• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • Radiokiosk
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Mein DRS
  • Nachrichten:
    • Schweiz
    • International
    • Wirtschaft
    • Digital
    • Sport
    • Regional
    • Nachrichtenticker
    • Wetter
    • Verkehr
  • Die neuesten Dossiers zu «Schweiz»
    • Abstimmung vom 11. März
    • Alles bleibt beim Alten im Bundesrat
    • Pisa-Studie: Schweiz verbessert sich
    • Wohin mit dem strahlenden Müll?
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop
  • International:
  • Welttag gegen die Todesstrafe:

Donnerstag, 2.9.2010

Hochkarätiges Klimatreffen in Genf

Drei Monate vor Beginn des Weltklimagipfels in Cancún treffen sich Vertreter aus 45 Ländern in Genf zu einem weiteren Vorbereitungstreffen. Es geht um Finanzhilfen für Entwicklungsländer.

In den nächsten beiden Tagen suchen Vertreter aus 45 Ländern in Genf intensiv nach Lösungen für den globalen Klimafonds. Ein gutes halbes Jahr nach dem weitgehenden Scheitern des Gipfels von Kopenhagen sind die Verhandlungen bei der geplanten Hilfe für ärmere Länder zur Bekämpfung des Klimawandels ohne Bewegung geblieben.

Gestärktes Klimaregime nötig
Dennoch zeigte sich Botschafter Franz Perrez, Chef der Abteilung Internationales beim Bundesamt für Umwelt (Bafu), gegenüber Schweizer Radio DRS ermutigt über die hochrangige Besetzung des Genfer Treffens. Rund die Hälfte der Teilnehmerstaaten ist auf Ministerebene vertreten.

«Es ist unumstritten, dass ein künftiges, gestärktes Klimaregime einerseits Massnahmen und Verpflichtungen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen enthalten muss. Andererseits sollen aber auch finanzielle Mittel zur Unterstützung der Entwicklungsländer für die Umsetzung ihrer Klimapolitik bereitstellen gestellt werden», sagte Perrez weiter.

Viele Fragen offen
Der Botschafter verschwieg jedoch nicht, dass noch sehr schwierige Fragen gelöst werden müssen: «Wer, wofür und wie diese Mittel bereitgestellt werden, dies sind die Fragen, die in Genf diskutiert werden.» Vor allem die langfristige Finanzierung, die Verwaltung und der Zugang zu den Geldern des Klimafonds sind umstritten.

Verständnis für Probleme schaffen
Doch Perrez gibt zu bedenken, dass definitive Lösungen und fassbare Verhandlungsresultate nicht das Ziel dieses Treffens sind: «Vielmehr ist es das Ziel, ein gemeinsames Verständnis für die Probleme und Hintergründe und erste Lösungsansätze zu schaffen. Wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit Mexiko dies ermöglichen zu können.»

Die Schaffung des globalen Klimafonds wird laut Perrez nicht vor 2012 erwartet, doch könnten Grundsatzentscheide über dessen Funktionsweise in Cancún getroffen werden.

Gastgeber Mexiko und die Schweiz
Die Gespräche in Genf finden auf Einladung Mexikos und der Schweiz statt und werden von Bundesrat Moritz Leuenberger und der mexikanischen Aussenministerin Patricia Espinosa präsidiert. Eine formelle Entscheidung wird nicht erwartet.

Nächste Verhandlungsetappe ist im Oktober im chinesischen Tianjin. Ende November kommt es dann im mexikanischen Cancún zur 16. Konferenz der Mitgliedsstaaten der Uno-Klimakonvention.

Ungelöst ist unter anderem die zentrale Frage der CO2-Reduktionsziele. Wenn es bei den Uno-Verhandlungen nicht zügig zu Lösungen kommt, wird die Weltgemeinschaft nach dem Ende des Kyoto-Protokolls 2012 ohne gültiges Klima-Abkommen sein. (rend/leus, sda)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Kopenhagen: Kein Kyoto-Nachfolger

Glossar: Klimawandel von A bis Z

Dossier: Klimawandel und die Folgen


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zum Stichwort:

  • Klimawandel

Schnellsuche:
Mehr zu Schweiz
  • Samstag, 11.2.2012Pelli bleibt viele Antworten schuldig
  • Samstag, 11.2.2012Steuerstreit mit USA
  • Samstagsrundschau vom Samstag, 11.2.2012, 11.30 UhrFDP-Nationalrat Philipp Müller zur Finanzplatzstrategie seiner Partei
  • Freitag, 10.2.2012SRF produziert pro Jahr zwei «Tatorte»
  • Freitag, 10.2.2012Weniger Führerschein-Entzüge 2011
  • Alles zu Schweiz
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SF
  • RTS
  • TSR
  • RSR
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • HD suisse
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft