Schweizer Radio DRS - Alles zum Thema Wirtschaft http://www.drs.ch/www/ Aktuelle Nachrichten aus der Wirtschaft de 0 Wirtschaft Euro-Schuldenkrise: Griechen streiken gegen geplantes Sparpaket http://www.drs.ch/www/de/drs/tagesthema/283842/322350.griechen-streiken-gegen-geplantes-sparpaket.html
 «Nieder mit der Diktatur der EU-Monopole»: Die Kommunisten protestieren an prominenter Stelle - mit einem Plakat auf der Akropolis, dem Wahrzeichen Athens. (Keystone)

Die Griechen wollen sich die geplanten neuen Einschnitte bei Mindestlöhnen und im öffentlichen Dienst nicht gefallen lassen. Einem Aufruf der Gewerkschaften zum Streik folgten erneut viele Menschen. Betroffen ist vor allem der öffentliche Verkehr.

Am zweiten Tag in Folge haben die griechischen Gewerkschaften aus Protest gegen das neue Sparprogramm das öffentliche Leben im Land mit Streik weitgehend lahmgelegt. Betroffen sind vor allem die Verkehrsmittel. Wie schon am Vortag streikten Bus- und Bahnfahrer, Fähren zu den Inseln der Ägäis blieben im Hafen. Im Laufe des Tages sind weitere Demonstrationen geplant.

Mitglieder der Kommunistischen Partei (KKE) hängten auf der Akropolis, dem Wahrzeichen Athens, ein grosses Transparent auf mit dem Spruch «Nieder mit der Diktatur der Monopole der EU». Am Freitag war es zu Ausschreitungen gekommen, bei denen acht Menschen leicht verletzt wurden.

Entscheidung im Parlament am Sonntag
Zu den Streiks haben die beiden grössten Gewerkschaftsverbände, GSEE für den Privatsektor und ADEDY für die Beamten, aufgerufen. Die geplanten Einschnitte sehen unter anderem deutliche Lohnkürzungen im Privatsektor sowie Entlassungen von 150'000 Staatsbediensteten bis 2015 vor.

Das Programm ist Voraussetzung dafür, dass das Euro-Sorgenkind neue Milliarden-Hilfen bekommt. Andernfalls ist Griechenland bis Ende März pleite. Am Freitagabend hatte der griechische Ministerrat das neue Sparprogramm erwartungsgemäss gebilligt. Die entscheidende Sitzung zur Billigung des Sparprogramms vom Parlament soll am späten Sonntagabend stattfinden. (ank, sda/dpa)

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Sat, 11 Feb 2012 11:20:00 +0100 322350
ZKB: Mehr Gewinn dank gutem Zinsgeschäft http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/322162.zkb-mehr-gewinn-dank-gutem-zinsgeschaeft.html
 Die ZKB hat 2011 gut geschäftet. (Keystone Archiv)

Die Zürcher Kantonalbank hat 2011 den Gewinn um gut 5 Prozent gesteigert. Kanton und Gemeinden erhalten davon fast die Hälfte, nämlich 377 Millionen Franken. Im Streit mit den USA um unversteuerte Vermögen will die Bank mit den Behörden kooperieren.

Der Gewinnanstieg bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) basiert hauptsächlich auf dem Zinsgeschäft, das den Ertrag um 83 Millionen auf 1,18 Milliarden Franken steigern konnte, wie die Bank in Zürich bekannt gab. Man habe sich frühzeitig auf die Zuspitzung der Spannungen in der Eurozone eingestellt und sich gegen sinkende Zinsen abgesichert.

Weitergeführt wurde laut ZKB auch die mittel- und längerfristige Absicherung auf möglicherweise steigende Zinsen.

377 Millionen an Kanton und Gemeinden

Der Kommissions- und Handelserfolg ging indessen etwas zurück. Vom Gewinn überweist die Bank dem Kanton 220 Millionen Franken und den 171 Zürcher Gemeinden 110 Millionen Franken. Dazu wird dem Kanton das Stellen des Dotationskapitals mit 47 Millionen Franken abgegolten.

Im Lauf des Jahres 2011 erhielt die ZKB unter dem Strich 12,3 Milliarden Franken Neugeld. 2010 waren der Bank, die wegen der umfassenden Garantie des Kantons Zürich ein relativ starkes Kundenvertrauen geniesst, 12 Milliarden Franken zugeflossen. Ende Jahr hatte die ZKB 176,6 Milliarden Vermögen unter Verwaltung, 7 Prozent mehr als im Vorjahr. «Wir sind der fünftgrösste Vermögensverwalter der Schweiz», sagte Bankchef Martin Scholl vor den Medien.

