Schweizer Radio DRS - Alles zum Thema Sport http://www.drs.ch/www/ Aktuelle Nachrichten aus dem Sport de 0 Sport Shaqiri wechselt und erntet Lob von Nati-Coach http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/321706.shaqiri-wechselt-und-erntet-lob-von-nati-coach.html
 Der Basler Xherdan Shaqiri in Aktion gegen den FC Sion am vergangenen Sonntag. (Keystone)

Der Wechsel des Schweizer Fussballers Xherdan Shaqiri von Basel zu Bayern München lässt Nati-Coach Ottmar Hitzfeld positives vorhersagen: «Bayern-Fans werden Shaqiri lieben» und er traue Shaqiri einen Stammplatz zu.

Der bevorstehende Wechsel Xherdan Shaqiris zum FC Bayern sorgt in München für viele Schlagzeilen. In der Boulevardzeitung «tz» äusserte sich Nati-Coach Ottmar Hitzfeld ausführlich über den Basler Mittelfeldspieler und gratulierte Bayern zum Transfer.

Hitzfeld beschrieb Shaqiri als Spieler mit einer beinahe perfekten Technik und einer hohen Spielintelligenz. Der 20-Jährige könne ähnlich wie Arjen Robben und Franck Ribéry zwei Spieler auf sich ziehen. «Shaqiri ist unbekümmert, traut sich alles zu, hat eine natürliche Souveränität und keine Hemmungen. Egal gegen wen er spielt, er bleibt cool», so der ehemalige Bayern-Trainer. Dies sei auch der Grund gewesen, weshalb er ihn schon mit 18 Jahren ins Schweizer Nationalteam berufen habe.

«Grossartigen Spieler»
Der 63-Jährige bezeichnete Shaqiri im Interview mit der «tz» als «grossartigen Spieler» und «charakterlich einwandfreien Jungen». «Eines kann ich sagen: Ich traue ihm zu, dass er bei Bayern Stammspieler wird. Er ist ein dribbelstarkes Kraftpaket. Die Zuschauer werden ihn lieben», so Hitzfeld weiter. (basn, sda)

]]>
Wed, 08 Feb 2012 12:08:49 +0100 321706
Livecenter SRF (3spaltig) http://www.drs.ch/www/de/drs/269454.livecenter-srf-3spaltig.html
 

]]>
Tue, 17 May 2011 11:38:00 +0200 269454
Champions League-Tippspiel http://www.drs.ch/www/de/drs/209566.champions-league-tippspiel.html
 

]]>
Tue, 31 Aug 2010 14:56:00 +0200 209566
Tennisspieler Djokovic ist Weltsportler des Jahres http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/321401.tennisspieler-djokovic-ist-weltsportler-des-jahres.html
 Novak Djokovic. (Reuters)

Der serbische Tennisspieler Novak Djokovic ist an den Laureus Awards in London zum Weltsportler des Jahres gewählt worden. Bei den Frauen gewann die kenianische Langstreckenläuferin Vivian Cheruiyot die Wahl.

Tennisspieler Novak Djokovic ist gekrönt worde - zum Weltsportler des Jahres. Der Sieg Djokovics an der vom englischen Schauspieler Clive Owen moderierten Gala in der Westminster Central Hall kam nicht unerwartet.

Zum sechsten Mal seit der Einführung der Sport-Oscars 2000 wurde die Ehre einem Tennisspieler zuteil. Der Schweizer Roger Federer gewann die Wahl von 2005 bis 2008 viermal in Serie und ist damit Rekordsieger. Im vergangenen Jahr wurde Rafael Nadal als Weltsportler des Jahres geehrt.

Auch erster der Weltrangliste
Nicht nur auf der Ehrentafel der Laureus Stiftung trat der 24-jährige Djokovic die Nachfolge des Mallorquiners an. Dank seinen Siegen am Australian Open in Melbourne und in Wimbledon hatte Djokovic im vergangenen Jahr seinen derzeit ärgsten Rivalen auch an der Spitze der Tennis-Weltrangliste abgelöst.

