Schweizer Radio DRS - Alles zum Thema Themen http://www.drs.ch/www/ ... de 0 Ratgeber Digital Leben heute Unterhaltung Wissenschaft Wissen News Panorama Pop-Rock-Musik Veranstaltungen DRS 3 Pensionskassen: Frauen-Rentenalter 65 durch die Hintertür http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/espresso/2649.bt10211585.html
  (SRF)

Immer mehr Pensionskassen führen das Rentenalter 65 für Frauen ein. Das zeigt eine Umfrage der Sendung «Kassensturz» von SF1. Gemäss Gesetz dürfen Frauen mit 64 Jahren in Rente gehen. Die Pensionskassen haben jedoch Spielraum. Zum Pensionskassen-Rentenalter 65 für Frauen sagt Rechtsanwalt und Pensionskassen-Experte Martin Hubatka im Gespräch mit «Espresso»: «Das ist absolut legal.»

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Wed, 08 Feb 2012 08:20:00 +0100 321539 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/espresso/2012/02/120208_espresso_rentenalter.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/espresso/2012/02/120208_espresso_rentenalter.mp3
Trennung der Eltern: Wer kann den Kinderabzug geltend machen? http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/espresso/2649.bt10211564.html

«Espresso»-Hörer Urs Nägeli und seine Frau haben sich getrennt. Sie haben eine vierjährige Tochter. Bei der Trennung haben die Eltern das gemeinsame Sorgerecht vereinbart. Die Tochter wohnt abwechselnd bei der Mutter und dem Vater - finanzielle Aufwendungen teilen beide Elternteile zu gleichen Teilen.Normalerweise kann derjenige Elternteil steuerlich profitieren, bei dem das Kind lebt. Wenn dieser Anteil gleich ist, kommt es darauf an, welches Elternteil die grösseren finanziellen Leistungen für das Kind trägt. Auch diese Anteile sind bei Nägelis gleich.

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Wed, 08 Feb 2012 08:20:00 +0100 321509 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/espresso/2012/02/120208_espresso_alimente.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/espresso/2012/02/120208_espresso_alimente.mp3
«Slope Track»: Das Handy warnt vor Tempo-Exzessen http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/espresso/2649.bt10211562.html

Schnell, schneller, Knochenbruch. Von den fast 70'000 Unfällen auf Schweizer Skipisten passieren viele im Temporausch. Eine Gratis-App für iPhone und Android-Geräte soll das verhindern helfen.

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Wed, 08 Feb 2012 08:20:00 +0100 321507 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/espresso/2012/02/120208_espresso_app.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/espresso/2012/02/120208_espresso_app.mp3
Heizung streikt im dümmsten Moment http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/espresso/2649.bt10211432.html
  (colourbox.com)

Sogar die grössten Schnee-Liebhaber kommen bei diesen eisigen Temperaturen gerne in eine wohlig geheizte Stube nach Hause. Ärgerlich, wenn ausgerechnet bei diesen Minusgraden die Heizung kaputt ist. Noch ärgerlicher, wenn sich die Hausverwaltung weigert, die Heizung unverzüglich zu reparieren.

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Tue, 07 Feb 2012 08:20:00 +0100 321338 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/espresso/2012/02/120207_espresso_heizung.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/espresso/2012/02/120207_espresso_heizung.mp3
Mit Akupunktur Tierkrankheiten behandeln http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/espresso/2649.bt10211401.html
 Der Labrador Kila hat Verdauungsbeschwerden. Darum wird der Magenmeridian mit Akupunkturnadeln stimuliert. (SRF)

Ein Labrador mit Verdauungsproblemen, eine Katze mit einem Leberleiden, ein Chihuahua mit Gelenkproblemen: Die Tierärztin Barbara Bachmann behandelt alle ihre vierbeinigen Patienten ausschliesslich mit Akupunktur-Nadeln. «Espresso» besucht sie in Ihrer Praxis.

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Tue, 07 Feb 2012 08:20:00 +0100 321278 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/espresso/2012/02/120207_espresso_tierakupunktur.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/espresso/2012/02/120207_espresso_tierakupunktur.mp3
Deponia: Der Planet der Messies http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/game-tipp/279696.sh10211681.html
 Logik im freien Fall: Rufus' Fluchtversuch in «Deponia»

Was Edna war, ist jetzt Rufus: Ein durchgeknallter Charakter, in dessen Hirn ein Dauertrommelfeuer absurder Gedanken und Entscheidungen abgeht. Dass hinter «Deponia» die Macher des Kult-Games «Edna bricht aus» stecken, merkt man sofort.Im Dorf Kuvaq auf Deponia gibt es nichts aufzuräumen, da sowieso alles eine einzige Müllhalde ist. Hier wohnen Messies, die Messies sein müssen, weil sie gar keine andere Möglichkeit haben.

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Wed, 08 Feb 2012 14:10:00 +0100 321659 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs3/deponia.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs3/deponia.mp3
Slope Track: Das Handy warnt vor Tempo-Rausch http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/digital/321307.slope-track-das-handy-warnt-vor-tempo-rausch.html
 Das eigene Fahrvermögen besser einschätzen: «Slope Track» hilft

Schnell, schneller, Knochenbruch. Von den fast 70'000 Unfällen auf Schweizer Skipisten passieren viele im Temporausch. Eine Gratis-App für iPhone und Android-Geräte soll das verhindern helfen.

«Die Hölle, das sind die anderen», schrieb der launische Franzose Jean-Paul Sartre. Stimmt aber nicht für die Skipiste! Dort sind wir uns nämlich selbst der schlimmste Feind. Zum Beispiel, weil wir das eigene Fahrkönnen überschätzen, Dinge wie Reaktions- und Bremsweg dagegen unterschätzen. Letztere zum Beispiel betragen bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h gut 12 Meter - ganz schön viel.

Eigenes Fahrvermögen besser einschätzen
Mit der Gratis-App «Slope Track», die es neben einer Version für's iPhone neu auch für Android-Geräte gibt, will die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva für mehr Tempo-Bewusstsein auf Schweizer Pisten sorgen. Die App misst auf der Piste die Geschwindigkeit und macht auf Gefahren aufmerksam. Das soll helfen, das eigene Fahrvermögen besser einzuschätzen und Unfälle zu vermeiden.

Damit die App nicht zum Tempobolzen verleitet, ist sie während der Abfahrt gesperrt. Wie schnell man unterwegs war, erfährt man also erst im Ziel (ausgewertet als hübsches Diagramm). Um die Jagd nach Tempo-Rekorden zu verhindern, werden nur Geschwindigkeiten bis 70 km/h aufgezeichnet.

Ein Sturz aus 5 Metern Höhe
Die Suva hat die App vor etwas mehr als einem Jahr lanciert. Seither haben 22'000 der über 70'000 Benutzer ihre Geschwindigkeits-Daten der Suva übermittelt und die Versicherung hat 110 davon genauer analysiert. Resultat: Ski- und Snowboardfahrer sind in der Schweiz mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 35 km/h unterwegs. Bei diesem Tempo bleibt ein Reaktions- und Bremsweg von um die 8 Meter. Eine Kollision bei 35 km/h entspricht einem Sturz aus 5 Metern Höhe.

Mit dem Thema Sicherheit auf der Skipiste hat sich auch die Sendung «Input» befasst und neben der «Slope Track»-App auch andere Massnahmen vorgestellt, die Verletzungen beim Ski- und Snowboardfahren vorbeugen sollen.

Jürg Tschirren

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Mon, 06 Feb 2012 15:45:00 +0100 321307
Facebook: Börse. Google: Böse? http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/digital-plus/71894.sh10211192.html
 Geld, Google und Email-Konten

Antworten auf dringende Zeitfragen: Hat Google seinen Heiligenschein verloren? Was macht Facebook so wertvoll? Warum soll man sein E-Mail-Passwort besonders vorsichtig wählen?

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Fri, 03 Feb 2012 08:02:00 +0100 321009 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs3/digital/2012/20120203_Podcast.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs3/digital/2012/20120203_Podcast.mp3
Trag Sorge zu deinem Email Passwort http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/digital/320624.trag-sorge-zu-deinem-email-passwort.html
 

Kaum jemand befolgt den allgemeinen Ratschlag, online überall ein anderes Passwort zu verwenden. Das ist auch nicht zwingend nötig, solange man seinem wichtigsten Passwort Sorge trägt: dem Passwort des eigenen Email-Kontos.

Wenn das eigene Email-Passwort in fremde Hände fällt, dann ist der potentielle Schaden gross. Dabei sind die privaten und möglicherweise geschäftlichen Informationen des aktuellen Email-Verkehrs nur der Anfang. Je nach Beschaffenheit des Email Kontos, lassen sich auch Hunderte oder Tausende von gesendeten Mails anzeigen. In einzelnen Fällen auch ein kompletter Email-Verlauf.

Klumpenrisiko Email
Das Problem endet aber nicht bei persönlichen Emails. Das Email-Konto wird immer häufiger dazu verwendet, unsere Identität zu überprüfen. So lässt sich bei fast allen Online-Diensten das Passwort per Email abfragen oder zurücksetzen. Wer also einmal im Besitz der Zugangsdaten eines Email Kontos ist, kann auch die meisten anderen Konten des Besitzers erfahren.

Sicher und doch leicht zu merken
Der Trick zum sicheren Passwort besteht darin, sich kein Wort, sondern einen Satz auszudenken. Aus den Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter setzen wir dann das Passwort zusammen. So liesse sich aus dem Satz «Ich mag Kaffee nur mit zwei Zucker» das Passwort «ImKnm2Z» ableiten. Nicht zu erraten, aber auch nicht zu vergessen, da sich ein einfacher Satz dahinter versteckt.

Sicher und doch immer anders
Den Rat, überall ein anderes Passwort zu verwenden, kann man mit diesem Trick ebenfalls problemlos befolgen. Dazu hängt man an das bestehende Passwort einfach die zwei ersten Buchstaben des Dienstes, bzw. der Webseite an, bei der man sich anmelden will. Um z.B. bei Amazon einzukaufen, hängt man die Lettern «am» an. Das Passwort für die Amazon-Webseite hiesse dann «ImKnm2Zam«. Auf Ricardo «ImKnm2Zri», bei Gmail «ImKnm2Zgm» usw.

 Lucius Müller

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Thu, 02 Feb 2012 09:52:00 +0100 320624
Büsis würden Openstreetmap nutzen http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/digital/320286.buesis-wuerden-openstreetmap-nutzen.html
 Büsi weiss, wo es in Natura eine Strasse hat. Openstreetmap nach unserem Tracking nun auch. Siehe Video unten.

Google Maps kennt den Büsisee. Openstreetmap kennt den Büsisee, den Büsiseeweg und den Rastplatz Büsisee Süd und Nord. Die Alternative zu Googles Kartendienst ist also viel genauer. Aber nicht überall. Wir haben nachgeholfen.

Openstreetmap (OSM) ist das Wikipedia der Karten. Genau wie beim beliebten Online-Nachschlagewerk tragen auch bei Openstreetmap die Benutzer selber dazu bei, die Qualität des Kartenmaterials zu verbessern. Und genau wie bei Wikipedia hat das die selben Auswirkungen: Gewisse Regionen sind eher schlecht erfasst, andere pingelig genau und mit einem Detailgrad, den die Konkurrenz alt aussehen lässt.

So hat ein Benutzer beispielsweise für den Vita Parcours im Zürcher Käferbergwald den Standort jeder einzelnen Tafel erfasst inklusive der darauf beschriebenen sportlichen Fitnessübungen.

Mitmachen
Wer dazu beitragen möchte, das Openstreetmap noch genauer wird, kann sich auf der Website kostenlos anmelden - und dann die Karte ergänzen (siehe Video unten). Wer bemerkt, dass zum Beispiel seine Quartierstrasse nicht auf Openstreetmap eingetragen ist, kann diesen Mangel beheben. Das geht ganz einfach mit einem GPS-Gerät oder einem Smartphone und einer beliebigen oder fur OSM optimierte Tracker-App.

Mit dem Gerät schreitet man die auf Openstreetmap noch nicht vorhandene Strasse ab und zeichnet so den ganzen Weg auf. Die daraus entstandene GPX-Datei übertragt man auf den Computer, lädt sie auf Openstreetmap hoch und ergänzt allfällige Infos wie den Strassennamen.

Openstreetmap aus historischer Sicht
Dass eine Gruppe von Menschen gemeinsam eine Karte erstellt  wie bei Openstreetmap ist nicht so neu, wie man meinen könnte, sagt der Kartenhistoriker Martin Rickenbacher (das komplette Interview mit Rickenbacher findet ihr unten).

Schon anfangs des 16. Jahrhundert gab es in Ansätzen die Idee der parzitipativen Vermessungsmethode. Wissenschaftler schickten sich Briefe zu mit Angaben zu ihrer Umgebung und erstellten daraus Karten - Vermessung auf dem Korrespondenzweg quasi.

Kartographie als Thema für Philosophen
Aber die Kartographie beschränkte sich damals auf einen kleinen Kreis von Experten. Das ist heute anders. Dank GPS hat eine Demokratisierung der Vermessungsmethoden stattgefunden. Und dank des Internets kann jeder anderen seine Vermessungsdaten zur Verfügung stellen und teilen. So haben wir heute Zugriff auf Kartenmaterial schnell und günstig wie noch nie.

Das hat auch Auswirkungen auf unsere Raum-Wahrnehmung. Vermessung und Kartographie ist auch ein philosophisches Thema.

Android: OSMTracker, iOS: OSMTrack

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Tue, 31 Jan 2012 16:53:00 +0100 320286 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs3/digital/2011/MartinRickenbacher.mp3
Schweigsam und cool wie die Berge – eine Hommage an den Bügelliftgeber http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/leben-heute/lifestyle-freizeit/240319.schweigsam-und-cool-wie-die-berge-eine-hommage-an-den-buegelliftgeber.html
 Wer ist noch cooler als der Cool Man? Der Bügelliftgeber.

Was wolltet ihr werden, als ihr klein wart? Der Zürcher Markus Rottmann wollte immer nur Bügelliftgeber werden. Seine Hommage an die coolen Männer mit den verspiegelten Sonnenbrillen.

«Ich wollte immer Bügelliftgeber werden. Was zusammen mit Clint Eastwood das Männlichste war, was ich mir als Kind vorstellen konnte. Braungebrannte, wettergegerbte Gesichter, immer eine Zigarette im Mundwinkel - und schweigsam wie die Berge. Daneben war Hemingway ein geschwätziger Tourist.

Die an den Bergstationen hatten zudem diese kleinen, engen Holzhütten, in denen sie es warm hatten und wahrscheinlich Porno-Helftchen lasen, während draussen ein Schneesturm am Gipfelkreuz rüttelte.

Der Badmeister der Berge
War es sonnig, lümmelten sie vor der Hütte, auf einem Holzstuhl, den sie in den Schnee gerammt hatten. Neben sich ein Transistorradio, Pop-Musik dudelte modisch vor sich hin. Sie trugen verspiegelte Sonnenbrillen. Wäre ich ein Mädchen gewesen, hätte ich mich sogleich nach dem korrekten Abbügeln diesen Badmeistern der Berge vor die Füsse geworfen. Sie waren meine Idole.

Während andere Kinder davon träumen, Astronaut, Rockstar oder Geheimagent zu werden, wollte ich mein Leben lang Skiliftgeber sein.»

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Mon, 06 Feb 2012 20:00:00 +0100 240319
«Endlich war ich mit ihm am Bügel - jetzt sind wir verheiratet»: Eure schönsten Bügellift-Erinnerungen http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/leben-heute/lifestyle-freizeit/240700.endlich-war-ich-mit-ihm-am-buegel-jetzt-sind-wir-verheiratet-eure-schoensten-buegellift-erinnerungen.html
 Ob eins dieser Paare bald mehr als nur den Bügel teilt?

Die Bügelliftfahrt kann ein erstes Date sein, eine gemütliche Mountainbike-Fahrt, eine Abwärtsfahrt oder ein Unterfangen, das einfach nie gelingt: Es gibt nichts, was DRS 3-Hörerinnen und -Hörer am Bügellift nicht schon erlebt haben.

Es sind einschneidende Bügel-Erlebnisse, von denen die DRS 3-Hörerschaft berichtet. Prägende Erfahrungen aus der Kindheit oder auch aus dem Erwachsenenleben.

Vom «Schweben» in der Luft am Bügel am Steilhang, weil man als Kind noch zu leicht war, von der Einbügel-Panne, mit der man die ganze Warteschlange gegen sich aufbrachte (DRS 3-Hörerin Christa wiederholte diese Panne soviele Male, bis sie vom Bügelgeber einen Liftverweis kassierte) bis hin zur Tochter, die einem am Bügellift einfach einschläft.

Schlittschuhe und Velos am Bügel
DRS 3-Hörer Stefan ist schon mit Schlittschuhen Bügellift gefahren, zur grossen Verblüffung des Liftwarts. Auch ein Mountainbike hing schon an einem Bügel: jenes von Johnny aus Basel. Er sass sogar drauf. In den 80er Jahren sei das gewesen, schreibt uns Johnny via Studiomail.

Helga aus Churwalden (GR) schreibt, bei ihr im Skigebiet gebe es einen Bügelgeber, der sich damit brüste, er könnte jedes angebügelte Füdli wiedererkennen. Er meinte sogar, «dass er locker bei 'Wetten dass...' mitmachen könnte. Mir kam sowas noch gar nie in den Sinn...» Wahrlich, eine ganz neue Perspektive auf den Bügelgeber.

Und eine neue Perspektive auf den Bügellift überhaupt lieferte uns DRS 3-Hörerin Carolyn: «Wusstet ihr, dass man einen Bügel-Skilift auch am Bügel runterfahren kann?» Nein!

Abwärts geht auch
Hier Carolyns Erklärung: «Ich hatte früher einen Kollegen, der auf dem Brämabüel (ziemlich steiler Hügel bei Davos) oben die Bügelkontrolle gemacht hat. Ich habe ihn dann mal bei Nebel besucht, und als er Feierabend hatte, sagte er mir, dass es eine einfachere Art gibt, hier runterzukommen, als im Nebel diese Buckelpiste zu fahren, ich solle ihm vertrauen und einfach mitmachen. Wir haben uns einen abwärtsgehenden Bügel geschnappt und dann auf dem Skilift-Trassee nebeneinander gerade runtergesaust. Es wurde blödsinnig schnell!! Aber dann, als wir den Bügel überholt hatten und das Seil ganz ausgefahren war, hat es gebremst, und wir sind im gleichen Tempo wie der Lift den Berg runtergefahren.» Beeindruckend - und nicht zur Nachahmung empfohlen.

Verbügelt, verlobt, verheiratet
Und dann ist da noch die Bügellift-Lovestory. DRS 3-Hörerin Barbara aus dem Wallis schreibt: «Als Teenager gab es an unserem Hausberg einen schnuggligen Pistenpatroulleur. Ich bin extra wegen ihm zum Skifahren gegangen und habe am Bügellift vorgedrängt oder abgewartet, um mit ihm an den Bügel zu kommen. Endlich ist es mir dann gelungen, und was passiert.... ich Quasselstrippe bekomme kein Wort heraus. Von da an habe ich ihn nur noch von der Ferne angehimmelt!»