US-Geschäft hatte nie Priorität
Die Lage im US-Steuerstreit sei «schwer einschätzbar», hiess es von der Bank. Die ZKB ist wie zehn weitere Schweizer Banken Gegenstand von Untersuchungen durch amerikanische Behörden, welche Jagd auf US-Steuerflüchtlinge und deren Bankberater machen.

Bankchef Scholl beteuerte, das Geschäft mit US-Kunden sei nie eine Priorität gewesen. 2008, als die ZKB im Zuge des Vertrauensverlusts in die Grossbanken einen enormen Neugeldzufluss von 16,4 Milliarden Franken verzeichnete, seien auch einige US-Kunden dazu gekommen, so Scholl. Der US-Anteil am Neugeld habe aber «im tiefen einstelligen Prozentbereich gelegen.»

«Es waren Kunden, die verunsichert waren», erklärte Scholl. Im ersten Halbjahr 2008 sei noch nicht abschätzbar gewesen, wie sich die Lage in den USA entwickeln würde.

ZKB will mit den US-Behörden kooperieren
Das Zürcher Staatsinstitut setzt aber auf Kooperation. «Das heisst, dass wir Informationswünschen der USA nachkommen, sofern sie mit Schweizer Recht vereinbar sind», sagte Scholl. Dazu gehöre es, den Amerikanern zu erklären, was die ZKB sei und wie ihr Geschäftsmodell aussehe.

Die Frage, ob die ZKB Rückstellungen für eine mögliche Strafzahlung in den USA gemacht habe, beantwortete Scholl nicht. Generell sei es seit Gründung der Bank so, dass die Bank immer «Vorkehrungen für Risiken treffe». Eine Strafzahlung würde aber den Gewinn der ZKB belasten, sagte Scholl. Ob das die Gewinnausschüttung an Kanton und Gemeinden tangieren sollte, wäre dann eine Entscheidung des Bankrates.

«Nicht von UBS profitiert»
Die UBS begann sich 2008 von US-Kunden zu trennen, nachdem gegen die Grossbank in den USA eine Untersuchung eingeleitet worden war. Die ZKB könne dokumentieren, dass sie nicht von der Situation der UBS in den USA habe profitieren wollen, beteuerte nun Bankchef Scholl.

Im Juni 2009 habe sich die Bank von Wertschriftenkunden aus den USA getrennt, so Scholl. «Rückblickend wäre ein noch schnellerer Ausstieg aus dem US-Geschäft besser gewesen», sagte er weiter. Im Dezember 2011 entschied die ZKB, sich auch von Schweizer Kunden, die in den USA domiziliert sind, zu trennen. (pet, sda)

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Fri, 10 Feb 2012 11:58:00 +0100 322162
Schweizer essen weniger Schokolade http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/322220.schweizer-essen-weniger-schokolade.html
 Pro Kopf ist eine Tafel Schokolade weniger verspiesen worden. (Keystone/Archiv)

Der Umsatz der Schweizer Schokoladeproduzenten ist geschmolzen. Im Durchschnitt ist eine Tafel Schokolade weniger pro Jahr gegessen worden. Mehr als ein Drittel der Schokolade wird importiert.

Die Konsumenten in der Schweiz haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 11,9 Kilo Schokolade gegessen. Damit ging der Pro-Kopf-Konsum um rund eine Tafel zurück. Ein Drittel der hierzulande verzehrten Ware war Schokolade aus dem Ausland.

Der Anteil der Importschokolade stieg in der Schweiz im Jahr 2011 um 0,8 Prozentpunkte auf 34 Prozent an, wie Chocosuisse, der Verband der Schweizerischen Schokoladefabrikanten, mitteilte.

Insgesamt wurden in der Schweiz 94'008 Tonnen Schokolade (ohne Kakao- und Schokoladepulver) gegessen. Davon stammten 69'281 Tonnen von Schweizer Herstellern - das sind 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz der 18 Schweizer Schokoladehersteller, die Chocosuisse angeschlossen sind, sank im Inland um 3,2 Prozent auf 870 Millionen Franken.

Beliebte Schokoladetafeln
Der gesamte Umsatz der Schweizer Schokoladefabrikanten sank um 3,1 Prozent auf 1,69 Milliarden Franken. Insgesamt verkauften die Chocolatiers 176'332 Tonnen Schokolade, das sind 0,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Rund die Hälfte des Umsatzes machen die Hersteller mit den klassischen Schokoladetafeln.

Die Schokoladefabrikanten führen den Umsatzrückgang vor allem auf die Frankenstärke zurück. In der Schweiz hätten auch der Preiskampf im Detailhandel und die Konsumentenstimmung auf die Umsätze gedrückt.

Über die Hälfte geht ins Ausland
Rund 61 Prozent oder 107'051 Tonnen der Gesamtproduktion setzten die Schweizer Schokoladeunternehmen ins Ausland ab. Bei den Exporten konnten sie sich somit im Vorjahresvergleich um 0,4 Prozent steigern. Allerdings erhielten die Schokoladeproduzenten weniger Geld für ihre Spezialitäten: Der Exporte-Umsatz ging um 2,9 Prozent auf 820 Millionen Franken zurück.

Appetit auf Schokolade hatten vor allem die Deutschen: Die in den wichtigsten Exportmarkt gelieferten Mengen stiegen erneut um 10,5 Prozent an und generierten einen Mehrumsatz von 3,4 Prozent. In der gesamten EU wurde zwar leicht mehr Schweizer Schokolade verzehrt, die Umsätze nahmen aber um 5,3 Prozent ab.

Steigender Beliebtheit erfreue sich die Schweizer Schokolade auch in Brasilien, Israel, auf den Philippinen, in Russland und Singapur, schreibt Chocosuisse. Die 18 Schweizer Schokoladefabrikanten beschäftigen rund 4300 Mitarbeitende. (basn, sda)

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Fri, 10 Feb 2012 14:05:00 +0100 322220
Mehr Umsatz für Ems-Chemie http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/ostschweiz/322106.mehr-umsatz-fuer-ems-chemie.html
 EMS-Chemie macht den grössten Teil ihres Umsatzes im Ausland. (Keystone)

Der Spezialchemiekonzern Ems konnte im Jahr 2011 erneut zulegen. Nach dem Rekordumsatz im 2010 steigerte der Konzern der Unternehmerfamilie Blocher den Umsatz nochmals um 3,9 Prozent auf 1,658 Milliarden Franken. Auch der Gewinn lag höher.

Unter dem Strich verdiente Ems-Chemie 242 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilt. Dies sind 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein gutes konjunkturelles Umfeld sowie Neugeschäfte mit Spezialitäten hätten zu höheren Verkaufsmengen geführt, analysiert der Konzern. Dies trotz der steigenden Rohstoffpreise, die Ems durch wiederholte Preiserhöhungen an die Kunden weitergab.

Starker Franken bremst
Gemäss der Mitteilung bremsten die ungünstigen Währungsverhältnisse das Umsatz- und Ergebniswachstum «substantiell». In lokalen Währungen legte der Umsatz um 15,5 Prozent nämlich deutlich stärker zu. Ems erwirtschaftet gemäss eigenen Angaben 95 Prozent des Umsatzes ausserhalb der Schweiz.

Für das laufende Geschäftsjahr 2012 erwartet Ems in den Regionen Kanada, USA, Mexiko sowie in Asien und insbesondere China ein weiteres Wachstum. In Europa rechnet der Konzern wegen der «ungelösten Struktur- und Schuldenprobleme» mit einem Minus. (gemp, sda)

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Fri, 10 Feb 2012 09:26:00 +0100 322106
Steuerstreit und Bankgeheimnis http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/113193.steuerstreit-und-bankgeheimnis.html
  (Keystone)

Unter wachsendem Druck aus dem Ausland schwenkte der Bundesrat im März 2009 beim Datenaustausch in Steuerfällen auf OECD-Kurs ein. Er hob die umstrittene Unterscheidung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug auf - zumindest gegenüber dem Ausland.

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Fri, 10 Feb 2012 14:06:00 +0100 113193
Die Schuldenkrise in Europa http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/190139.die-schuldenkrise-in-europa.html
 

Wegen der immensen Staatsschulden einiger europäischer Länder ist der Euro massiv unter Druck geraten. Trotz eines Billionen-Rettungsschirms für Defizitsünder ist die Einheitswährung noch lange nicht über den Berg.