Der 24-jährige Serbe, der 2011 auch das US Open in New York für sich entschied, besiegte den Spanier zuletzt in sieben Finals in Serie. Letztmals vor eineinhalb Wochen am Australian Open in Melbourne, als er Nadal in einem epischen Duell nach knapp sechs Stunden in fünf Sätzen niederrang und damit als erst fünfter Spieler in der Profi-Ära drei Grand-Slam-Turniere in Folge für sich entschied.

Nach Skifahrerin Vonn nun Leichtathletin Cheruiyots
Eher überraschend kam die Wahl Cheruiyots. Die 28-jährige Kenianerin trat die Nachfolge der amerikanischen Skifahrerin Lindsey Vonn an. Cheruiyot hatte 2011 an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften im südkoreanischen Daegu Gold über 5000 Meter und 10'000 Meter gewonnen, zudem entschied sie in der Diamond League die Gesamtwertung über 5000 Meter für sich.

FC Barcelona ist das weltbeste Team
Als bestes Team des Jahres wurde der FC Barcelona (Fussball) erkoren. Das Team von Trainer Josep Guardiola hatte dank einem 3:1 im Final im Londoner Wembley-Stadion gegen Manchester United die Champions League für sich entschieden.

Weitere Auszeichnungen gingen an die nordirischen Golfer Rory McIllroy (Aufsteiger) und Darren Clarke (Comeback), den südafrikanischen Leichtathleten Oscar Pistorius (Behindertensportler) und den amerikanische Surfer Kelly Slater (Action). Der ehemalige englische Fussballer Bobby Charlton wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Eine Auszeichnung erhielt auch der frühere brasilianische Internationale Rai (Br).

Die Gewinner wurden von den 47 Mitgliedern der Laureus World Sports Academy unter dem Vorsitz des früheren 400-m-Hürdenläufers Edwin Moses (USA) gewählt. Die Einnahmen aus den Laureus World Sports Awards kommen der Laureus Sport for Good Foundation zugute. Diese unterstützte weltweit 91 sportbezogene Sozialprojekte mit rund 50 Millionen Franken. (basn, sda)

Die bisherigen Sieger:

Männer:
2000 Tiger Woods. 2001 Tiger Woods. 2002 Michael Schumacher. 2003 Lance Armstrong. 2004 Michael Schumacher. 2005 Roger Federer. 2006 Roger Federer. 2007 Roger Federer. 2008 Roger Federer. 2009 Usain Bolt. 2010 Usain Bolt. 2011 Rafael Nadal. 2012 Novak Djokovic.

Frauen:
2000 Marion Jones. 2001 Cathy Freeman. 2002 Jennifer Capriati. 2003 Serena Williams. 2004 Annika Sörenstam. 2005 Kelly Holmes. 2006 Janica Kostelic. 2007 Jelena Isinbajewa. 2008 Justine Henin. 2009 Jelena Isinbajewa. 2010 Serena Williams. 2011 Lindsey Vonn. 2012 Vivian Cheruiyot.

Mannschaften:
2000 Manchester United (Fussball). 2001 Frankreich (Fussball). 2002 Australien (Cricket). 2003 Brasilien (Fussball). 2004 England (Rugby). 2005 Griechenland (Fussball). 2006 Renault (Formel 1). 2007 Italien (Fussball). 2008 Südafrika (Rugby). 2009 Olympia-Team China. 2010 Brawn-GP (Automobil). 2011 Nationalteam Spanien (Fussball). 2012 FC Barcelona (Fussball).

]]>
Tue, 07 Feb 2012 07:58:00 +0100 321401
Neuer Sauber-Bolide mit Nasenhöcker http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/321298.neuer-sauber-bolide-mit-nasenhoecker.html
 Kobayashi und Perez mit dem neuen Sauber-Auto, das bis zum Beginn der Formel-1-Saison nochmals überarbeitet wird. (Reuters)

Kamui Kobayashi und Sergio Perez haben in Jerez das neue Auto des Teams Sauber enthüllt. Der C31 mit seiner gekrümmten Nase soll dem Hinwiler Rennstall in der 20. Formel-1-Saison zu einer weiteren Steigerung verhelfen.

