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Donnerstag, 19.1.2012

Starker Franken drückt auf Autopreise

Der starke Franken und eine starke Zunahme der Direktimporte hat den Auto-Absatz in der Schweiz stark angekurbelt. 2011 wurden so viele Autos verkauft, wie seit 1998 nicht mehr. Am beliebtesten ist weiterhin VW.

In Wolfsburg warten auf dem Pakplatz von VW hunderte neue Autos auf ihre Auslieferung. (Keystone)

Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz so viele Autos verkauft wie seit 13 Jahren nicht mehr. Die Absätze nahmen um 4,7 Prozent auf 1,1 Millionen Fahrzeuge zu.

Fast 320'000 neue Autos in der Schweiz
Mit einem Plus von 8,4 Prozent auf 319'000 Stück legten die Neuwagenverkäufe besonders stark zu. Bei den Occasionen stiegen die Absätze um 3,5 Prozent auf 802'000, wie aus den Zahlen des Autodatenlieferanten Eurotax Glass's und des Autogewerbeverbands der Schweiz (AGVS) hervorgeht.

Den Rekordabsatz mussten die Autohändler laut der Mitteilung jedoch mit tieferen Margen bezahlen. Besonders die Direktimporte, die sich wegen der starken Aufwertung des Frankens 2011 mehr als verdoppelten, hätten einen grossen Druck auf die Preise ausgeübt.

Stark sinkende Preise für Neuwagen
Aus diesem Grund hätten die Anbieter «historisch einmalig hohe Prämien und Euro-Rabatte» gewährt. Im Durchschnitt sanken die Preise für Neuwagen in der Schweiz um rund 15 Prozent. Auch im Gebrauchtwagenhandel hätten die Händler deutliche Wertverluste in Kauf nehmen müssen, heisst es.

Volkswagen vor Audi
Unter den einzelnen Margen baute der Marktführer Volkswagen seinen Vorsprung weiter aus. 2011 wurden in der Schweiz rund 41'000 Neuwagen aus der Wolfsburger Autoschmiede verkauft, was einem Plus von 20 Prozent entspricht. Der zweitplatzierte Hersteller Audi verbuchte mit knapp 19'000 Fahrzeugen nicht einmal halb so viele Verkäufe. (pet, sda)

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Montag, 14.2.2011

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