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Fri, 10 Feb 2012 18:51:00 +0100 190139
WEF 2012 lässt viele Fragen offen http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/318574.wef-2012-laesst-viele-fragen-offen.html
 

Das WEF 2012 ist Geschichte: Das prestigeträchtige Treffen in Davos zog in diesem Jahr rund 2600 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft an - so viele wie nie zuvor. WEF-Gründer Klaus Schwab hatte die Suche nach einem gerechteren Kapitalismus auf die Tagungsordnung des 42. Treffens gesetzt. Greifbare Ergebnisse gab es - erwartungsgemäss - nicht. Deutlich wurde aber, wie tief die Gräben im Kampf um die richtigen Rezepte gegen die Schuldenkrise inzwischen sind.

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Mon, 30 Jan 2012 12:08:00 +0100 318574
Kommt die Weissgeld-Strategie voran? http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/trend/2786.sh10211920.html

Die Schweizer Banken stehen unter einem enormen Druck: Wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds brechen die Einnahmen weg, die Gewinne schrumpfen. Für zusätzliche Probleme sorgt der Steuerstreit mit den USA, aber auch mit anderen Ländern. Die Banken müssen sich von alten Strategien verabschieden und sich auf die «Nach-Schwarzgeld-Zeit» einstellen.

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Sat, 11 Feb 2012 08:20:00 +0100 321980 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/trend/2012/02/120211_trend_weissgeldstrategie.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/trend/2012/02/120211_trend_weissgeldstrategie.mp3
Hunderttausende Hausbesitzer können aufatmen http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/322036.hunderttausende-hausbesitzer-koennen-aufatmen.html
 Solon (Ohio) im Jahr 2007: In den Hochzeiten der Krise standen in den USA mancherorts ganze Strassenzüge zum Verkauf. (Keystone)

Die fünf grössten US-Hypothekenbanken haben sich auf einen historischen Vergleich eingelassen: Sie zahlen 25 Milliarden Dollar an gebeutelte Hausbesitzer. Bestraft werden die Banken damit für ihr Geschäften nach 2008, als sie häufig übereilt und fahrlässig pfändeten. Der Vergleich ist ein wichtiger Grundsatzentscheid, alle Probleme löst er nicht.

Von USA-Korrespondent Beat Soltermann

Der Vergleich mit den Banken ist ein wichtiger Sieg für Justizminister Eric Holder. Seit der aussergerichtlichen Milliardeneinigung mit der Tabakindustrie im Jahr 1998 habe man nie mehr so etwas erreicht - in Tat und Wahrheit sei der zivilrechtliche Vergleich sogar der grösste in der Geschichte der Vereinigten Staaten.

Erdrückende Beweislast
Vertreter von 49 Bundestaaten sowie verschiedene Regierungsstellen in Washington haben die fünf grössten Hypothekenbanken dazu gebracht, alles in allem 25 Milliarden Dollar locker zu machen für Verfehlungen, die sie nach Ausbruch der Finanzkrise im 2008 im Geschäft mit Hypotheken begangen haben.

Bei den Banken handelt es sich um die Citigroup, Wells Fargo, JP Morgan Chase, Bank of America sowie Ally Financial. Es sind die fünf Riesen im amerikanischen Immobilienfinanzierungsgeschäft. Die Beweislast gegen sie war offenbar überwältigend.

Lange Sündenliste
Wohnbau-Minister Shaun Donovan sagte, es sei nicht nur um die in der Öffentlichkeit bereits bekannten Fälle gegangen, bei denen die Banken ohne Rückfrage oder Kontrolle bei den Kunden Hauspfändungen eingeleitet und Zwangsräumungen durchgeführt hätten. Die Sündenliste sei viel länger: Verlorene Papiere, verpasste Fristen und problematische Hypothekenanpassungen für Hausbesitzer. Dadurch hätten die gleichen Banken, die die Finanzkrise ausgelöst hätten, die Lage nochmals verschlimmert - für die Hausbesitzer, für die Quartiere und für die Wirtschaft.

Mit den 25 Milliarden sollen laut Vergleichsunterlagen verschiedene Massnahmen finanziert werden, um klammen Hausbesitzern zu helfen. Die Hypothekenlast soll reduziert werden, etwa wenn das Haus selbst weniger Wert hat als die Belastung auf dem Haus. Auch sollen Leute, die ihr Haus zu Unrecht verloren haben, eine Entschädigung in der Höhe von rund 2000 Dollar erhalten. Der Vergleich, sagt Justizminister Eric Holder, betreffe allerdings nicht nur die Vergangenheit. Es würden auch neue Regeln aufgestellt, wie die beteiligten Banken ihr Hypothekengeschäft künftig zu betreiben hätten.

Doch auch mit diesem historischen Vergleich lässt sich noch kein Schlusstrich unter das Hypothekenschlamassel ziehen. 25 Milliarden Dollar, so enorm die Summe auch ist, decken nicht den gesamten Schaden, der durch Missbräuche seit 2008 entstanden ist. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Bloomberg beträgt dieser Schaden 72 Milliarden Dollar.

Klagen sind weiterhin möglich
Auch an der Rechtsfront wird nicht so bald Ruhe einkehren. Der nun geschlossene Vergleich lässt diverse Klagen weiterhin zu - Strafklagen zum Beispiel oder Klagen einzelnen Hausbesitzer. Und auch die Giftpapiermisere ist damit noch nicht bereinigt. Der Vergleich ist ein Versuch, einen Teil des Schadens wiedergutzumachen und ein Stück des Vertrauens in den für die US-Wirtschaft so wichtigen Immobilienmarkt zurückzugewinnen. Nicht viel, aber immerhin. (ank)

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Thu, 09 Feb 2012 20:22:00 +0100 322036
Jura verkauft mehr Kaffeemaschinen http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/321943.jura-verkauft-mehr-kaffeemaschinen.html
 Der Sitz der Jura Elektroapparate AG im solothurnischen Niederbuchsiten. (keystone)

Die Jura Elektroapparate AG im solothurnischen Niederbuchsiten blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück. Sie hat weltweit 282‘300 Kaffee-Vollautomaten verkauft, 12‘300 mehr als im Jahr vorher. Wegen des starken Frankens ist der Umsatz dennoch leicht gesunken.

In Lokalwährungen konnte Jura den Umsatz eigentlich um 5.4 Prozent steigern. Wegen des überbewerteten Frankens muss Jura aber einen Umsatzrückgang verbuchten. Der konsolidierte Umsatz sank um 5.3 Prozent auf 352.2 Millionen Franken. Trotzdem spricht der CEO Emanuel Probst von einem erfolgreichen Geschäftsjahr. Gewinnzahlen gibt Jura keine bekannt.

Internationales Wachstum
Wichtigster Absatzmarkt ist nach wie vor Deutschland, vor dem Heimmarkt Schweiz und der österreichischen Vertriebsgesellschaft. Die USA liegen neu auf Rang 4. Insgesamt erzielt Jura 86.6 Prozent des Umsatzes im Ausland. Beispielsweise in Australien, Schweden und Frankreich hat Jura eigene Tochtergesellschaften gegründet.

Bis Mitte 2011 hat Jura sämtliche Kaffeemaschinen in der Schweiz produziert. Unterdessen hat die Firma auch in Portugal eine Fabrik, in welcher eine spezielle Produktelinie hergestellt wird.

Wachstum auch in der Schweiz
In Niederbuchsiten entsteht derzeit für 12 Millonen Franken ein Neubau. Das neue «Global Support Center» soll Mitte 2012 eröffnet werden. Für den Herbst plant Jura einen Tag der offenen Tür, an dem der Neubau einem interessierten Publikum gezeigt werden soll.

Die Zahl der Vollzeitstellen verharrte bei Jura im vergangenen Jahr auf 632, davon sind 270 in der Schweiz angesiedelt. Für 2012 strebt Jura die Marke von 300'000 verkauften Vollautomaten an. Expandieren will das Unternehmen insbesondere mit Geräten für Büros, Gewerbe und Gastronomie. (porr, meb)

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Thu, 09 Feb 2012 18:18:00 +0100 321943 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Aarau/2012/02/1200209_regiagso_abend_jura.mp3
Noch keine Entscheidung in Domat/Ems http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/321925.noch-keine-entscheidung-in-domat-ems.html
 Nach wie vor ist offen wie es mit dem brachliegenden Areal in Domat/Ems weitergeht. (Keystone)

Der Tiroler Holzkonzern Pfeifer prüft alle Möglichkeiten auf dem brachliegenden Sägerei-Areal in Domat/Ems. Pfeifer hat dieses im September aus der Konkursmasse ersteigert. Der Betrieb einer Sägerei ist nach wie vor möglich.

Man habe die Absicht, die Sägerei zu betreiben, weil in Graubünden und in der Schweiz der Rohstoff Holz vorhanden sei, hiess es an einer Medienkonferenz am Donnerstag. Ewald Franzoi von der Pfeifer-Geschäftsleitung sagte, die Infrastruktur am Standort Domat/Ems sei gut. Pfeifer wolle aber nicht die gleichen Fehler machen wie zwei Besitzer-Firmen vorher.