Aber Achtung, jetzt kommts: «Das ist nun schon 25 Jahre her», schreibt Barbara weiter, «in der Zwischenzeit habe ich mir den schnuggligen Patroulleur doch noch geangelt - wir sind seit sechs Jahren verheiratet und fahren nur noch zusammen am Bügel! So geht das!!» (sg)

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Mon, 06 Feb 2012 16:31:00 +0100 240700
Martin Scorseses märchenhaftester Film http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/film-tipp/2653.sh10211175.html
 Hugo (Asa Butterfield, rechts) versteckt sich im Uhrenturm vor dem Bahnhofspolizisten (Sacha Baron Cohen). (Ascot Elite)

Regielegende Martin Scorsese drehte mit «Hugo» sowohl seinen ersten Familienfilm als auch seinen ersten 3D-Film und erntet dafür begeisterte Kritiken und 11 Oscarnominationen.

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Mon, 06 Feb 2012 15:20:00 +0100 320976
Es geht auch ganz anders http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/madame-etoile/5034.sh10211344.html
 

Die Sterne machen Druck und regen zum Umdenken an. Für viele kann diese Woche deshalb einen Wendepunkt im Leben bedeuten. Der morgige Vollmond bringt vieles auf den Punkt. Gut möglich, dass wir eine wichtige Entscheidung treffen und etwas Grundlegendes verändern. Spannungszustände erreichen unter diesem Vollmond ihren Höhepunkt.

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Mon, 06 Feb 2012 09:40:00 +0100 321203 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs3/madameetoile/2012/Etoile_06022012.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs3/madameetoile/2012/Etoile_06022012.mp3
Zeitreisen in Leipzig http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/atlas/2613.sh10211152.html
 Plattenbaureihen in Leipzig-Grünau Mitte. (Joeb07)

In Leipzig begegnet man der Geschichte auf Schritt und Tritt. Wie geht man in der Stadt mit der DDR-Vergangenheit um? Atlas besucht vier historische Orte, darunter eine ehemalige Baumwollspinnerei, die heute ein Kulturzentrum ist, die Neuseenlandschaft, wo früher Braunkohle abgebaut wurde, und eine Plattenbau-Siedlung.

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Sun, 05 Feb 2012 18:03:00 +0100 320948 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs2/atlas/2012/02/drs2_2012-02-05_1803_atlas.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs2/atlas/2012/02/drs2_2012-02-05_1803_atlas.mp3
«Es gibt mal wieder Neuigkeiten!» Kabarett, Comedy und lustige Lieder http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/spasspartout/2774.sh10210872.html
  (pixelio / Maria Lanznaster)

Nein, nein, ganze Postsäcke sind es nicht, die täglich bei uns eintreffen. Aber genug CDs und Hörbücher aus den Sparten Kabarett, Comedy und musikalischer Unterhaltung, um einige ansehnliche Türme auf den Schreibtischen zu stapeln. Alexander Götz packt aus, archiviert und hört sich meist schmunzelnd und lachend durch all diese Neuigkeiten. Das Beste kommt in diese Sendung.

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Wed, 08 Feb 2012 20:03:00 +0100 320528
«Vor acht Uhr» von Milena Moser http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/morgengeschichte/2698.sh10208170.html

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Wed, 08 Feb 2012 06:42:00 +0100 316542 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/morgengeschichten/2012/02/120208_morgengeschichte.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/morgengeschichten/2012/02/120208_morgengeschichte.mp3
Comedy mit Unteregger: «Zum Glück ist Freitag» http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/unterhaltung/300217.comedy-mit-unteregger-zum-glueck-ist-freitag.html
 Fabian Unteregger rückt die Woche satirisch ins richtige Licht. (SRF)

«Zum Glück ist Freitag» der einmalige Wochenrückblick von Stimmparodie-Genie Fabian Unteregger gibts jeden Freitag zwischen 6.30 und 7.30 Uhr live auf DRS 3, als Video und als Podcast.

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Tue, 07 Feb 2012 17:13:00 +0100 300217
«Meditieren» von Milena Moser http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/morgengeschichte/2698.sh10208169.html

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Tue, 07 Feb 2012 06:42:00 +0100 316540 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/morgengeschichten/2012/02/120207_morgengeschichte.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/morgengeschichten/2012/02/120207_morgengeschichte.mp3
«Am Rande einer engen Kurve» von Daniel Goetsch http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/schreckmuempfeli/2762.sh10205841.html
  (Erich Westendarp / pixelio.de)

Ein tödliches Wiedersehen

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Mon, 06 Feb 2012 23:04:00 +0100 313189 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/schreckmuempfeli/2012/02/120206_schreckmuempfeli.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/schreckmuempfeli/2012/02/120206_schreckmuempfeli.mp3
Die Macht der Musik http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/wissenschaft-im-gespraech/169771.sh10210554.html
 Joy Frempong mischt Gesang und Alltagsgeräusche zu einem skurrilen Klangerlebnis.

DRS 2 und DRS 4 News haben zusammen ein musikalisch-wissenschaftliches Experiment gewagt: Im Moods in Zürich diskutierten zwei Wissenschaftler vor Publikum die neusten Forschungsergebnisse aus der Musikforschung und liessen sich dabei von Livemusik inspirieren.

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Wed, 08 Feb 2012 15:03:00 +0100 320041 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs2/wissenschaftdrs2/2012/120208_wig.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs2/wissenschaftdrs2/2012/120208_wig.mp3
Kinder als Soldaten http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/wissen-aktuell/2802.sh10211693.html
 Dieser Knabe zieht wegen des Somalia Konflikts in den Krieg. (Keystone)

In den Konfliktgebieten dieser Erde stehen nach Schätzungen von Hilfswerken 250'000 Kinder im Kriegseinsatz. An ihr Schicksal will der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar erinnern.

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Wed, 08 Feb 2012 14:40:00 +0100 321673 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs1/wissenaktuell/2012/02/drs1_2012-02-08_1441_wissenaktuell.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs1/wissenaktuell/2012/02/drs1_2012-02-08_1441_wissenaktuell.mp3
Büsis würden Openstreetmap nutzen http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/wissen-aktuell/2802.sh10211400.html
 Büsi weiss, wo es in Natura eine Strasse hat. Openstreetmap nach unserem Tracking nun auch. Sehen Sie im Video unten.

Google Maps kennt den Büsisee. Openstreetmap kennt den Büsisee, den Büsiseeweg und den Rastplatz Büsisee Süd und Nord. Die Alternative zu Googles Kartendienst ist also viel genauer. Aber nicht überall. Wir haben nachgeholfen.

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Tue, 07 Feb 2012 14:40:00 +0100 321277 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs1/wissenaktuell/2012/02/drs1_2012-02-07_1441_wissenaktuell.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs1/wissenaktuell/2012/02/drs1_2012-02-07_1441_wissenaktuell.mp3
Die Macht der Musik http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/wissen-aktuell/2802.sh10211168.html
  (colourbox)

Ob Oper, Konzert oder Pop-Hit: Musik, die gefällt, führt bei vielen Menschen zu heftigen emotionalen Reaktionen und eben sogar zu Gänsehaut. Der Psychologe Marcel Zentner versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

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Sat, 04 Feb 2012 16:12:00 +0100 320965 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs1/wissenaktuell/2012/02/drs1_2012-02-04_1613_wissenaktuell.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs1/wissenaktuell/2012/02/drs1_2012-02-04_1613_wissenaktuell.mp3
Missglückter Start für «Mein Genom und Wir» http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/wissenschaft-drs-2/2803.bt10211084.html

ETH- und Uni Zürich-Professor Ernst Hafen wollte eine breite Diskussion zu Gentests in der Schweiz lancieren. Dazu haben der Schweizerische Nationalfonds und die Uni und ETH Zürich Gelder von fast 200 000 Franken bewilligt. Nun haben Recherchen von Schweizer Radio DRS ergeben, dass der Schweizer Nationalsfonds dieses Gesuch noch vor dem Start wieder gestoppt hat.

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Sat, 04 Feb 2012 12:40:00 +0100 320859 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs2/wissenschaftdrs2/2012/120205_wima_genom.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs2/wissenschaftdrs2/2012/120205_wima_genom.mp3
Hörpunkt: Charles Dickens http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/wissen/kultur-religion/311314.hoerpunkt-charles-dickens.html
 Der meistgelesene Autor seiner Epoche: Charles Dickens um 1860.

Am 7. Februar 2012 jährt sich Charles Dickens' Geburtstag zum 200. Mal. DRS 2 widmet dem Schriftsteller, der sich zeitlebens zum Anwalt der kleinen Leute und ihrer Nöte machte, einen ganzen Vorlese-Tag.

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Tue, 07 Feb 2012 15:03:00 +0100 311314
Debatte um die EU-Grossforschungsprojekte http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/wissenschaft-drs-2/2803.bt10209366.html
 Viel Forschungsgelder für nichts? Mit dem Blue Brain Projekt will die EPFL Lausanne die Funktionsweise des Gehirns simulieren. (Reuters)

Seit gut einem Jahr herrscht Aufregung in der Schweizer Forschungsszene. Die Europäische Union hat zwei mal 1 Milliarde Euro ausgeschrieben, die in zwei Grossforschungsprojekte investiert werden sollen. Europa will damit ein Zeichen für seine Forschungs- und Innovationskraft setzen.

