahren verlässt Siegfried Heinzl die Frauenklinik Bruderholz vorzeitig, zwei Jahre vor seiner regulären Pensionierung. Die Baselbieter Gesundheitsdirektion begründet diesen Abgang mit dem Wegzug des Kinderspitals nach Basel. (vd)

Siegfried Heinzl ist ein weit über den Kanton hinaus anerkannter Spezialist für Risikoschwangerschaften und Risikogeburten. Zudem sei Siegfried Heinzl ausgewiesener Facharzt für Krebserkrankungen bei Frauen.

]]>
Tue, 19 Jan 2038 04:14:07 +0100 214438
Noch eine Lobby-Organisation für Basel gegründet http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/basel-baselland/322321.noch-eine-lobby-organisation-fuer-basel-gegruendet.html

Die Interessen der Region Basel werden in Bern neu auch durch die Parlamentarische Gruppe Region Basel vertreten. Die Initianten aus dem bürgerlichen Lager sehen sich nicht als Konkurrenz zu anderen Lobby-Organisationen wie die Metropolitankonferenz.

Die Initianten setzen auf den direkten Kontakt zum Parlament: sie wollen während der Session in Bern Anlässe für alle 246 Bundesparlamentarier veranstalten und ihnen die Region Basel näher bringen. Im Vordergrund stehen Wirtschaftsthemen, der erste Anlass anfangs März ist den Basler Banken gewidmet. (deg)  

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:41:00 +0100 322321 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Basel/2012/02/120210_regibs_abend_parlamentarier.mp3
Euro- und Finanzkrise sind Topsujets der Fasnacht http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/regionaljournal-basel-baselland/2745.sh10212159.html

An der Basler Fasnacht kriselt es: Die Euro- und Griechenland-Krise, der starke Franken und die Finanzmisere im Basler Nachbarkanton Baselland sind die Top-Sujets bei den Basler Fasnachtscliquen 2012. Danach folgen Atom- und andere Energieprobleme.

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:30:00 +0100 322307 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Basel/2012/02/120210_regibsabend.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Basel/2012/02/120210_regibsabend.mp3
Basler Fasnacht im Zeichen der Euro-Krise http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/basel-baselland/322158.basler-fasnacht-im-zeichen-der-euro-krise.html

Die Euro-Krise und die Verschuldung europäischer Staaten sind Top-Sujets an der Basler Fasnacht 2012. Aus lokaler Sicht erregt das politische Geschehen, die Kriminalität und der Werbefeldzug von Basel Tourismus in Moskau die Gemüter.

Nur am Rande greifen Cliquen die Wirren um die Basler Zeitung auf. Mit Altbundesrat Christoph Blocher als Akteur und nach dem grossen Medienecho um die nicht geklärten Besitzverhältnisse wären die Zutaten für gute Sujets eigentlich vorhanden.  

Viel Fingerspitzengefühl braucht das Ausspielen des Sujets um jenen Mann, der im Gundeli aus persönlicher Not Ziegel von einem Hausdach auf Passanten warf. Für Obman Christoph Bürgin ist dies ein heikles Thema. (rs)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:27:00 +0100 322158 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Basel/2012/02/120210_regibs_abend_fasnacht.mp3
Nach Missbrauchsfällen wieder Ruhe in Ausserrhoden http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/regionaljournal-ostschweiz/2747.sh10212147.html

Rund ein Jahr ist es her, seit der grösste Missbrauchsskandal an Behinderten die Schweiz erschüttert hat. Auch in zwei Ausserrhoder Heimen wurden behinderte Menschen sexuell missbraucht. Heute ist Ruhe eingekehrt. Die Anstellungskriterien für Heimarbeiter wurden unterdessen verschärft. Gleichzeitig werden bei ehemaligen Arbeitgebern Referenzauskünfte eingeholt.

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:30:00 +0100 322300 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Ostschweiz/2012/02/120210_arj.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Ostschweiz/2012/02/120210_arj.mp3
Fall Lucie: Muss Untersuchungsrichter gehen? http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/aargau-solothurn/242068.fall-lucie-muss-untersuchungsrichter-gehen.html
 Das Aargauer Obergericht bestätigt das Urteil der Vorinstanz im Blutrache-Fall von Gipf-Oberfrick. (zvg)

Ein Aargauer Untersuchungsrichter habe den Mordfall Lucie verschleppt. Dieser Vorwurf hat der Aargauer Justizdirektor Urs Hofmann erhoben. Das Obergericht müsse den Beamten deshalb abberufen, fordert Hofmann. Doch das Gericht will dafür gar nicht zuständig sein.