«Der C31 ist in jenen Bereichen revolutionär, wo wir frische Ideen einbringen konnten. Dies betrifft insbesondere den Heckbereich», sagte Chefdesigner Matt Morris bei der Vorstellung des neuen Boliden. «Evolutionär ist das Auto dort, wo wir wussten, dass wir auf den bestehenden Lösungen aufbauen konnten.» Es galt, die Schwächen des Vorgängermodells auszumerzen und gleichzeitig dessen Stärken beizubehalten.

Boliden-Nase mit Höcker
Beim Design der Frontpartie entschieden sich die Sauber-Ingenieure für eine grundsätzlich hohe Nase. Gemäss dem neuen Reglement darf diese jedoch in ihrem vordersten Bereich aus Sicherheitsgründen nicht zu hoch sein, sodass beim Sauber C31 wie beispielsweise bei Ferrari ein Nasenhöcker zu erkennen ist. Der Bereich unterhalb der Seitenkästen wurde so gestaltet, dass mehr Spielraum für aerodynamische Entwicklungen bleibt.

Weitere Entwicklung bis zum Saisonstart
Zunächst will das Team Sauber eine vergleichsweise einfache Version des C31 einsetzen, die bereits vor einiger Zeit definiert wurde. Danach sollen zahlreiche Entwicklungskomponenten erprobt werden, um dann vor dem ersten Grand Prix am 18. März in Australien ein umfangreiches Update lancieren zu können. Das Auto wird demnach in Melbourne deutlich anders aussehen als jenes bei der Präsentation in Jerez.

Geistiger Vater des neuen Rennwagens ist der Brite James Key, dessen überraschender Abgang als Technischer Direktor drei Tage vor der ersten Ausfahrt bekannt gegeben worden war.

Perez und Kobayashi bleiben bei Sauber
Im Gegensatz zu den anderen im Formel-1-Mittelfeld anzusiedelnden Teams wie Lotus-Renault, Force India-Mercedes, Toro Rosso-Ferrari und Williams-Renault nimmt Sauber-Ferrari die neue Saison mit der gleichen Fahrerpaarung wie im Vorjahr in Angriff.

Sergio Perez bestreitet heuer seine zweite Saison. In seinem «Rookie-Jahr» vermochte der Ende Januar 22 Jahre alt gewordene Mexikaner die Teamverantwortlichen vollends zu überzeugen. Das interne Qualifying-Duell gegen Kamui Kobayashi entschied Perez gar mit 11:7 für sich.

Ziel: Regelmässig Punkte sammeln
«Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren ebenso jungen wie talentierten Fahrern. Die kommende Saison wollen wir so stark beginnen wie die vergangene und dieses Niveau dann über das ganze Jahr halten», gab Teamchef Peter Sauber in Südspanien die Richtung vor.

Ziel sei es, regelmässig Punkte zu sammeln, um sich in der WM deutlich zu verbessern. In den vergangenen beiden Jahren hatte die Zürcher Oberländer Equipe als WM-Achter beziehungsweise -Siebter jeweils 44 Punkte gewonnen.

Die ersten Testfahrten im neuen Sauber-Ferrari absolvieren Kobayashi und Perez nun bis am Freitag auf dem Circuito de Jerez. Bis zum WM-Start in Melbourne stehen den zwölf Teams acht weitere Testtage auf dem Circuit de Catalunya in Montmeló bei Barcelona zur Verfügung. (pet, si)

]]>
Mon, 06 Feb 2012 15:15:06 +0100 321298
Harte Strafe für Radprofi Contador http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/321260.harte-strafe-fuer-radprofi-contador.html
 Alberto Contador. (Keystone)

Der Tour-de-France-Seriensieger Alberto Contador ist vom Internationalen Sportgerichtshof zu einer Zweijahressperre verurteilt worden. Die Strafe sei exemplarisch hart und damit unfair, kritisieren Kollegen aus dem Radsport.

Alberto Contadors Suspendierung begann bereits im August 2010 und dauert noch bis am 6. August dieses Jahres. Der spanische Radprofi geht des Triumphes in der Tour de France 2010 verlustig, in der er positiv getestet worden war.

Der Sieg in der Frankreich-Rundfahrt vor zwei Jahren geht damit an den damaligen Zweiten, den Luxemburger Andy Schleck. Auch der Gesamtsieg im Giro d'Italia 2011 wird Contador aberkannt, wie auch alle anderen Ergebnisse während der Zeit des Verfahrens.

Contador bestritt Dopingvorwürfe
Das dreiköpfige Richtergremium erkannte eine Doping-Absicht. Der 29-jährige Radprofi war am 21. Juli 2010 am zweiten Ruhetag der Tour überführt worden, das als Kälbermastmittel verwendete Clenbuterol eingenommen zu haben.Contador hatte für die positive Analyse ein verunreinigtes Steak verantwortlich gemacht und Doping stets bestritten. Der Tour-Sieger von 2008,

Unverständnis und Empörung bei Radkollegen
Carlos Sastre, meinte: «Das Urteil entbehrt jeder Logik. Man kann einen Profi nicht zu einer Sperre verurteilen, wenn ihm kein Doping nachzuweisen ist.» Der Ex-Radprofi und Tour-de-France-Sieger von 1988, Pedro Delgado, sagte: «Im Kampf gegen das Doping verlieren die Verantwortlichen die Orientierung.

Das Strafmass ist völlig übertrieben, zumal wenn man bedenkt, dass das Gericht selbst einräumt, dass Contador das Doping nicht nachgewiesen werden konnte.» Der Spanier sei so hart bestraft worden, weil er die «Nummer eins» im Radsport sei. «Ein weniger bekannter Radsportler wäre glimpflicher davongekommen.»

Contador selbst nahm zu dem Urteil zunächst nicht Stellung. (bat/basn, sda/dpa)

]]>
Mon, 06 Feb 2012 14:09:00 +0100 321260
New York Giants gewinnen Super Bowl XLVI http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/321187.new-york-giants-gewinnen-super-bowl-xlvi.html
 Freude herrscht bei den Super Bowl Gewinnern, den New York Giants. (Reuters)

Die New York Giants gewinnen zum vierten Mal den Super Bowl, den Meisterpokal des American Football in den USA. Sie schlagen die New England Patriots in Indianapolis 21:17.

Im Duell der Star-Quarterbacks zwischen New Englands Tom Brady und New Yorks Eli Manning zog Brady, der sein unbestrittenes Können in der hochspannenden Partie zu selten aufblitzen liess, den Kürzeren. Manning, der sich mit dem zweiten Super-Bowl-Ring seiner Karriere schmücken konnte, führte sein Team mit teilweise überragenden Pässen zum vierten Titelgewinn der Klubgeschichte.

Zwei fahrlässige Fehler der Patriots brachten die Giants im ersten Viertel in Führung. Erst warf der zu Beginn nervös wirkende Brady einen Pass weg und schenkte New York damit zwei Punkte, dann standen zwölf anstatt elf Defensiv-Spieler auf dem Platz, was dem Team von Headcoach Bill Belichick den Ballbesitz kostete. Manning liess sich die Gelegenheit nicht nehmen und warf den ersten Touchdown-Pass des Spiels.

Im zweiten Viertel hatten die Giants zwar deutlich mehr Spielanteile, die Punkte machte aber, angeführt von einem scheinbar erwachten Brady, New England. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff fand Runningback Danny Woodhead zum ersten Giants-Touchdown.

Zwischenzeitliche Führung der Patriots
Nach der spektakulären Halbzeitshow, mit der Madonna die 68'658 Zuschauer im ausverkauften Lucas Oil Stadium begeisterte, übernahmen die Patriots zunächst das Steuer und gingen 17:9 in Führung.

Zwei Field Goals brachten New York aber wieder zurück ins Spiel, zudem leisteten sich die Patriots im letzten Viertel einige Fehlpässe. Manning hingegen behielt in der Schlussphase die Nerven und brachte den Titel nach Hause. Die Giants hatten bereits 2008 den Super Bowl gegen die Patriots gewonnen (17:14). (basn, sda)

]]>
Mon, 06 Feb 2012 07:07:00 +0100 321187
Reportage von der Fussball-Front http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/echo-der-zeit/2646.bt10211322.html

In der Schweizer Fussball-Meisterschaft läuft seit gestern die Rückrunde. Das bedeutet bis zu 250 Sicherheitskräfte, die pro Spiel im Einsatz stehen. Reto Held begleitete den Sicherheitschef von YB beim heutigen Heimspiel gegen Servette.

]]>
Sun, 05 Feb 2012 18:00:00 +0100 321158 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/echoderzeit/2012/02/120205_echo_04_held.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/echoderzeit/2012/02/120205_echo_04_held.mp3
Feuz fährt auf Platz 3 - Mancuso in Garmisch top http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/321134.feuz-faehrt-auf-platz-3-mancuso-in-garmisch-top.html
 Julia Mancuso freut sich über ihren Sieg im Super-G von Garmisch-Partenkirchen. (Reuters)

Bester Schweizer bei der Super-Kombination in Chamonix war einmal mehr Beat Feuz. Der Emmentaler schaffte den Sprung auf das Podest. Bei den Frauen gewann die Amerikanerin Julia Mancuso den Super-G von Garmisch, beste Schweizerin war Lara Gut auf dem 13. Platz.

In der Männer-Superkombi schuf Sieger Romed Baumann die Differenz in der Abfahrt vom Vormittag. Der Österreicher, der in den beiden Spezial-Abfahrten vom Freitag und Samstag die Plätze 4 und 2 belegt hatte, distanzierte die Konkurrenz um 7 Zehntelsekunden und mehr.

Dank eines für seine Verhältnisse starken Slaloms brachte Baumann den Sieg ins Trockene.

Starke Schweizer Bilanz
Von den Schweizern überzeugte Beat Feuz als 3. Der Emmentaler überholte nach mässiger Abfahrt noch 2 Konkurrenten und verpasste den 2. Platz lediglich um 9 Hundertstel.

Ebenfalls Grund zur Freude hatte Didier Défago auf dem guten 6. Platz. Auch Silvan Zurbriggen und Carlo Janka fuhren in die Top 15.

Grosse Enttäuschung bei Kostelic

Mit einer Enttäuschung endete der Wettkampf für Ivica Kostelic. Der Kroate, der die beiden bisherigen Kombinationen in diesem Winter in Wengen und Kitzbühel gewonnen hatte, klassierte sich lediglich auf dem 7. Platz. Kostelic verlor fast 1,5 Sekunden auf Baumann.

Julia Mancuso siegt in Garmisch
In Garmisch-Partenkirchen gewann Julia Mancuso zum ersten Mal seit 5 Jahren wieder einen Super-G. Die Amerikanerin setzte sich vor Anna Fenninger (Aut) und Tina Weirather (Lie) durch. Die Schweizerinnen verpassten die Top 10, Überfliegerin Lindsey Vonn schied aus.

Mancuso erwischte vor allem im Mittelteil eine sehr schnelle Linie und sorgte so für die Entscheidung. Am Schluss betrug ihr Vorsprung auf Fenninger 13 Hundertstel. Die Liechtensteinerin Weirather verlor 0,45 Sekunden und feierte ihren dritten Podestplatz innerhalb von 8 Tagen.

Für Mancuso war es der insgesamt 6. Erfolg im Weltcup. In diesem Winter stand die knapp 28-Jährige bereits dreimal auf dem Podest, zum Sieg hatte es aber jeweils nicht gereicht.

Schweizerinnen geschlagen
Weniger erfolgreich schnitten die Schweizerinnen ab. Nadja Kamer konnte ihren Exploit vom Vortag (2. in der Abfahrt) nicht wiederholen und verpasste die Top 20. Das beste Resultat gelang Lara Gut, als 13. konnte aber auch die Tessinerin nicht restlos zufrieden sein.