Pläne immer noch unkonkret
Die Pfeifer Gruppe wird auf Holzlieferungen nicht nur aus Graubünden angewiesen sein, sondern auch aus anderen Kantonen. Ob das Holz nur gesägt wird in Domat/Ems oder auch weiterverarbeitet, ist offen, wie vieles beim Projekt von Pfeifer.

Noch nicht abschliessend geklärt sind zudem die Verhältnisse zwischen Pfeifer und der Klausner Holz Thürigen AG. Die Klausner Gruppe spielt eine entscheidende Rolle, denn sie hat die Sägereianlagen für 20 Millionen Franken ersteigert, aber immer noch nicht demontiert.

Laut Pfeifer laufen Verhandlungen mit der Klausner Gruppe mit dem Ziel, dass gewisse Anlagen, die für den Weiterbetrieb des Werkes gebraucht werden könnten, nicht abgebaut werden. Sollte Pfeifer ein neues Projekt auf die Beine stellen können, will die Gruppe im kommenden Sommer detailliert darüber informieren.
 
Kanton setzte Millionen in den Sand
Die ehemalige Grosssägerei in Domat/Ems, die grösste schweizweit, war Mitte Dezember 2010 nach etwa dreieinhalb Jahren Betrieb in Konkurs gegangen. Die österreichischen Besitzer Mayr Melnhof stellten 130 Beschäftigte auf die Strasse.

Der Kanton Graubünden hatte die Ansiedlung des Werks unterstützt und beim Konkurs rund 23 Millionen Franken verloren. Pfeifer wäre nach Stallinger und Mayr Melnhof der dritte österreichische Holzkonzern, der sein Glück in Domat/Ems versucht. (gemp, sda)

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Thu, 09 Feb 2012 17:48:00 +0100 321925 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Ostschweiz/2012/02/120209_saegerei.mp3
EZB legt Zinspause ein http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/321972.ezb-legt-zinspause-ein.html
 Der EZB-Sitz in Frankfurt. (Reuters)

Die Zinsen im Euroraum bleiben auf dem Rekordtief von einem Prozent. Das beschloss die Europäische Zentralbank. Fachleute rechnen mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik, sollte sich die Situation weiter zuspitzen.

Die Europäische Zentralbank wartet erst einmal die Wirkung ihres Hilfspakets für die Banken ab: Sie belässt die Zinsen auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent. Volkswirte hatten mit der Zinspause gerechnet, nachdem die Notenbank den wichtigsten Zins zur Versorgung der Geschäftsbanken im Euroraum mit Zentralbankgeld Ende 2011 in zwei Schritten gesenkt hatte. Seither haben Konjunkturdaten positiv überrascht.

Doch die Lösung der Euro-Staatsschuldenkrise und die Rettung Griechenlands lassen weiter auf sich warten. Ökonomen rechnen deshalb mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik, sollte sich die Situation zuspitzen. Niedrige Zinsen verbilligen tendenziell Kredite und können so das Wachstum anschieben.

EZB gibt billiges Geld
Beobachter erwarten, dass sich EZB-Präsident Mario Draghi weiterhin alle Optionen offenhalten und zusätzliche Zinsschritte nicht ausschliessen wird. Zunächst hält die EZB ihr Pulver aber trocken - zumal längst beschlossen ist, dass sie den Geschäftsbanken zum Monatsende ein zweites Mal für die aussergewöhnlich lange Laufzeit von drei Jahren billiges Geld anbieten wird.

Kurz vor Weihnachten hatte die Notenbank auf diese Weise fast 500 Milliarden Euro an Geldinstitute der Eurozone ausgereicht. Damit sollen das kränkelnde Geschäft der Banken untereinander wiederbelebt und eine Kreditklemme verhindert werden - denn das würde die ohnehin angeschlagene Konjunktur weiter belasten. Die Massnahme beruhigte die Anleihenmärkte und bescherte den Börsen kräftige Kursgewinne. (fors, dpa)

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Thu, 09 Feb 2012 14:08:00 +0100 321972
Schwierige Zeiten auch für die Credit Suisse http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/321961.schwierige-zeiten-auch-fuer-die-credit-suisse.html
 CS-Chef Brady Dougan: Zu den schwierigen Geschäften kommt der Steuerstreit mit den USA. (Keystone)

Nach dem mässigen Ergebnis der UBS hat nun auch die andere Schweizer Grossbank Zahlen vorgelegt. Die der CS sind noch schlechter. Unter dem Strich steht zwar ein Gewinn, vor allem gegen Ende des Geschäftsjahres harzte es aber gewaltig. Auch der Steuerstreit mit den USA macht der Bank zu schaffen.