Es geht in diesem Fall um die Strafanzeige der Eltern des Opfers gegen die Aargauer Behörden. Seit Beginn der Arbeit Ende Januar 2010 habe der ausserordentliche Untersuchungsrichter Roland Miotti in dieser Sache offenbar nichts gemacht, sagte Justizdirektor Urs Hofmann am Dienstag auf Anfrage.

Wer ist zuständig für die Untersuchung?
Das Obergericht solle den Beamten deshalb abberufen, so die ungewöhnliche Forderung des Justizministers. Das Obergericht aber winkt ab: Auf Anfrage von Schweizer Radio DRS erklärte Sprecher Antonio Carbonara, der Untersuchungsrichter unterstehe ihm gar nicht. Das Obergericht könne diese Forderung deshalb gar nicht erfüllen.

Regierungsrat Urs Hofmann sei selber zuständig, so Carbonara weiter. Hofmann bestreitet dies: Der Regierungsrat dürfe selber nicht in den Fall eingreifen, da Personen aus seinem Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) potenziell Beschuldigte seien, erklärte Urs Hofmann gegenüber dem Regionaljournal von Schweizer Radio DRS.

Untersuchung im Fall Lucie ohne Resultate
Urs Hofmann hatte sich nach seinen Aussagen bereits im April 2010 nach dem Stand des Verfahrens erkundigt. Da sich bereits damals herausstellte, dass noch nichts gemacht wurde, intervenierte Hofmann bei den Justizbehörden.

Im Sommer 2010 stellte Miotti dann den Abschluss des Verfahrens im Oktober in Aussicht. Bis heute ist dies jedoch nicht der Fall. Man müsse davon ausgehen, dass die strafrechtliche Aufarbeitung der Anzeige der Eltern nach einem Jahr «quasi am Anfang» stehe, hielt Hofmann fest. Er zeigte sich enttäuscht. Dies sei «unverständlich und nicht akzeptabel».

Untersuchungsrichter ist bereits weg
Untersuchungsrichter Roland Miotti selber weist diese Vorwürfe zurück. Er habe die Untersuchung so schnell wie möglich voran getrieben, habe aber immer wieder auf notwendige Unterlagen warten müssen.

Die Absetzung seiner Person ist offenbar gar nicht mehr notwendig. Er sei schon demissioniert, sagte Miotti am Dienstag dem Regionaljournal von Schweizer Radio DRS. Nicht aber auf Druck von Urs Hofmann, sondern wegen eines Systemwechsels in der Aargauer Justiz.

Strafanzeige gegen Aargauer Behörden
Die Eltern des ermordeten Au-Pair-Mädchens Lucie hatten im Januar 2010 eine Strafanzeige gegen die Aargauer Behörden eingereicht. Sie äusserten darin den Verdacht, dass Personen des Straf- und Massnahmenvollzuges Dinge getan oder unterlassen hatten, die für den Tod von Lucie mitverantwortlich waren.

Die 16-jährige Freiburgerin war am Abend des 4. März 2009 in Rieden bei Baden AG getötet worden. Ein damals 25-jähriger Schweizer hatte das Mädchen unter einem Vorwand in seine Wohnung gelockt und dort umgebracht. (buec/velm, sda)

]]>
Tue, 19 Jan 2038 04:14:07 +0100 242068 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Aarau/2011/02/110209_frueh_lucie_kontroverse_justiz.mp3
Freiburghaus: «Weisse Weste kein Muss für Politiker» http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/regionaljournal-aargau-solothurn/2744.sh10212174.html

In der letzten Zeit standen gleich mehrere Aargauer und Solothurner Politiker vor Gericht. Was sind die Folgen? Ab wann ist ein Politiker nicht mehr tragbar. Für den Solothurner Politologen Dieter Freiburghaus ist es entscheidend, ob der Prozess im Zusammenhang mit dem politischen Amt steht.

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:30:00 +0100 322324 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Aarau/2012/02/120210_regiagso_abend.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Aarau/2012/02/120210_regiagso_abend.mp3
Regionale Skigebiete vor schönem Wochenende http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/aargau-solothurn/322314.regionale-skigebiete-vor-schoenem-wochenende.html
 Schlitteln, Skifahren und Schneewandern am Rotberg zwischen Villigen und Mandach. (rotberg.ch)

In den kleinen und kleinsten Skigebieten der Kantone Aargau und Solothurn freut man sich auf ein weiteres schönes Wochenende. Die Lifte sind in Betrieb, auch an Orten, die nicht jedes Jahr mit so viel Schnee verwöhnt werden.

Beispielsweise läuft diesen Samstag und Sonntagder Lift auf dem Rotberg bei Villigen. Und die Skilifte Langenbruck, an der Grenze zwischen den Kantonen Solothurn und Baselland, melden im oberen Teil des Skigebietes 35 Zentimeter Schnee. (matb)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:13:00 +0100 322314
Zahlreiche Einbrüche in der Region Baden http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/aargau-solothurn/322313.zahlreiche-einbrueche-in-der-region-baden.html

Die Aargauer Polizei verzeichnet im östlichen Kantonsteil auffallend viele Einbrüche. Allein in der vergangenen Woche kam es zu 55 Einbrüchen - so viele wie seit vier Jahren nicht mehr. Betroffen ist vor allem der Bezirk Baden.

Am Freitag kam es in Würenlos zu mehreren Einbrüchen und Einbruchsversuchen, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. In Turgi war es am Donnerstag zu einem Einbruchsversuch gekommen. Zudem wurden zwei Häuser und eine Wohnung in Wettingen heimgesucht.

Auch in Dättwil kam es am Donnerstag zu zwei Einbrüchen. In Baden wurde während der Abendstunden in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Die Einbrecher waren in der Nacht und während des Tages am Werk. Sie stahlen Bargeld und Schmuck. (matb, sda)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:05:53 +0100 322313
Freiburghaus: «Weisse Weste kein Muss für Politiker» http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/aargau-solothurn/322306.freiburghaus-weisse-weste-kein-muss-fuer-politiker.html
 Will menschliche Politiker mit menschlichen Fehlern - Politologe Dieter Freiburghaus. (swissinfo.ch)

In der letzten Zeit standen gleich mehrere Aargauer und Solothurner Politiker vor Gericht. Was sind die Folgen? Ab wann ist ein Politiker nicht mehr tragbar. Für den Solothurner Politologen Dieter Freiburghaus ist es entscheidend, ob der Prozess im Zusammenhang mit dem politischen Amt steht.

Im Aargau wurde der ehemalige SVP-Nationalrat Lieni Füglistaller zwar freigesprochen, politisch ist er aber dennoch am Ende. Der heutige SP-Nationalrat Cédric Wermuth erheilt 2009 einen Strafbefehl wegen Hausfriedensbruch. Und im Kanton Solothurn wurden in den letzten Wochen Heinz Müller von der SVP und Philippe Arnet von der FDP erstinstanzlich verurteilt. Sind sie jetzt noch tragbar, mag sich der eine oder andere fragen.

Freiburghaus: Art des Vergehens ist entscheidend
Für den Politologen Dieter Freiburghaus, ehemaliger Leiter der Forschungsstelle Wissenschaft und Politik in Bern, ist dies eine Frage, die von Fall zu Fall neu beantwortet werden muss. Entscheidend sei dabei, ob das Delikt etwas mit dem politischen Amt zu tun habe oder nicht. «Ist ein Zusammenhang da, wird es schwierig» so Freiburghaus gegenüber dem Regionaljournal Aargau/Solothurn. Dies gilt auch für die künftige Arbeit als Parlamentarier.

Geht es jedoch beim Vergehen, um vom Amt unabhängige Delikte, wie beispielsweise zu schnelles Autofahren, sieht Freiburghaus kein Problem. Er wünscht sich vielmehr «menschliche Politiker», die menschliche Fehler begehen.

Nur noch Politiker mit blütenweissen Westen wären Freiburghaus ein Graus. «Alle die etwas auf die Beine stellen möchten, machen auch einmal Fehler. Da sollte man nicht strenger sein, als bei sich selbst.»

Glaubwürdigkeit unabhängig von Vergehen
Ob eine politische Persönlichkeit nach einem Gerichtsverfahren noch glaubwürdig bleiben kann, hängt für Freiburghaus nicht primär mit dem Delikt oder dem Urteil zusammen. Viel wichtiger sei die mediale und die öffentliche Diskussion. Und entscheidend sei weiter, ob es Personen gäbe, die einem Politiker schaden möchten und sein Vergehen nun gezielt für eine Kampagne nutzten.

Dies gilt auch bei der Frage, ab wann ein Politiker für seine Partei nicht mehr tragbar ist. Entscheidender als mögliche Gegner von anderen Parteien, seien sowieso die parteiinternen Gegenspieler.

Toleranz für Leute mit Dreck am Stecken
Ob ein Politiker grundsätzlich von seiner Partei nach einem Gerichtsverfahren weiterhin getragen wird, sei individuell. Und hier gäbe es je nach Partei und Art des Politisierens unterschiedliche Empfindlichkeiten, so Freiburghaus. «Eine polemischere Partei hat vielleicht mehr Toleranz für Leute mit Dreck am Stecken». (meb)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:04:00 +0100 322306 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Aarau/2012/02/120210_regiagso_abend_freiburghaus-inti.mp3
«Schwofen» wie in alten Zeiten http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322080.schwofen-wie-in-alten-zeiten.html
 Bern im Lindy Hop-Fieber: am Tanzfestival «Leapin'Lindy» unter anderem im Kulturzentrum Progr. (SRF)

Der Tanzstil Lindy Hop, bei dem Paare zu Swingmusik aus den 1920er-Jahren tanzen, hat sich in Bern zum veritablen Trend gemausert. Das zeigt sich am Tanzfestival «Leapin' Lindy». Der Anlass zieht immer mehr Tanzbegeisterte an.

Organisiert wurde das Tanzfestival erstmals 2004. Seither ist die Zahl der Besucher ständig gewachsen, sagt Michael Rosin, der das Festival mitorganisiert. Heute ist «Leapin' Lindy» der grösste internationale Lindy-Hop-Anlass der Schweiz.

400 Tänzerinnen und Tänzer haben sich für die Workshops am Wochenende angemeldet, an denen sie von Profis aus aller Welt lernen können.

«Lindy-Hop ist wie fliegen»
Unter den begeisterten Hobbytänzern sind auch die beiden jungen Berner Sarah Götz und Dominik Marti. Sie tanzen regelmässig und sind begeistert - von der Freiheit, welche diese Tanzart den Tänzern lässt. Und von der Stimmung der 1920er-Jahre, die an den Tanzveranstaltungen aufkommt. «Lindy-Hop macht enorm Spass. Wenn man es kann, ist es fast wie fliegen» sagt Sarah Götz.

Auch totale Anfänger können sich an diesem Wochenende auf das Tanzparkett wagen. Zu den Veranstaltungen gehört auch ein Crashkurs für Beginner. Höhepunkt des Festivals ist der Ballroom-Tanzanlass am Samstagabend im Kultur-Casino Bern. Das Festival dauert bis Sonntag. (delp)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 18:02:00 +0100 322080 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Bern/2012/02/120210_lindy.mp3
Massive Wasserschäden im Alpinen Museum http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322099.massive-wasserschaeden-im-alpinen-museum.html
 Pech im Endspurt: Die Wiedereröffnung des Alpinen Museums Bern am 9. März ist in Frage gestellt. (SRF)

In der Nacht auf Freitag ist im Dachgeschoss des Alpinen Museums in Bern eine Wasserleitung geborsten. Der Schaden ist immens: Die Ausstellungsräume waren so gut wie saniert. Jetzt müssen Böden und Wände wieder rausgerissen werden.

Die Wasserleitung ging im Estrich des dreistöckigen Gebäudes kaputt. Das Wasser verteilte sich daraufhin durchs ganze Haus. Der Schaden wurde durch eine Sicherheitsfirma entdeckt. Daraufhin legte die Feuerwehr die Räume trocken. Als mögliche Ursache des Rohrbruchs gibt die Feuerwehr die vorherrschende Kälte an. Der Schaden geht in die Hunderttausende.

Die Räume glichen einer Tropfsteinhöhle
Das Museum habe einer Tropfsteinhöhle geglichen, sagt Museumsdirektor Beat Hächler. Aus den sanierten Wänden sei Wasser geflossen, von den Decken habe es getropft.

Das Museum ist seit letztem Herbst geschlossen und wird saniert. Die neuen Ausstellungsräume waren bereits fertig. Exponate und Kulturgüter wurden befanden sich noch nicht im Museum.

Die Eröffnung wird wohl verschoben
Anfang März ist die Eröffnung des sanierten Museums geplant. Am Freitag, am Tag des Wasserschadens, hätten die Einladungen für die Feier verschickt werden sollen. Der Versand wurde zurückgehalten, weil noch nicht klar ist, ob die Eröffnung verschoben werden muss. (sahm/liec, sda)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:35:00 +0100 322099 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Bern/2012/02/120210_alpines_gespraech.mp3
Immer mehr Paare tanzen in Bern Lindy Hop http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/regionaljournal-bern-freiburg-wallis/90293.sh10212162.html

Der Tanzstil Lindy Hop, bei dem Paare zu Swingmusik aus den 1920er-Jahren tanzen, hat sich in Bern zum veritablen Trend gemausert. Das zeigt sich am Tanzfestival «Leapin' Lindy». Der Anlass zieht immer mehr Tanzbegeisterte an.

]]>
Fri, 10 Feb 2012 17:30:00 +0100 322312 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Bern/2012/02/120210_regibe_1730.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Bern/2012/02/120210_regibe_1730.mp3
Volksinitiative «Mühleberg vom Netz» eingereicht http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322303.volksinitiative-muehleberg-vom-netz-eingereicht.html
 Die Initianten reichen bei der Staatskanzlei die Unterschriftenbögen ein. (Keystone)

In Bern ist am Freitag die kantonale Volksinitiative «Mühleberg vom Netz» eingereicht worden. Ihr Ziel ist die sofortige Abschaltung des Kernkraftwerks Mühleberg durch den Kanton Bern. 15'480 Personen haben sie unterschrieben.

Die 15'480 Unterschriften sind bereits beglaubigt, so dass die Initiative als zustandegekommen gelten darf, falls nicht noch irgendwelche formale Probleme auftreten. Im Kanton Bern braucht es fürs Zustandekommen einer Volksinitiative 15'000 Unterschriften.

Der Initiativtext besteht aus einem einzigen Satz: «Der Kanton, als Mehrheitsaktionär der BKW FMB Energie AG, sorgt für die sofortige Ausserbetriebnahme des AKW Mühleberg.» Der Kanton Bern hält 52 Prozent des Aktienkapitals am bernischen Energiekonzern BKW, dem Betreiber und Besitzer des Kernkraftwerks im bernischen Mühleberg. Die Initianten sagen, deshalb könne die Kantonsregierung jederzeit von der BKW-Spitze verlangen, das Werk abzuschalten. Bei den Initianten handelt es sich um Privatpersonen aus dem bernischen Oberaargau, die durch die AKW-Katastrophe im japanischen Fukushima aufgerüttelt wurden.

Intervention schwierig
Die Kantonsregierung hält aber eine Intervention bei der BKW zur Abschaltung des AKW nicht für so einfach wie die Initianten. Für die Prüfung und Überwachung der Kernkraftwerke sei erstens der Bund zuständig, schrieb der Regierungsrat letztes Jahr in der Antwort auf parlamentarische Vorstösse im Kantonsparlament. Zweitens würde die Abschaltung des AKW durch die BKW eine Statutenänderung erfordern, die nur zwei Drittel aller Aktionäre herbeiführen könnten.

Der rot-grün dominierte Regierungsrat des Kantons Bern ist zwar auch für die Abschaltung des Werks, wie er schon mehrfach erklärt hat. Er will aber einen geordneten Ausstieg unter Berücksichtigung ökonomischer und versorgungstechnischer Faktoren. (liec, sda)

]]>
Fri, 10 Feb 2012 16:45:00 +0100 322303
Lernen Sie Lindy Hop http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/322260.lernen-sie-lindy-hop.html
 Bild aus dem Lernvideo (zvg)

Das Video zu den Grundlagen des Tanzes.

]]>
Fri, 10 Feb 2012 15:23:00 +0100 322260