Swiss Re macht Gewinn trotz Naturkatastrophen
Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Chile und der Wintersturm Yynthia haben dem Rückversicherer Swiss Re im ersten Quartal 2010 hohe Kosten aufgebürdet. Die Schadenszahlungen überstiegen die eingenommenen Prämien, wie der Konzern bekannt gab.
Der Gesamtschaden für die Versicherungswirtschaft dürfte sich auf 1,5 bis 3,5 Milliarden Dollar belaufen. Die Prämieneinnahmen des Konzerns sanken um 13 Prozent auf 5 Milliarden Dollar. Der Anteil Kosten an den Prämien liegt bei 109,4 Prozent.
Gewinn trotz Erdbeben und Wirbelstürmen
Trotz der Mehrkosten verursacht durch Naturkatastrophen liegt der Gewinn von 158 Millionen Dollar dennoch höher als im Vorjahresquartal, da hatte Swiss Re 130 Millionen Dollar verdient.
Ölkatastrophe im Golf von Mexiko schlägt zu Buche
Dem Rückversicherer blühen noch weitere Kosten durch die Ölkatastrophe im Golf von Mexico. Der Untergang der Bohrinsel Deepwater Horizon vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana dürfte Swiss Re eine Belastung von etwa 200 Millionen Dollar bringen, teilte Swiss Re weiter mit. (rend, sda/reuters)
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