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Montag, 6.2.2012

Neuer Sauber-Bolide mit Nasenhöcker

Kamui Kobayashi und Sergio Perez haben in Jerez das neue Auto des Teams Sauber enthüllt. Der C31 mit seiner gekrümmten Nase soll dem Hinwiler Rennstall in der 20. Formel-1-Saison zu einer weiteren Steigerung verhelfen.

Kobayashi und Perez mit dem neuen Sauber-Auto, das bis zum Beginn der Formel-1-Saison nochmals überarbeitet wird. (Reuters)

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«Der C31 ist in jenen Bereichen revolutionär, wo wir frische Ideen einbringen konnten. Dies betrifft insbesondere den Heckbereich», sagte Chefdesigner Matt Morris bei der Vorstellung des neuen Boliden. «Evolutionär ist das Auto dort, wo wir wussten, dass wir auf den bestehenden Lösungen aufbauen konnten.» Es galt, die Schwächen des Vorgängermodells auszumerzen und gleichzeitig dessen Stärken beizubehalten.

Boliden-Nase mit Höcker
Beim Design der Frontpartie entschieden sich die Sauber-Ingenieure für eine grundsätzlich hohe Nase. Gemäss dem neuen Reglement darf diese jedoch in ihrem vordersten Bereich aus Sicherheitsgründen nicht zu hoch sein, sodass beim Sauber C31 wie beispielsweise bei Ferrari ein Nasenhöcker zu erkennen ist. Der Bereich unterhalb der Seitenkästen wurde so gestaltet, dass mehr Spielraum für aerodynamische Entwicklungen bleibt.

Weitere Entwicklung bis zum Saisonstart
Zunächst will das Team Sauber eine vergleichsweise einfache Version des C31 einsetzen, die bereits vor einiger Zeit definiert wurde. Danach sollen zahlreiche Entwicklungskomponenten erprobt werden, um dann vor dem ersten Grand Prix am 18. März in Australien ein umfangreiches Update lancieren zu können. Das Auto wird demnach in Melbourne deutlich anders aussehen als jenes bei der Präsentation in Jerez.

Geistiger Vater des neuen Rennwagens ist der Brite James Key, dessen überraschender Abgang als Technischer Direktor drei Tage vor der ersten Ausfahrt bekannt gegeben worden war.

Perez und Kobayashi bleiben bei Sauber
Im Gegensatz zu den anderen im Formel-1-Mittelfeld anzusiedelnden Teams wie Lotus-Renault, Force India-Mercedes, Toro Rosso-Ferrari und Williams-Renault nimmt Sauber-Ferrari die neue Saison mit der gleichen Fahrerpaarung wie im Vorjahr in Angriff.

Sergio Perez bestreitet heuer seine zweite Saison. In seinem «Rookie-Jahr» vermochte der Ende Januar 22 Jahre alt gewordene Mexikaner die Teamverantwortlichen vollends zu überzeugen. Das interne Qualifying-Duell gegen Kamui Kobayashi entschied Perez gar mit 11:7 für sich.

Ziel: Regelmässig Punkte sammeln
«Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren ebenso jungen wie talentierten Fahrern. Die kommende Saison wollen wir so stark beginnen wie die vergangene und dieses Niveau dann über das ganze Jahr halten», gab Teamchef Peter Sauber in Südspanien die Richtung vor.

Ziel sei es, regelmässig Punkte zu sammeln, um sich in der WM deutlich zu verbessern. In den vergangenen beiden Jahren hatte die Zürcher Oberländer Equipe als WM-Achter beziehungsweise -Siebter jeweils 44 Punkte gewonnen.

Die ersten Testfahrten im neuen Sauber-Ferrari absolvieren Kobayashi und Perez nun bis am Freitag auf dem Circuito de Jerez. Bis zum WM-Start in Melbourne stehen den zwölf Teams acht weitere Testtage auf dem Circuit de Catalunya in Montmeló bei Barcelona zur Verfügung. (pet, si)

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Sonntag, 9.10.2011

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