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Sat, 21 Jan 2012 12:40:00 +0100 318233 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs2/wissenschaftdrs2/2012/110121_wima_humanbrainproject.mp3 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs2/wissenschaftdrs2/2012/110121_wima_humanbrainproject.mp3
Die Krise, ihre Ursachen und Auswirkungen http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/wissen/wirtschaft-arbeit/304113.die-krise-ihre-ursachen-und-auswirkungen.html
  (Keystone)

Schuldenkrise, Finanzhilfe, Krisengipfel und Rettungsschirm - Schlagwörter beherrschen die Debatte um die Krise. Wer ist betroffen? Und wo geht die Krise über die Finanzwelt hinaus? Ausgewählte Sendungen aus dem Jahr 2011 suchen nach Antworten - von Gesellschaft über Religion bis Kunst.

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Tue, 10 Jan 2012 14:09:00 +0100 304113
Afghanistan: Krisenherd am Hindukusch http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/wissen/politik-zeitgeschehen/114963.afghanistan-krisenherd-am-hindukusch.html
  (Reuters)

In Afghanistan haben die USA und weitere Nato-Staaten auch zehn Jahre nach der US-Invasion noch zehntausende Soldaten stationiert. Trotzdem ist es den Friedenstruppen bisher nicht gelungen, das Land zu stabilisieren. Afghanistan gehört immer noch zu den zehn ärmsten Ländern der Welt, Gewalt und Taliban-Angriffe ebben nicht ab.

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Fri, 23 Dec 2011 12:02:00 +0100 114963
Eigenwilliges Buhlen um die Macht in Uttar Pradesh http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/international/321816.eigenwilliges-buhlen-um-die-macht-in-uttar-pradesh.html
 Verhüllte Elefanten in Noida: Das Symbol der Mayawati-Partei musste eingedeckt werden - ebenso wie die zahlreichen Statuen der Regierungschefin. (Karin Wenger, SRF)

Sie baut Statuen von sich, gilt als verschwendungssüchtig und egomanisch. Und sie ist eine der einflussreichsten Politikerinnen Indiens. Seit fünf Jahren ist die kastenlose Mayawati Regierungschefin des bevölkerungsreichen Bundesstaates Uttar Pradesh. Bald wird dort wieder gewählt. Augenschein in einem Wahlkampf, der mit allen Mitteln geführt wird. 

Von Südasien-Korrespondentin Karin Wenger

Der Anblick ist grotesk. Von den riesigen Marmor-Elefanten, dem Parteisymbol von Mayawatis Bahujan Samaj Partei, und den haushohen Mayawati-Statuen ist nichts zu sehen. Als ob der Verhüllungskünstler Christo dem dreieinhalb Kilometer langen Park in Noida ausserhalb von Delhi mit seinen Springbrunnen, Marmor- und Bronzestatuen einen Besuch abgestattet hätte.

Alle Statuen sind eingepackt in rosafarbenes Plastik. Zu erkennen ist nur die Form der Elefantenrüssel oder der Gucci-Handtasche, die auch an der bronzenen Mayawati nicht fehlt. Die Verpackung geht auf eine Anordnung der Wahlkommission zurück. Sie hat verfügt, dass alle Statuen von Mayawati und alle Parteisymbole verhüllt werden müssen.

Für die Regierungschefin ist das kein Problem. Im Gegenteil: Sie begrüsst die Verhüllung vielmehr als eine Art unfreiwillige Werbekampagne für ihre Partei. Trotzdem ereiferte sie sich an einer Wahlkampfrede in Lucknow. «Wenn wir alle Elefanten zudecken müssen, dann müssten auch alle Fahrräder, die Symbole der Samajwadi Partei, und alle Hände, das Symbol der Kongresspartei, zugedeckt werden», so Mayawati.

Besonders aggressiver Wahlkampf
Der Wahlkampf in Uttar Pradesh wird dieses Jahr besonders agressiv geführt. Mayawati versucht, ihre grosse Mehrheit zu halten, die sie 2007 gewann. Die Samajwadi-Partei und die Kongresspartei, die Rahul Gandhi als Zugpferd ins Rennen geschickt hat, werben mit neuen Versprechungen für Hilfsprogramme für die Armen und die Bauern um Stimmen. Rahul Gandhi, Sohn von Sonja Gandhi, der Präsidentin der Kongresspartei und Urenkel des ersten Premierministers Indiens, klagt Mayawati öffentlich wegen Korruption und Verschwendungssucht an.

Nicht ganz zu unrecht. So soll die kleine Regierungschefin laut Wikileaks ein leeres Privatflugzeug nach Mumbai geschickt haben, um ein paar Schuhe abzuholen. Und der Park in Noida hat mehr als Hundert Millionen Franken gekostet. Eine pure Geldverschwendung, finden viele, vor allem in einem Bundesstaat, der zu den ärmsten des Landes gehört.

Ein Polizist am Eingang des Parks in Noida sieht das freilich ganz anders. Mayawati habe das Geld für Indien ausgegeben, das sei besser, als es in einem ausländischen Bankkonto zu deponieren wie viele andere Politiker. Zudem hätten die meisten anderen Politiker bereits ihre Statuen, die Dalits jedoch nicht.

Symbol der Kastenlosen
Mayawati ist ein Symbol für die Kastenlosen, die Dalits. Diese wurden über Jahrhunderte von Indern der oberen Kasten diskriminiert. Mit ihrer Macht und ihrem Reichtum gibt Mayawati ihnen ein neues Selbstbewusstsein. Wie Mayawati allerdings zu einer der reichsten Frauen des Landes aufsteigen konnte, bleibt ein Rätsel. Als eines von neun Kindern wuchs sie in einem Slum in Delhi auf, wurde Lehrerin und trat dann mit Hilfe eines Mentors in die Politik ein. Dreimal war sie bereits Regierungschefin von Uttar Pradesh, einem Bundesstaat, der mit 200 Millionen Einwohnern bevölkerungsmässig so gross ist wie Brasilien.

Dass Geschäftsleute in Uttar Pradesh regelmässig einen Teil an die Regierungschefin und ihre Partei abliefern müssen, ist kein Geheimnis. Kein Geheimnis ist allerdings auch, dass viele andere Parteien die gleichen Schmiergelder verlangen. Die grössten Aufträge gehen zudem an Mayawatis Clan und ihre Unterstützer, auch darin unterscheidet sie sich nicht von ihren Vorgängern. Ärgern tun sich die, die diesmal das Nachsehen haben.

Besser als ihr Ruf
Zum Beispiel die Bauern eines kleinen Dorfes am Rande von Greater Noida. Ihre ärmlichen Häuser stehen im Schatten eines Luxushotels, das erst kürzlich von Mayawatis Bruder gebaut wurde - und das, obwohl Mayawati gesagt hatte, sie brauche das Land für öffentliche Zwecke. Jetzt soll das Bauerndorf auch noch einem Park für das Hotel weichen, doch kompensiert würden nicht alle im Dorf, kritisiert ein Bauer. Nur die Kastenlosen bekämen ein neues Haus, die anderen müssten selbst schauen. Das sei Diskriminierung. Nein, er werde diesmal nicht mehr für ihre Partei stimmen, sagt der Bauer.

Und doch ist Mayawati besser als ihr Ruf. Ihr Bundesstaat verzeichnet ein grösseres Wirtschaftswachstum als viele andere Bundesstaaten Indiens. Sie baute Schulen, Strassen, Häuser und Spitäler, räumte bei der korrupten Polizei auf, verbesserte die Sicherheit und schaffte Arbeitsplätze. Das wird ihr auch Stimmen ausserhalb ihrer Basis, der Dalits, sichern. Zum Beispiel jene der etwa 200 Arbeiter im Park in Noida. Mayawati habe Häuser für die Armen in ihrem Dorf gebaut. Zudem habe sie ihnen 300 Rupien - rund sechs Franken - geschenkt. Und sie selbst habe diesen Job bekommen, ohne dafür Geld zu zahlen, sagt eine Frau, die am Boden kniet und den Marmorboden mit einem Lappen wischt. 

Buhlen um überregionalen Einfluss
Noch ist nicht entschieden, wer diesmal die Wahlen in Uttar Pradesh gewinnt. Noch ist die Zeit der grossen Versprechen und der grossen Anklagen. Alle Parteien wissen: Wer den bevölkerungsreichsten Bundesstaat für sich erobert, wird in Zukunft auch im nationalen Parlament ein gewichtiges Wort mitreden können. Und das wollen schliesslich alle. (ank)

Den Beitrag von Karin Wenger konnten Sie auch im «Echo der Zeit» hören.

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Wed, 08 Feb 2012 17:27:00 +0100 321816
AKW Mühleberg vorübergehend abgeschaltet http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/schweiz/321781.akw-muehleberg-voruebergehend-abgeschaltet.html
 Das Areal des AKW Mühleberg im Kanton Bern. (Keystone (Archiv))

Nach einer so genannten Schnellabschaltung kann das AKW in Mühleberg schrittweise wieder hochgefahren werden. Die Atomaufsicht Ensi gab dafür am Abend grünes Licht. Die Betreiberin BKW betont, der Reaktor habe sich nicht wegen eines Defekts abgeschaltet. Die Rede ist von einer Panne bei Routinearbeiten.

Wegen einer Panne bei einer Messung ist es am Mittwochnachmittag zu einer Schnellabschaltung des AKW Mühleberg gekommen. Radioaktivität wurde dabei nach Angaben der Betreiberin BKW nicht freigesetzt. Bereits am Abend konnte der Reaktor wieder hochgefahren werden.

Reaktor reagierte vorschriftsgemäss
Nach Angaben der BKW waren am Nachmittag wiederkehrende Messungen durchgeführt worden. Dabei sei der Kommandoraum zwar über die Messungen an einem Strang des Speisewassersystems im Bild gewesen, die Mitarbeitenden hätten dann aber das Messgerät an einem anderen Strang angebracht als im Kommandoraum erwartet. Darauf habe der Reaktor kurz vor 14 Uhr bestimmungsgemäss mit einer Schnellabschaltung reagiert.

Der BKW-Sprecher betonte, der Zwischenfall gehe nicht auf einen Defekt zurück. In einer Mitteilung der Betreiberin heisst es, der Reaktor befinde sich in einem sicheren Zustand-

Ereignis auf «Stufe 0»
Die Atomaufsichtsbehörde Ensi gab noch am Abend grünes Licht, um den Reaktor wieder hochzufahren. Nach Angaben der BKW erfolgt die Wiederaufschaltung schrittweise am Abend und während der Nacht.

Das Ensi teilte weiter mit, das Ereignis werde auf der Stufe 0 der Ereignisskala Ines zugordnet. Damit wird die Abschaltung als Ereignis «ohne oder mit geringer sicherheitstechnischer Bedeutung» eingestuft. Die Ereignisskala reicht von null bis sieben.

Schnellabschaltungen nicht selten
Die Schnellabschaltung eines Atomkraftwerks ist in der Schweiz nicht ganz ungewöhnlich. Seit der Inbetriebnahme der Atomkraftwerke in der Schweiz 1969 gab es in den Reaktoren Mühleberg, Gösgen, Leibstadt und Beznau lediglich drei Jahre ohne ungeplante Schnellabschaltung. Auch in Mühleberg kam es in den letzten Jahren zu diversen Abschaltungen, so etwa 2007, 2008 und 2009.

Atomkraftgegner fordern seit Jahren die Abschaltung des AKW Mühleberg. Sie kritisieren, das AKW sei nicht sicher und verweisen insbesondere auf Risse im Kernmantel. 1996 installierte die BKW vier sogenannte Zuganker, um den Kernmantel zusätzlich zu stabilisieren. Der Energiekonzern betont, die Sicherheit der Anlage sei gewährleistet. Die Gegner kritisieren die Anker als «Flickwerk».

Zusätzliche Sicherheitsprüfungen
Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima im vergangenen März rückte auch die Erdbeben- und Hochwassersicherheit des AKW Mühleberg in den Fokus. Die BKW musste beim Ensi bis Ende Januar einen aufdatierten Nachweis zur Erdbebensicherheit des Staudamms vorlegen.

Ende 2009 erhielt das AKW vom Bund eine unbefristete Betriebsbewilligung. Dagegen erhoben die AKW-Gegner Beschwerde, derzeit ist das Verfahren noch beim Bundesverwaltungsgericht hängig. Im vergangenen Dezember fand vor Gericht eine Anhörung beider Parteien statt. Während die AKW-Gegner auf zusätzliche Beweismassnahmen pochten, drängte die BKW auf einen raschen Entscheid. (ank, sda)

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Wed, 08 Feb 2012 16:26:19 +0100 321781
Prestigeflieger müssen zum Tragflächencheck http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/321771.prestigeflieger-muessen-zum-tragflaechencheck.html
 A 380 im Flug: Probleme für den Vorzeigeflieger. (Reuters)

Feine Risse an den Tragflächen des A 380 werden für den Flugzeugbauer Airbus zum Problem. Nach ersten Untersuchungen hat die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA alle Maschinen des Grossraumflugzeugs zur Kontrolle bestellt.

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat die Kontrolle aller Maschinen des Grossraumflugzeugs A 380 angeordnet. Hintergrund sind mehrere Fälle, in denen Haarrisse an den Tragflächen des Riesenairbus aufgetreten waren.

Fast 70 Riesenairbusse sind im Einsatz
Nach Angaben der EASA sollen zunächst die Maschinen kontrolliert werden, die bereits mehr als 1800 Flüge hinter sich haben. Die Flugsicherheitsbehörde hatte bereits Ende Januar eine Untersuchung von rund 20 Maschinen angeordnet.

Ein Sprecher der EASA sagte, nach der Untersuchung habe man nun entschieden, dass die gesamte A 380-Flotte überprüft werden soll. Weltweit sind derzeit 68 von den Prestigefliegern im Einsatz bei zahlreichen Fluggesellschaften - unter anderem bei der Swiss-Mutter Lufthansa. Die meisten A 380-Flüge haben die Gesellschaften Singapore
Airlines, Emirates aus Dubai und Air France absolviert, weil sie zu den ersten Kunden zählten.

Bis zu 800 Sitzplätze
Der Airbus A 380, seit 2007 im Einsatz, ist mit bis zu 800 Plätzen das grösste Passagierflugzeug der Welt. Dem europäischen Flugzeugbauer liegen derzeit mehr als 250 Bestellungen für den Jet vor. Im November 2010 hatte ein Airbus A 380 für Schlagzeilen gesorgt, dessen Rolls-Royce-Triebwerk während des Fluges explodiert war. Die Maschine musste in Singapur notlanden.

Für Airbus steht viel auf Spiel. Das 12 Milliarden Euro teure Prestigeprojekt hatte sich bereits mehrfach verzögert. Bei den Reisenden ist der A 380 zwar sehr beliebt, doch bei den Bestellungen liegt der Riesen-Vogel bislang hinter den Erwartungen von Airbus zurück. Der Flieger hat enorme Ausmasse: Die Tragflächen sind so gross, dass darauf 70 Autos parken könnten. Die Spannweite beträgt knapp 80 Meter.

Auch Airbus-Konkurrent Boeing musste jüngst mit seiner Konkurrenzmaschine Dreamliner Probleme melden. Experten sagten, dies sei beunruhigend, da es zeige, dass die beiden grossen Hersteller trotz der langwierigen Verzögerungen «nicht ganz vorn dabei seien».   (ank, sda/afp/reuters)

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Wed, 08 Feb 2012 16:14:00 +0100 321771
Syngenta dank Boom in Schwellenländern erfolgreich http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/321621.syngenta-dank-boom-in-schwellenlaendern-erfolgreich.html

Mit Saatgut und Pflanzenschutzmitteln lässt sich auch in schwierigen Zeiten gut Geld verdienen: Der Agrochemiekonzern Syngenta legte 2011 auch dank den boomenden Schwellenländern bei Umsatz und Gewinn zweistellig zu.

Der Basler Syngenta-Konzern hat im vergangenen Geschäftsjahr Umsatz und Gewinn um je 14 Prozent gesteigert. Konzernchef Mike Mack sprach vor den Medien in Basel von einem «sensationellen Jahr»: Das Unternehmen mit mehr als 26'000 Mitarbeitenden in über 90 Ländern weist einen Reingewinn von 1,6 Milliarden Dollar aus.

Beim Umsatz wurde mit 13,3 Milliarden Dollar ein Plus im gleichen Umfang verzeichnet. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Umsatzwachstum 12 Prozent. Davon entfielen 11 Prozent auf Mehrverkäufe und 1 Prozent auf höhere Preise.

Beide Geschäftsbereiche sind im Gleichschritt um ebenfalls 12 Prozent zu konstanten Wechselkursen gewachsen - der schon lange lukrative Pflanzenschutz auf 10,2 Milliarden Dollar und Saatgut mit markant steigenden Margen auf 3,2 Milliarden Dollar.

Besonders rasant war das Wachstum in den Schwellenländern, auf die inzwischen 49 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen. In diesen Ländern konnte Syngenta den Absatz um 18 Prozent steigern. Zu verdanken sei dies Investitionen, die der Konzern schon vor Jahren in diesen Regionen getätigt habe, sagte Mack.

Neue Strategie verheisst Erfolg
Ein positive erste Bilanz zog Mack über die vor Jahresfrist lancierte neue Strategie: Syngenta will dabei den Landwirten in aller Welt für Nutzpflanzen ganzheitliche und massgeschneiderte Lösungen aus einer Hand anbieten. Für die Farmer soll so bei geringerem Aufwand ein höherer Ertrag resultieren. In der immer komplexeren Landwirtschaft komme das integrierte Angebot gut an.

Mit der Umsetzung dieser Strategie, die auch eine Zusammenlegung der beiden bisherigen Divisionen von Forschung und Entwicklung bis hin an die Verkaufsfront mit sich bringt, ist Syngenta laut Mack weiter als geplant. Der Umbau der Geschäftsorganisation soll bis Mitte Jahr abgeschlossen sein

Das neue Geschäftsmodell brachte dem Konzern 2011 Effizienzgewinne in der Höhe von 112 Millionen Dollar. Bis 2015 rechnet Syngenta mit jährlichen Nettoeinsparungen von 650 Dollar. Einen Stellenabbau hatte die neue Strategie nach Angaben eines Konzernsprechers bisher nicht zur Folge.

Mack legte ein Bekenntnis zum Standort Schweiz ab. Ein Abzug wegen des starken Frankens sei für den Konzern kein Thema. Derzeit renoviert Syngenta seine Konzernzentrale in Basel für 140 Millionen Franken. Die Zahl der Beschäftigten an den insgesamt sechs Schweizer Standorten von Syngenta stieg 2011 um 70 auf 3030.

Dank Agrarboom optimistisch
Für die Zukunft gibt sich der Syngenta-Chef zuversichtlich. Ein Ende des Agrarbooms mit hohen Preisen für wichtige Nahrungsmittel sei nicht abzusehen. Der Konzern will weiterhin rascher wachsen als das expandierende Marktumfeld.

Gleichzeitig soll die Ertragskraft weiter gesteigert werden. Allfällige negative Wechselkurs- und Rohstoffeffekte sollen im laufenden Jahr mit höheren Preisen und Kosteneinsparungen mehr als wettgemacht werden.