Lindsey Vonn ausgeschieden

Gar keine Punkte gab es für einmal für Speed-Königin Lindsey Vonn. Die Amerikanerin, die in der Abfahrt vom Samstag ihren 50. Weltcup-Sieg gefeiert hatte, schied aus. Vonns Vorsprung in der Gesamtwertung bleibt indes trotz des Nullers komfortabel. (pet/SF)

]]>
Sun, 05 Feb 2012 15:35:23 +0100 321134
Tennis: Keine Chance gegen Australierinnen http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/321132.tennis-keine-chance-gegen-australierinnen.html
 Stefanie Vögele blieb gegen Samantha Stosur chancenlos. (Keystone)

Das Schweizer Fedcup-Team der Frauen hat die Partie der 1. Runde der Weltgruppe II gegen Australien verloren. Stefanie Vögele und Amra Sadikovic waren in ihren Einzelspielen chancenlos und gerieten 1:3 in Rückstand.

Vögele (WTA 124) unterlag im Forum Fribourg der Weltnummer 5, Samantha Stosur, 3:6, 2:6, Sadikovic zog gegen Jarmila Gajdosova (WTA 40) mit 3:6, 6:3, 6:8 nur knapp den Kürzeren.

Hochfavorisierte Australierinnen
Die 22-jährige Aargauerin, die von Captain Christian Jolissaint den Vorzug gegenüber Timea Bacsinszky erhalten hatte, wehrte sich nach Kräften. Nachdem sie 3:6, 0:2 zurückgelegen hatte, schaffte sie den Satzausgleich. Im dritten Durchgang bot sich der gebürtigen Mazedonierin beim Stand von 6:6 die Chance zum Break, die sie mit einem Rückhand-Fehler jedoch vergab. Nach gut zwei Stunden nützte Gajdosova den vierten Matchball zum entscheidenden Punktgewinn für die hochfavorisierten Australierinnen.

Keine Chance gegen Stosur
Zu Beginn des zweiten Tages hatte Stosur im Duell der beiden Nummern 1 und der Siegerinnen vom Samstag klar die Oberhand behalten. Die US-Open-Siegerin von 2011 vermochte sich gegenüber dem Vortag und dem Erfolg gegen Timea Bacsinszky klar zu steigern. Vor allem bei eigenem Service liess die 27-jährige aus Brisbane nichts anbrennen. Vögele gelangen nur 12 Punkte bei Aufschlag Stosur, einen Breakball erspielte sich die Aargauerin keinen.

Die Schweiz spielt nun Ende April gegen den Abstieg aus der Weltgruppe II. Mögliche Gegnerinnen sind China, Grossbritannien, Argentinien und Schweden. (pet, si)

]]>
Sun, 05 Feb 2012 15:09:06 +0100 321132
Fedcup: Kämpferin Vögele gleicht für die Schweiz aus http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/321088.fedcup-kaempferin-voegele-gleicht-fuer-die-schweiz-aus.html

Im Fedcup-Duell der 1. Runde der Weltgruppe II zwischen der Schweiz und Australien steht es 1:1. Nach der Niederlage von Timea Bacsinszky rang die Aargauerin Stefanie Vögele Jarmila Gajdosova in drei Sätzen nieder.

Lange musste sich die Schweizer Nummer 1 gedulden, ehe ihr verdienter 6:0, 6:7 (8:10), 8:6-Sieg und damit der Ausgleich für die Schweiz feststand. Nach 2:28 Stunden verwertete Vögele den insgesamt achten (!) Matchball, als eine Rückhand von Gajdosova im Netz hängen blieb.

Timea Bacsinszky (WTA 244) hatte zum Auftakt der Begegnung im Forum Fribourg in ihrem ersten internationalen Ernstkampf seit knapp zehn Monaten gegen die Weltnummer 5 Samantha Stosur nach gut eineinhalb Stunden 2:6, 5:7 verloren.

Vor allem im zweiten Spiel des Tages kamen die 2000 Zuschauer in Freiburg beste Unterhaltung geboten. Nach einem glatten ersten Satz zugunsten Vögeles, schien die Partie zu Beginn des zweiten Durchgangs zu drehen - ehe Vögele ihre Kämpferqualitäten unter Beweis zu stellen begann. Sie holte einen 1:5-Rückstand auf und vermochte im Tiebreak sieben Satzbälle abzuwehren, ehe Gajdosova sich doch noch in den dritten Satz rettete.

