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Mittwoch, 8.2.2012

Sozialdetektive sollen Betrügern an den Kragen

Wer in Arbon missbräuchlich Sozialhilfe bezieht, soll in Zukunft schneller im Visier eines Sozialdetektivs sein. Das fordert eine Initiative aus SVP-Kreisen. Der Stadtrat und die Mehrheit des Parlaments reagieren mit einem Gegenvorschlag.

Die Initiative mit dem Namen «Stopp dem Sozialhilfe-Missbrauch» kommt am 11. März vors Volk. Die Initianten wollen damit den Einsatz eines Sozialdetektivs für zwingend erklären, wenn ein Missbrauchs-Verdacht vorliegt. Zudem soll neu der Stadtrat Verantwortung tragen.

Verantwortlichkeit bewahren
Die Gegner der Initiative sehen darin eine Verschlechterung der Situation. Sozialdetektive könne die Arboner Sozialhilfebehörde bereits jetzt einsetzen und habe das auch schon gemacht. Die Initiative sei deshalb überflüssig.

Wenn man etwas ändern müsse, dann solle man dem Gegenvorschlag zustimmen. Dieser sieht vor, dass die Zuständigkeit für den Einsatz von Sozialdetektiven weiterhin bei der Sozialhilfebehörde liegt und nicht beim Stadtrat. Diese habe das nötige Fachwissen, um zu entscheiden, wann ein Sozialdetektiv nötig sei. (zubt)

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Verantwortlich für diesen Beitrag:

Thomas Zuberbühler


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