Von Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann

Credit Suisse gehöre zu den besten Banken der Welt. Das hat Brady Dougan, der US-Amerikaner an der Spitze der Credit Suisse, in den vergangenen Jahren immer wieder betont - stolz und cool. Cool blieb er auch heute, stolz war er weniger.

Vor allem im Investmentbanking läuft es schlecht
Vor allem im letzten Quartal sei das Geschäft schlechter gelaufen als erwartet, die Investment Bank habe tiefrote Zahlen geschrieben. Schuld daran seien die schwierigen Verhältnisse auf dem Finanzmarkt, so Brady Dougan, aber die CS hätte trotzdem besser abschneiden können.

Kommt dazu, dass die zweitgrösste Schweizer Bank Mitte letzten Jahres beschlossen hat, zu sparen - und das kostet in einem ersten Schritt vor allem. Der bereits bekannte Abbau von 3500 Stellen, vor allem im Investment Banking, werde durchgezogen - und er sollte reichen, um wieder wettbewerbsfähig zu werden, hofft Brady Dougan. Den verbleibenden Mitarbeitern hat Dougan wegen dem schlechten Abschneiden den Bonus gekürzt - im Schnitt um 41 Prozent. Er und seine Kollegen in der Chefetage erhalten sogar 57 Prozent weniger.

Krisenpotenzial verringern
In diesem schwierigen Umfeld ist die Credit Suisse wie alle internationale Banken daran, ihre Anfälligkeiten für Krisen zu reduzieren. Riskante Anlagen müssen entweder mit mehr Geld hinterlegt oder abgebaut werden. Die Credit Suisse bemüht sich, die riskantesten Engagements so rasch wie möglich loszuwerden. Doch weil das zurzeit viele Banken wollen, müsse die CS teils zu mässigen Preisen verkaufen, gibt Brady Dougan zu. Wichtiger sei ihm aber, dass die CS ihr Kernkapital - also das reale Geld zur Deckung ihrer Engagements - habe ausbauen können. Gleichzeitig gibt Dougan so zu, dass seine Bank das Ziel eines nachhaltigen Geschäftsmodells noch nicht erreicht habe. Sie sei auf dem Weg dorthin.

Neben den Schwierigkeiten im Geschäft belastet der ungelöste Steuerstreit mit den USA auch die Credit Suisse. Er hoffe, dass eine Lösung gefunden werden könne - und zwar bald, meint Dougan. Die Anklage gegen die Bank Wegelin zeige, wie ernst die Sache sei. Er glaube jedoch nicht, dass seine Bank das nächste Opfer sei, meint der CS-Chef. Die CS habe früh reagiert, sie habe keine UBS-Konten übernommen und sie kooperiere voll mit den Schweizer und den US-Behörden. Er hoffe, sagt Brady Dougan, dass die US-Behörden dies anerkennen. (ank)

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Thu, 09 Feb 2012 13:02:00 +0100 321961
Nobel Biocare kommt nicht vom Fleck http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/321923.nobel-biocare-kommt-nicht-vom-fleck.html

Nobel Biocare muss für 2011 erneut einen Gewinnrückgang hinnehmen. Der Zahnimplantate-Hersteller begründet den Rückgang mit dem schwachen Euro, einem Wechsel an der Konzernspitze und mit der Katastrophe in Japan. Dort macht die Firma 15 Prozent des Umsatzes.

Der Zahnimplantate-Hersteller Nobel Biocare muss für das Geschäftsjahr 2011 erneut einen Gewinnrückgang hinnehmen. Unter dem Strich verdiente er 39,8 Millionen Euro. Das sind 12,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz ging um 1,3 Prozent auf 569,2 Millionen Euro zurück. Ohne Euroschwäche wäre der Umsatz bloss um 0,7 Prozent gesunken, wie Nobel Biocare mitteilte.

Nobel Biocare begründet das Minus mit den ausserordentlichen Aufwendungen aufgrund der Katastrophe in Japan, dem Wechsel an der Konzernspitze sowie dem schwachen Euro. In Japan, wo das Unternehmen zwei Drittel des Asien-Umsatzes erwirtschaftet, versetzte die Naturkatastrophe dem Geschäft einen Dämpfer.