Dort hatte Vögele die Vorteile auf ihrer Seite. Sie führte 3:1 und erspielte sich beim Stand von 5:4, 6:4 und 7:6 jeweils Matchbälle. Diese wehrte Gajdosova teilweise brillant ab. Die 21-jährige Aargauerin liess sich jedoch nicht entmutigen, blieb dran und wurde mit ihrem erst zweiten Einzelsieg im Fedcup belohnt.

Timea Bacsinszky hatte sich zuvor nur im zweiten Satz die Chance geboten, Samantha Stosur, die US-Open-Siegerin von 2011, ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die Lausannerin hatte einen Spielball zum 4:0 und einen Breakball zum 5:2, die sie aber beide nicht verwerten konnte. Letztlich erwies sich Stosur als die konstantere Spielerin und feierte ihren 20. Einzelsieg im Rahmen des Fedcups.

Vor allem zu Beginn war Bacsinszky die fehlende Spielpraxis anzumerken. In erster Linie machte der Aufschlag der Waadtländerin zu schaffen. Nur 47 Prozent der ersten Aufschläge fanden den Weg ins Ziel, der zweite Service geriet (zu) oft zu kurz, zudem produzierte sie acht Doppelfehler. Zumindest vermochte sich Bacsinszky im Lauf der Partie zu steigern, nachdem sie nach 25 Minuten bereits 0:5 zurückgelegen hatte.

Am Sonntag kommt es im ersten Einzel zum Duell der beiden Nummern 1, Vögele und Stosur. Im zweiten Einzel treffen Bacsinszky und Gajdosova aufeinander. Für das möglicherweise entscheidende Doppel sind vorläufig Bacsinszky und Amra Sadikovic sowie Jelena Dokic und Casey Dellacqua nominiert. (sda)

]]>
Sat, 04 Feb 2012 17:07:00 +0100 321088
Kein Podestplatz in Chamonix - Kamer in Garmisch 2. http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/321070.kein-podestplatz-in-chamonix-kamer-in-garmisch-2.html
 Nadja Kamer freut sich über ihren 2. Rang in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen. (Reuters)

Der Kanadier Jan Hudec hat in der 2. Abfahrt von Chamonix triumphiert. Bester Schweizer wurde Beat Feuz auf Rang 4. Bei der Damen-Abfahrt in Garmisch fuhr Nadja Kamer hinter Lindsey Vonn auf den 2. Platz.

In der wenig selektierenden Abfahrt von Chamonix fuhren die Schweizer am Podest vorbei: Beat Feuz fehlten im Ziel 12 Hundertstel auf den drittplatzierten Erik Guay (Ka). Damit verpassten die Swiss-Ski-Abfahrer zum 1. Mal in dieser Saison das Podest.

Gewonnen wurde das Rennen vom Kanadier Jan Hudec, er feierte seinen 2. Abfahrtssieg seiner Karriere. Auf Rang 2 fuhr der Österreicher Romed Baumann.

Cuche auf Platz 7

Didier Cuche, am Freitag in der ersten Chamonix-Abfahrt als bester Schweizer noch 3., verpasste diesmal als 7. das Podium um 48 Hundertstel Sekunden. Der Neuenburger verteidigte aber die Führung im Abfahrtsweltcup gegenüber Klaus Kröll, der auf Platz 6 fuhr.

Nadja Kamer 2. hinter Vonn
Im Gegensatz zu den Schweizer Männern konnten die Damen einen Podestplatz feiern: In der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen fuhr Nadja Kamer aufs Podest. Die 25-jährige Schwyzerin wurde 2. hinter der Amerikanerin Lindsey Vonn. 3. wurde die Liechtensteinerin Tina Weirather.

Kamer fuhr zum 4. Mal in ihrer Weltcup-Karriere auf das Podest. 2. war sie im Januar und Dezember 2010 schon in Haus im Ennstal und Val d'Isère geworden, 3. im Januar 2010 in Cortina d'Ampezzo (jeweils in der Abfahrt). (pet/SF, si)

]]>
Sat, 04 Feb 2012 15:09:00 +0100 321070