Nach 2015 wird bei den Nutzpflanzen wie etwa Getreide, Mais, Feldsaaten, Reis oder Soja ein Umsatz von über 22 Milliarden Dollar angestrebt. Erreichen will der Konzern dieses Ziel mit bestehenden und neuen Produkten.

Vom guten Geschäftsgang im vergangenen Jahr können auch die Aktionäre profitieren: Dank einem rekordhohen Free Cashflow von 1,5 Milliarden Dollar soll die Dividende um 14 Prozent auf 8 Franken erhöht werden. Zudem plant der Konzern im laufenden Jahr Aktienrückkäufe in der Höhe von 200 Millionen Dollar. Das ergibt unter dem Strich einen Kapitalrückfluss von 1 Milliarde Dollar. (basn, sda)

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Wed, 08 Feb 2012 16:09:00 +0100 321621
Klage gegen Genfer Staatsrat Muller zurückgezogen http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/schweiz/321745.klage-gegen-genfer-staatsrat-muller-zurueckgezogen.html
 Genfer FDP-Staatsrat Mark Muller. (Archiv Keystone)

Der Genfer FDP-Staatsrat Mark Muller hat sich nach einem tätlichen Angriff auf einen Barkeeper aussergerichtlich geeinigt. Das 48-jährige Baudirektor gab den Vorfall zu. Das Opfer zog darauf die Klage zurück.

Der Streit zwischen dem Genfer Staatsrat Mark Muller und einem Barkeeper in der Silvesternacht ist beigelegt. Muller habe zugegeben den Angestellten im Genfer Klub «Moulin à Danse» angegriffen zu haben. Im Gegenzug habe der Barmann die Klage gegen das Regierungsmitglied zurückgezogen, teilten die Anwälte der Beteiligten mit.

Laut der gemeinsamen Mitteilung stellte Muller zugleich fest, er habe sich von seinem Zorn leiten lassen. Bisher hatte er immer von einem «Streit unter Männern» gesprochen.

Unterschiedliche Versionen
Zum Streit gibt es unterschiedliche Darstellungen: So sagte der Barkeeper, er sei von Muller während einer Zigarettenpause angegriffen und bedroht worden. Zuvor habe er sich mit Muller gestritten, weil dieser mit einer Bekannten und «Moulin»-Angestellten aus der Personaltoilette gekommen sei.

Muller seinerseits erklärte, er sei vom Barkeeper beschimpft und aus dem Lokal gewiesen worden. Später sei seine Bekannte vom Barkeeper ebenfalls beschimpft und geschlagen worden. Muller hatte darauf nach eigenen Angaben den Barkeeper gepackt, aber nicht geschlagen.

Fall juristisch erledigt
Beide Männer hatten nach dem Vorfall Klage gegeneinander eingereicht. Generalstaatsanwalt Daniel Zapelli verfolgte die Klage Mullers nicht weiter, leitete gegen das Regierungsmitglied aber eine Strafuntersuchung ein. Eine Anhörung der Beteiligten sowie weiterer Zeugen war ursprünglich für den Donnerstag geplant. Aufgrund der Einigung ist die Angelegenheit jedoch juristisch abgeschlossen.

Politisch jedoch hat die Affäre dem Ansehen des bereits zuvor angeschlagenen Genfer Baudirektors geschadet. Wegen der Auseinandersetzung hatten ihm seine Regierungsratskollegen ein Dossier entzogen, das sich mit der Umquartierung der betreffenden Diskothek befasst.

Zudem hatte Muller im letzten Sommer für negative Schlagzeilen gesorgt. Damals deckte das Westschweizer Fernsehen auf, dass der Staatsrat in einer Sieben-Zimmer-Wohnung mitten im teuren Genf für eine Discount-Miete von 1800 Franken wohnt.

FDP steht hinter Muller
Der Genfer FDP-Präsident Alain-Dominique Mauris stellte sich am Mittwoch hinter den Baudirektor: «Das Wichtigste ist, dass Mark Muller sich dem bewusst ist, was er getan hat.» Er habe nun Reife gezeigt. Mit dem Rückzug der Klage könne sich Muller wieder voll auf sein Amt konzentrieren, sagte Mauris gegenüber der SDA.

Ob die FDP Muller bei den Kantonswahlen 2013 unterstützen wird oder nicht, hängt laut Mauris von seiner künftigen Arbeit ab. «Heute hat er unser volles Vertrauen.» Die Genfer Regierung erfuhr vom Rückzug der Klage während ihrer wöchentlichen Sitzung. «Wir nehmen es zur Kenntnis», sagte Regierungspräsident Pierre-François Unger. (bru, sda)

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Wed, 08 Feb 2012 15:02:00 +0100 321745
Das Eiswallarpinhuhn lebt! http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/panorama/321552.das-eiswallarpinhuhn-lebt.html
 

Ein bisschen Eisbär, eine Brise Schneehuhn gemixt mit Walross, nicht zu vergessen etwas Pinguin und als I-Tüpfelchen echter Polarfuchs; das Eiswallarpinhuhn ist das perfekte Kältetier.

Das Eiswallarpinhuhn fühlt sich bei jeder Minustemperatur pudelwohl. Es nagt sich durch jede Eisscholle, die sich ihm grad wieder in den Weg stellt. Dabei kriegt es niemals kalte Füsse. Und: Als konsequenter Fleischfresser ist es dem Eiswallarpinhuhn schnurzpiepegal, dass grad kein Gemüse wächst.

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Tue, 07 Feb 2012 20:16:00 +0100 321552 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs3/heute/2012/eiswallarpinhuhn.mp3
Schnee, Sonne und Bratwürste - eine Reportage aus den Bergen http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/panorama/321432.schnee-sonne-und-bratwuerste-eine-reportage-aus-den-bergen.html
 Hier werden an Spitzentagen ca. 800 Gäste bedient: Die Marguns-Hütte in St. Moritz (DRS 3) (DRS 3)

Blauer Himmel, viel Schnee und perfekt präparierte Pisten. Was nach Ferien und Erholung tönt, ist für die Angestellten in einem Skigebiet harte Arbeit. DRS 3-Reporter Manuel Rothmund hat dem Personal in St. Moritz zwei Tage lang über die Schultern geschaut.

Die «Marguns»-Hütte ist eine der grössten Skihütten der Schweiz und zentraler Punkt im Skigebiet St. Moritz. Hier werden täglich 180 Bratwürste, 200 Hamburger, 200 Pizzas, 30-40 Kilo Teigwaren und 30 Liter Suppe verkauft. Doch trotz Massenproduktion kommt die Qualität hier nicht zu kurz: «Uns ist Qualität sehr wichtig. Wir machen so viel als möglich selber und wenn möglich wird alles frisch produziert,», so Jürg Winkler, Chefkoch der «Marguns»-Hütte gegenüber DRS 3.

Eine gute Organisation ist das A und O
Jürg Winkler ist Chef von 40 Köchen und dafür verantwortlich, dass an Spitzentagen 800 Gäste zufriedengestellt werden. Stress pur würde man meinen, doch erstaunlicherweise ist das nicht so. Das sei alles eine Frage der Organisation. Bei so einem grossen Team und so vielen Gästen ginge das gar nicht anders.

«Bei uns hat jeder sein «Ämtli» und seine Arbeit. Das Ganze läuft bei uns wie ein Uhrenwerk, wo jedes Rad perfekt ins andere greift. So entsteht kein Stress,» so der Chefkoch.

15 Stunden Tage in der Klinik
Auch in der Klinik «Gut» von St. Moritz wird den ganzen Winter praktisch durchgearbeitet. Deshalb überraschte es unseren DRS 3-Reporter Manuel Rothmund auch nicht, dass Chirurg Adrian Eugster ihn direkt im Operationssaal empfangen hatte. «Ich sehe oft anhand von den Verletzungen, wie die aktuellen Pistenverhältnisse sind», meint der Arzt.

Über die Grenzen hinaus fahren
«Es gibt unzählige Formen, wie Skifahrer auf der Piste umfallen können - aber die Verletzungen seien immer die Gleichen», meint auch Rettungssanitäter Florian Flück. Vor allem um gebrochene Handgelenkte und Knieverletzungen muss sich das Rettungssteam in St. Moritz kümmern.  «Die gefährlichsten Tage auf der Piste sind immer die Tage mit traumhaften Skibedingungen, dann nämlich wenn jeder Skifahrer seine sportlichen Grenzen auslotet und mach einer darüber hinaus fährt».

Carmen Köppel/ Claudia Herzog

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Tue, 07 Feb 2012 15:57:00 +0100 321432 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs3/winkler.mp3
DRS 3 schweigt http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/panorama/314780.drs-3-schweigt.html
 Für einmal üben wir uns im Radiostudio nicht im Reden, sondern im Schweigen. (Cic)

«Immer lauter, schneller und besser», lautet das Mantra unserer Zivilisation. Dem wollen wir entgegenwirken. 2012 startet DRS 3 zusammen mit euch entschleunigt ins neue Jahr und beschäftigt sich vom 3. bis 6. Januar mit der leistesten Form der Kommunikation: Dem Schweigen.

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Tue, 07 Feb 2012 15:06:00 +0100 314780 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs3/Schweigen.mp3
Eisschrank Schweiz: Wir frieren ein! http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/panorama/321135.eisschrank-schweiz-wir-frieren-ein.html
 Welche Flüssigkeit gefriert? Das Fazit von DRS 3-Moderatorin Kathrin Hönegger (DRS 3)

Die Schweiz fühlt sich diese Tage an wie ein Eisschrank. Kaum draussen, werden Nase und Finger eiskalt. DRS 3 ging die kalte Sache mit euch zusammen chemisch und physikalisch an. Wir liessen verschiedene Flüssigkeiten gefrieren.