Neue Strategie
Besonders im ersten Halbjahr 2011 lief es dem Zahnimplantate-Hersteller nicht gut. Im vierten Quartal und im zweiten Halbjahr habe das Unternehmen die angekündigten Leistungen erfüllt, sagte Konzernchef Richard Laube.

Nach dem überraschenden Abgang von Domenico Scala übernahm Laube im vergangenen Mai die Führung. Zuvor hatte Nobel Biocare magere Zahlen präsentiert: Im Geschäftsjahr 2010 hatte sich der Gewinn halbiert. Nun soll die neue, im Jahr 2011 entworfene Strategie das Unternehmen wieder auf Erfolgskurs bringen.

Im vierten Quartal 2011 führte Nobel Biocare denn auch mehrere Produkteinnovationen ein - unter anderem drei neue Implantate. Zurzeit ist das Unternehmen dabei, die neue Strategie umzusetzen. Es will sein Angebot im laufenden Jahr «konsequenter auf die Bedürfnisse der Patienten und Kunden ausrichten».

Anspruchsvolles 2012
Nobel Biocare erwartet für 2012 anspruchsvolle wirtschaftliche Bedingungen in diversen europäischen Märkten. Dies dürfte sich auf den Dentalimplantatemarkt auswirken. Auch Nobel Biocare werde nur bescheiden wachsen, sagte Laube. Gutes Wachstum erwartet er dabei vor allem in Nordamerika und in Asien unter Ausklammerung von Japan. «In Japan sehen wir nur ein leichtes Wachstum.»

Vor diesem Hintergrund rechnet das Unternehmen für 2012 mit einem Marktwachstum im tiefen einstelligen Prozentbereich und einem leichten Umsatzwachstum im Implantategeschäft.

Nobel Biocare beschäftigt über 2400 Mitarbeitende. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Zürich, produziert wird an insgesamt sieben Standorten in Kanada, Israel, Japan, Schweden und den USA. (fors, sda)

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Thu, 09 Feb 2012 11:32:00 +0100 321923
Starker Franken schmälert Gewinn von Orell Füssli http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/321889.starker-franken-schmaelert-gewinn-von-orell-fuessli.html
 Orell Füssli leidet unter sinkenden Buchpreisen. (Archiv Keystone)

Orell Füssli leidet unter sinkenden Buchpreisen: Die Buchandelsgruppe schreibt 2011 noch 2,3 Millionen Franken Gewinn. Dies ist ein Rückgang von über 10 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr.

2011 war für Orell Füssli kein Glanzjahr: Die Buchhandels- und Industriegruppe setzte nur noch 289 Millionen Franken um - das sind 9 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Betriebsgewinn sank von 13,2 Millionen auf 2,3 Millionen Franken. Allen voran lief das Geschäft mit den Büchern schlecht.

Laut Orell Füssli war dies geprägt von Preissenkungen von bis zu 10 Prozent wegen des starken Frankens. In Kombination mit einem leichten Absatzrückgang habe sich dies massiv auf den Umsatz ausgewirkt. Trotz Kosteneinsparungen verschlechterte sich das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr.

Nicht zufriedenstellend lief zudem das Industriegeschäft Atlantic Zeiser. Dieser konnte 2011 zwar den Umsatz in Euro steigern, blieb das Wachstum aber deutlich unter den Erwartungen. Die Personalkosten seien überproportional gewachsen. Massnahmen zur Senkung der Fixkosten seien in die Wege geleitet worden.

Kleinere Marge
Im Sicherheitsdruck hingegen habe trotz der unerwarteten Verzögerungen beim Druck der neuen Schweizer Banknoten dank ausländischen Aufträgen eine gute Auslastung der Produktion erreicht werden können. Der starke Franken habe allerdings zu einer erheblichen Margenminderung geführt.

Orell Füssli schaut vorsichtig positiv in die Zukunft. Beim Buchhandelsgeschäft rechnet Orell Füssli mit einer Beruhigung bei der Preisentwicklung.

Dank der Bereinigung des Filialnetzes und dem Ausbau der Internetaktivitäten sei man zuversichtlich bessere Ergebnisse zu erreichen. Im Sicherheitsdruck werde die Produktion der Schweizer Banknoten für eine Rückkehr zum gewohnten Ertragsniveau sorgen. (fors, sda)

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Thu, 09 Feb 2012 10:29:00 +0100 321889