Grimme-Preis für Markus Imboden
Markus Imboden (zvg)
Der in Zürich lebende Berner Regisseur Markus Imboden wird mit dem Adolf-Grimme-Preis für seinen Fernsehspielfilm «Mörder auf Amrum» ausgezeichnet. Der Film gewann in den Kategorien «Beste Regie», «Bestes Drehbuch» und «Bestes Schaupielensemble».
Der Krimi «Mörder auf Amrum» wurde davor schon mit dem Produzentenpreis am Filmfest in Hamburg, mit der Nomination zum Nordischen Filmpreis und der Nomination zum Krimifilmfestival Wiesbaden geehrt.
Markus Imboden ist Regisseur und Drehbuchautor. Der Kinofilm «Katzendiebe» ist neben «Komiker» sein bislang grösster Zuschauererfolg in der Schweiz.
Sechs Grimme-Preise für das ZDF
Neben den dreien von Imboden gewonnen Preise erhält das Zweite Deutsche Fernsehen auch je einen Grimme-Preis für das Drama «Ein halbes Leben» von Nikolaus Leytner, «Kommissar Süden und der Luftgitarrist» von Regisseur Dominik Graf und «Die Wölfe» von Friedemann Fromm.
In der Sparte Information und Kultur geht ein Grimme-Preis an die ProSieben-Reportage «Galileo Spezial - Karawane der Hoffnung» über den Kampf gegen Genitalverstümmelung. Das DSF wird für die Dokumentation «Tabubruch» über Homosexualität und Fussballsport ausgezeichnet.
Renomierter Fersehpreis
Der Adolf-Grimme-Preis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Fernsehsendungen in Deutschland. Er wurde nach dem ersten Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks, Adolf Grimme (1889-1963), benannt.
Seit 1964 würdigt das Institut damit Produktionen und Fernsehleistungen, die «die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Inhalt und Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können». (bat, sda)