Unsere Morgencrew machte es vor: Anic Lautenschlager und David Becker stellten morgens um vier Uhr folgende Flüssigkeiten in die Kälte raus: Salzwasser, Wein, Wodka, Konfitüre, Bailyes, Ketchup, Bier und Sonnenblumenöl. Was wird passieren? Welche Flüssigkeit gefriert zuerst?

Kathrin Hönegger wagte sich nach 15 Uhr ins Freie - und nahm die verschiedenen Becher im Schnee genauer unter die Lupe. Der grösste «Gefröli» war naturgemäss das Wasser. Darauf folgt das Bier. Nicht gefrierbar, so haben wir herausgefunden, waren Rotwein, Wodka und das Sonnenblumenöl. Und als ganz unzerstörbar haben sich Konfitüre und Ketschup erwiesen.

Kälte kreativ nutzen
Wir haben euch aufgefordert, ebenfalls Flüssigkeiten zu gefrieren und uns die Bilder - oder Videos - davon zu schicken. Und siehe da: Von Eisdrachen bis hin zu Eisballonskulpturen - ihr seid kreativ und kälteresistent. Danke schön!

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Mon, 06 Feb 2012 19:07:00 +0100 321135 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs3/heute/2012/chemieprofessor.mp3
Die Queen zwitschert online falsche Töne http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/panorama/320774.die-queen-zwitschert-online-falsche-toene.html
 Wer auf Twitter der englischen Königin folgt, fällt auf einen Scherz herein.

Queen Elisabeth kriegt auch nach 60 Jahren auf dem Thron nicht genug. Mittlerweile twittert die rüstige Dame mit ihren Untertanen. Erst beim zweiten Mal hinsehen wird einem bewusst: Das Profil ist eine Fälschung und da gibt es noch viel mehr davon.

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Mon, 06 Feb 2012 12:42:00 +0100 320774
Neue Coverversionen von Bob Dylan http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/rock-special/2755.sh10210091.html
 

Als gäbe es nicht schon ausreichend Coverversionen von Bob Dylan. Gleich eine Vier-CD-Box mit Coverversionen von «His Bobness» wird zu Ehren von 50 Jahre Amnesty International veröffentlicht.

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Wed, 08 Feb 2012 20:03:00 +0100 319403
Lana Del Rey - Ein Hype in drei Akten http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/musik/pop-rock-musik/321757.lana-del-rey-ein-hype-in-drei-akten.html
 Popdarling oder Kunstfigur? Lana Del Rey

«Born To Die», das angebliche Debutalbum der Hype-Sensation Lana Del Rey, wird diesen Sonntag auf Platz eins der Schweizer Albumcharts einsteigen. Und das trotz Spott aus Indiekreisen und teils brutalen Verrissen der Fachpresse. Das einstige Indie-Darling, es habe verzaubert, geblendet und getäuscht. Lana Del Rey, eine Tragödie in drei Akten?

ERSTER AKT: Die Indie-Sensation

Es war im Sommer 2011, als ein Raunen durch die Blogsphäre ging. Da war dieser einprägsame Name; Lana Del Rey. Da war dieses unscheinbare, offenbar selbst zusammengeflickte Video zu «Video Games». Und dann war da genau dieser umwerfende Song. «Video Games» schlug in Indiekreisen ein wie eine Bombe. Trotz ihrer aufgespritzten Lippen und gelangweilten Art, diese junge Frau hatte Klasse, Sexappeal und sang sich mit ihrer Stimme direkt ins Herz des Musikfans.

Noch war nur wenig über Sie bekannt, doch die Blogsphäre tat, was sie am besten kann: Sie machte «Video Games» zu einem viralen Erfolg. Spätenstens jetzt war Lana Del Rey, diese neue, mysteriöse Sängerin, in aller Munde. Das tolle «Blue Jeans» folgte und steigerte die Erwartungen in immer höhere Sphären.

ZWEITER AKT: Die ersten Zweifel
Die ersten Abnutzungserscheinungen erschienen bereits gegen Ende 2011. Wie so üblich, wandte sich die Indiepolizei von der mittlerweilen medial omnipräsenten Lana Del Rey ab. Was den Mainstream erreicht hatte, konnte nicht mehr authentisch oder cool sein. Und tatsächlich erschütterten Nachrichten über ihren millionenschweren Vater das bislang gut aufgebaute Image der jungen Trailer-Park Queen.

Doch noch immer überstrahlten «Video Games» und «Blue Jeans» jede noch so kleine Negativgeschichte oder Schämhung. Erst ihr katasrophaler Auftritt bei Saturday Night Life zeigte, dass Lana Del Rey nocht nicht bereit war für die oberste Liga. Es wurden Zweifel laut, ob das Album wirklich so gut werden würde, wie es sich alle erhofften.

DRITTER AKT: Der hohe Fall
Nun ist «Born To Die» erschienen und die weltweite Fachpresse übertrifft sich mit ihren bosartigen Verrissen. Unter den Fans entbrennt der Streit, ob jetzt «Born To Die» ein katastrophales oder eben nur mittelmässiges Album ist. Einig ist sich die Mehrheit: Zu uninspiriert, zu langweilig, zu viele Streicher...das ist nicht jenes Meisterwerk, welches man erwartet hat.Die Musikwelt flucht über «Born To Die» und Lana Del Rey.

EPILOG
Rückblickend ist es bemerkenswert, wie das Konzept der Hinterleute Lana Del Reys aufgegangen ist. Mit Eg White und guy Chambers steckten zwei Hit-erfahrene Songwriter hinter der bürgerlichen Lizzy Grant. Die Retro-Ästethik, die vielen Outfits und auch (ja auch) die aufgespritzten Lippen taten ihr übriges, um Lana Del Rey eine mystische Aura zu verleihen, wie man sie von den grossen Stars der 30er, 40er und 50er Jahre kannte, heute jedoch nur noch selten antrifft.

Die Schuld für die Enttäuschung über «Born To Die» liegt nicht alleine bei Del Rey und ihren Songschreibern, sondern auch bei den Medien, welche sich in diesen neuen Star verliebt hatten und ein Meisterwerk erwarteten. Sie werfen ihr vor, ein Kunstobjekt ohne Integrität zu sein. Und daran scheitert Lana Del Rey. Ihre Musik schafft es nicht, ihre Figur zu tragen.

Lana Del Rey ist das perfekte Beispiel eines perfekt aufgegleisten Hypes, der funktionierte, Millionen verzauberte und nun ernüchtert zurücklässt. Was bleibt ist ein eventuelles (besseres) zweites Album, eine tolle Geschichte und mit «Blue Jeans» und «Video Games» zwei Songs für die Ewigkeit.

Dominique Marcel Iten

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Wed, 08 Feb 2012 16:23:00 +0100 321757
Mondsüchtig http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/sounds/2888.sh10211592.html
 

Er ist der ständige Begleiter der Erde. Er macht süchtig. «Le Voyage Dans La Lune« heisst die Sounds!-Platte der Woche.

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Tue, 07 Feb 2012 22:06:00 +0100 321548 rtmp://cp111067.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs3/sounds/2012/02/drs3_2012-02-07_2203_sounds.mp3 rtmp://cp111067.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs3/sounds/2012/02/drs3_2012-02-07_2203_sounds.mp3
Album-Kritik: Lana Del Rey «Born to Die» http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/musik/pop-rock-musik/319377.album-kritik-lana-del-rey-born-to-die.html
 Optisch jedenfalls ist sie wandlungsfähig, macht mal auf Blumenmädchen, mal auf Gangsterbraut: Lana Del Rey.

Wird das Album «Born to Die» der New Yorkerin Lana Del Rey dem Hype um ihre Person und die ersten beiden tollen Singles gerecht? DRS 3-Musikredaktor Gregi Sigrist hat sich das Werk angehört.

Wo man derzeit auch hinhört, was man auch liest, Lana Del Rey wird allerorten dermassen hochgejubelt, dass sich beim einen oder der anderen der Überdosis-Reflex bemerkbar macht: man findet gar nicht cool, was die Dame macht. Ganz und gar unbestechlich, zumindest, wenn es um die Beurteilung von Musik geht, ist Gregi Sigist: Der DRS 3-Musikredaktor traut nur seinen eigenen - gestrengen - Ohren. Hier seine Beurteilung des Albums:

Kein Killer-Album
Was mit «Video Games» und «Blue Jeans» grossartig begann, endet auf «Born to Die» in einer eher uninspirierten Zusammenstellung relativ belangloser Popsongs. Zuviele Streicher verstreichen den Popschmalz und wer sich nicht ganz diszipliniert hinsetzt, um das Album komplett durchzuhören, ist versucht, sich bloss durchzuzappen und nur bei den erwähnten Knüllersongs auszuharren.

Der Name ist Programm
Schade, jetzt steigt mit «Born to Die» ein vielleicht schon halbtotes Album hoch in die Hitparade ein.

Gregi Sigrist/Eva Watson

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Tue, 07 Feb 2012 19:45:00 +0100 319377
DRS 3 Festivalplaner http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/musik/pop-rock-musik/320773.drs-3-festivalplaner.html
 

DRS 3 hält Euch auf stets auf dem Laufenden, welche Top-Acts diesen Sommer mit ihrer Musik auch die Schweizer Festivalgänger begeistern werden.

Mit dem DRS 3 Festivalplaner verliert ihr nie die Übersicht über die grossen Schweizer Open Airs und bleibt stets auf dem aktuellsten Stand. Der Festivalplaner wird laufend aktualisiert, damit ihr keine wichtige Änderung verpasst. Drei grosse Festivals haben bereits erste Higlight angekündigt.

