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Dienstag, 7.2.2012

Tennisspieler Djokovic ist Weltsportler des Jahres

Der serbische Tennisspieler Novak Djokovic ist an den Laureus Awards in London zum Weltsportler des Jahres gewählt worden. Bei den Frauen gewann die kenianische Langstreckenläuferin Vivian Cheruiyot die Wahl.

Novak Djokovic. (Reuters)

Tennisspieler Novak Djokovic ist gekrönt worde - zum Weltsportler des Jahres. Der Sieg Djokovics an der vom englischen Schauspieler Clive Owen moderierten Gala in der Westminster Central Hall kam nicht unerwartet.

Zum sechsten Mal seit der Einführung der Sport-Oscars 2000 wurde die Ehre einem Tennisspieler zuteil. Der Schweizer Roger Federer gewann die Wahl von 2005 bis 2008 viermal in Serie und ist damit Rekordsieger. Im vergangenen Jahr wurde Rafael Nadal als Weltsportler des Jahres geehrt.

Auch erster der Weltrangliste
Nicht nur auf der Ehrentafel der Laureus Stiftung trat der 24-jährige Djokovic die Nachfolge des Mallorquiners an. Dank seinen Siegen am Australian Open in Melbourne und in Wimbledon hatte Djokovic im vergangenen Jahr seinen derzeit ärgsten Rivalen auch an der Spitze der Tennis-Weltrangliste abgelöst.

Der 24-jährige Serbe, der 2011 auch das US Open in New York für sich entschied, besiegte den Spanier zuletzt in sieben Finals in Serie. Letztmals vor eineinhalb Wochen am Australian Open in Melbourne, als er Nadal in einem epischen Duell nach knapp sechs Stunden in fünf Sätzen niederrang und damit als erst fünfter Spieler in der Profi-Ära drei Grand-Slam-Turniere in Folge für sich entschied.

Nach Skifahrerin Vonn nun Leichtathletin Cheruiyots
Eher überraschend kam die Wahl Cheruiyots. Die 28-jährige Kenianerin trat die Nachfolge der amerikanischen Skifahrerin Lindsey Vonn an. Cheruiyot hatte 2011 an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften im südkoreanischen Daegu Gold über 5000 Meter und 10'000 Meter gewonnen, zudem entschied sie in der Diamond League die Gesamtwertung über 5000 Meter für sich.

FC Barcelona ist das weltbeste Team
Als bestes Team des Jahres wurde der FC Barcelona (Fussball) erkoren. Das Team von Trainer Josep Guardiola hatte dank einem 3:1 im Final im Londoner Wembley-Stadion gegen Manchester United die Champions League für sich entschieden.

Weitere Auszeichnungen gingen an die nordirischen Golfer Rory McIllroy (Aufsteiger) und Darren Clarke (Comeback), den südafrikanischen Leichtathleten Oscar Pistorius (Behindertensportler) und den amerikanische Surfer Kelly Slater (Action). Der ehemalige englische Fussballer Bobby Charlton wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Eine Auszeichnung erhielt auch der frühere brasilianische Internationale Rai (Br).

Die Gewinner wurden von den 47 Mitgliedern der Laureus World Sports Academy unter dem Vorsitz des früheren 400-m-Hürdenläufers Edwin Moses (USA) gewählt. Die Einnahmen aus den Laureus World Sports Awards kommen der Laureus Sport for Good Foundation zugute. Diese unterstützte weltweit 91 sportbezogene Sozialprojekte mit rund 50 Millionen Franken. (basn, sda)

Die bisherigen Sieger:

Männer:
2000 Tiger Woods. 2001 Tiger Woods. 2002 Michael Schumacher. 2003 Lance Armstrong. 2004 Michael Schumacher. 2005 Roger Federer. 2006 Roger Federer. 2007 Roger Federer. 2008 Roger Federer. 2009 Usain Bolt. 2010 Usain Bolt. 2011 Rafael Nadal. 2012 Novak Djokovic.

Frauen:
2000 Marion Jones. 2001 Cathy Freeman. 2002 Jennifer Capriati. 2003 Serena Williams. 2004 Annika Sörenstam. 2005 Kelly Holmes. 2006 Janica Kostelic. 2007 Jelena Isinbajewa. 2008 Justine Henin. 2009 Jelena Isinbajewa. 2010 Serena Williams. 2011 Lindsey Vonn. 2012 Vivian Cheruiyot.

Mannschaften:
2000 Manchester United (Fussball). 2001 Frankreich (Fussball). 2002 Australien (Cricket). 2003 Brasilien (Fussball). 2004 England (Rugby). 2005 Griechenland (Fussball). 2006 Renault (Formel 1). 2007 Italien (Fussball). 2008 Südafrika (Rugby). 2009 Olympia-Team China. 2010 Brawn-GP (Automobil). 2011 Nationalteam Spanien (Fussball). 2012 FC Barcelona (Fussball).

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Sonntag, 29.1.2012

Djokovic gewinnt historisches Finale

Novak Djokovic hat zum dritten Mal in seiner Karriere die Australian Open gewonnen. Der Serbe rang in Melbourne im fast sechs Stunden dauernden und damit längsten Grand-Slam-Finale der Geschichte den Spanier Rafael Nadal nieder.  Mehr


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