Gurtenfestival
Mit Züri West, Patent Ochsner und Stress sind drei hochkarätige Schweizer Künslter am Gurten vertreten. Für internationalen Glanz sorgen die Friendly Fires und Digitalism.

Greenfield Festival
Das "härteste" Festival der Schweiz bedient auch in diesem Jahr wieder Fans von hartem Rock, schwerem Metal und wildem Punk. Mit dabei sind unter anderem die Ärzte, Billy Talent und Rise Against.

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Open Air Gränichen
Immer wieder gut, um frische, noch unbekannte Acts kennen zu lernen. Aber auch bekannte Namen sind dabei wie Boysetsfire oder die Delilahs.

Die ausführlichen Line-ups gibts im DRS 3 Festivalplaner.

Dominique Marcel Iten

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Tue, 07 Feb 2012 14:52:00 +0100 320773
Madonna kommt in den Letzigrund http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/musik/pop-rock-musik/321291.madonna-kommt-in-den-letzigrund.html
 Bei ihrem letzten Auftritt in Dübendorf: Madonna (Keystone)

Am 18. August 2012 kommt Madonna zurück in die Schweiz, in den Letzigrund Zürich. Dies wird erst ihr zweites Schweizer Konzert, nach der Show auf dem Militärflugplatz Dübendorf vor vier Jahren.

Madonna schuldet der Schweiz noch ein Jahrhundertkonzert: 25 Jahre mussten ihre Fans warten, bis sie zum ersten Mal in die Schweiz kam, am 30. August 2008 - und prompt viele enttäuschte.

Hunderte von Besucherinnen und Besuchern verliessen das Gelände noch während der Show wieder, weil sie mit den zerstückelten, experimentellen Versionen, die Madonna von ihren Hits präsentierte, nichts anfangen konnten oder weil sie auf dem sehr grossen Gelände schlicht zu wenig von der Show mitbekamen, trotz Videoleinwänden.

Statt über 70'000, wie auf dem Militärflugplatz Dübendorf, fasst das Stadion Letzigrund in Zürich «nur» 50'000 Leute. Eine leicht andere Ausgangslage also - den Rest hat die Queen of Pop selber in der Hand.

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Tue, 07 Feb 2012 09:13:00 +0100 321291
Die Country-Klassiker in der «Grammy Hall of Fame» http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/on-the-road-again/2720.sh10211110.html
 Freddy Fender in Los Angeles, Februar 1999. (Keystone)

Am Sonntag, 12. Februar, steigt in Los Angeles «Music's Biggest Night»: die 54. Grammy-Awards. Im Vorfeld wurden auch dieses Jahr wieder die neu in die «Grammy Hall of Fame» gewählten Klassiker der Musikgeschichte bekannt gegeben. Mit dabei: Freddy Fender mit «Wasted Days and Wasted Nights» und Gene Autry mit «Deep in the Heart of Texas».

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Mon, 06 Feb 2012 22:08:00 +0100 320898 rtmp://cp111067.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs1/ontheroadagain/2012/02/drs1_2012-02-06_2203_ontheroadagain.mp3 rtmp://cp111067.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs1/ontheroadagain/2012/02/drs1_2012-02-06_2203_ontheroadagain.mp3
Neues Album von Soap&Skin http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/sounds/2888.sh10211411.html
 

Mit ihrem Debut-Album «Lovetune For Vacuum» wurde sie im 2009 als neues Wunderkind gehandelt.

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Mon, 06 Feb 2012 22:06:00 +0100 321306 rtmp://cp111067.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs3/sounds/2012/02/drs3_2012-02-06_2203_sounds.mp3
Die Hit-Fabrik Nashville und die Hüter der Tradition http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/country-special/2629.sh10210072.html
 Gehen der moderne Country-Mainstream und die Hüter der Tradition verschiedene Richtungen? (istockphoto)

Der moderne Country-Mainstream ist getrieben von der Aktualität. Die grossen US-Country-Ätherwellen werden laufend mit neuen Songs aus der Hit-Fabrik Nashville versorgt. Neue Versionen bestandener Klassiker am Radio? Man kann's vergessen. «Country Special» bringt in der ersten Stunde die heissesten neuen Songs - und gibt hinterher mit den Hütern der Tradition Gegensteuer.

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Sun, 05 Feb 2012 20:03:00 +0100 319357 rtmp://cp111067.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs1/countryspecial/2012/02/drs1_2012-02-05_2003_countryspecial.mp3 rtmp://cp111067.edgefcs.net/ondemand/mpc/papa/drs1/countryspecial/2012/02/drs1_2012-02-05_2003_countryspecial.mp3
Hitparaden-Interview mit Fox: «Jetzt sehen alle - ich kann es auch allein!» http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/musik/pop-rock-musik/320716.hitparaden-interview-mit-fox-jetzt-sehen-alle-ich-kann-es-auch-allein.html
 Nik Thomi und Mark Fox in Rocker-Pose im DRS 3-Studio. (DRS 3)

Nach seiner nicht ganz geräuschlosen Trennung von Shakra gründete Sänger Mark Fox eine eigene Band, sinnigerweise namens Fox. Deren Debut-Album «2012» stieg jetzt direkt auf Platz 2 der Schweizer Album Charts ein. Hitparaden-Moderator Nik Thomi hat den Hardrocker zum Interview geladen.

Mit Shakra hatte er während mehrerer Jahre grosse Erfolge gefeiert - auf nationalem und internationalen Parkett. Danach nochmals ganz von vorne anzufangen, ist wahrscheinlich nicht ganz einfach. Aber Mark Fox und seine Bandkumpane - Guitarero Franky Fersino, Bassist Tony Castell und Drummer Reto Hirschi - scheinen beim ihrem ersten, von Mark Fox selber produzierten Album alles richtig gemacht zu haben. Jedenfalls landete die Scheibe ganz weit vorne in den Charts.

Und für Mark ist der Erfolg eine grosse Genugtuung: «Es ist ein gutes Gefühl, allen zu zeigen, dass ich es auch ohne Shakra kann.» Mit der starken Platzierung in den Charts könne er auf eine ganz nette Art und Weise seinen Kritikern das Maul «stopfen».

Weit aufgerissen hat Mark sein Maul dann aber trotzdem beim Interview mit Nik Thomi. Laut eigenen Angaben noch nicht lange aufgestanden (15:35 Uhr) brüllte er gekonnt einen Rockerschrei ins DRS 3-Mikrofon. Auf dass er selbst und alle Hörerinnen und Hörer danach sicher wach waren.

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Sun, 05 Feb 2012 15:57:00 +0100 320716 rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs3/hitparade/2012/fox.mp3
Pegasus verlängert «Human.Technology»-Tour http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/veranstaltungen/veranstaltungen-drs-3/306475.pegasus-verlaengert-human-technology-tour.html
 Die Bieler Pegasus brechen zu neuen musikalischen Ufern auf.

Mit Erfolg hat sich die Bieler Band Pegasus neu erfunden. Ihr aktuelles Album «Human.Technology» begeistert. Darum verlängern die vier Musiker ihre Tour und rocken auch im 2012 die Schweizer Clubs.

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Sat, 04 Feb 2012 20:00:00 +0100 306475 04.02.2012 20:00 07.04.2012 23:55 diverse Konzerte in der Schweiz
«Stress»-Tour 2012 http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/veranstaltungen/veranstaltungen-drs-3/288909.stress-tour-2012.html
  ((www.drs3.ch))

Mit Stress ins neue Jahr starten? Ab Januar tourt der erfolgreiche Schweizer Rapper Stress wieder durch die Eidgenossenschaft. Auf seiner neuen Tour stellt der Lausanner sein aktuelles Album vor.

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Sun, 01 Jan 2012 20:00:00 +0100 288909 01.01.2012 20:00 31.03.2012 23:55 verschiedene Konzertorte in der Deutschschweiz
Phenomden: Schweizer Clubtour 2011/2012 http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/veranstaltungen/veranstaltungen-drs-3/295441.phenomden-schweizer-clubtour-2011-2012.html
  ((Quelle: myspace.com/phenomden))

Nach einem Jahr Jamaica, ist Phenomden zurück in der Schweiz und kann es kaum erwarten, wieder vor einheimischem Publikum Konzerte zu spielen. Er hat einige fertige Songs im Gepäck mitgebracht und feilt nun an neuen Songs, um am 2. Dezember 2011 sein drittes Album zu veröffentlichen. Die Release Tour für sein neues Album steht bereits.

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Fri, 09 Dec 2011 20:00:00 +0100 295441 09.12.2011 20:00 23.03.2012 23:00 Diverse Spielorte
DRS 3: Tickets gewinnen http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/veranstaltungen/veranstaltungen-drs-3/106642.drs-3-tickets-gewinnen.html

DRS 3 macht Euch zu Gewinnern. Hier findet Ihr aktuelle Wettbewerbe. Viel Glück!

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Wed, 10 Aug 2011 10:12:00 +0200 106642
Adrian Stern auf Schweizer Tour http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/veranstaltungen/veranstaltungen-drs-3/20580.adrian-stern-auf-schweizer-tour.html
 Wartet auf euren Text: Adrian Stern

Er hätte auch Banker werden können, Informatiker oder Psychologe – aber Adrian Stern macht lieber Lieder. Und genau so, nämlich «Lieber Lieder», heisst das dritte Album des Aargauer Singer-Songwriters; am 22. Februar 2008 kommt es in die Läden. Ab dem 1. März ist Adrian Stern auf grosser Schweizer Tour.  

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Thu, 17 Jan 2008 13:43:24 +0100 20580