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Freitag, 3.2.2012

Dutzende Kältetote in Osteuropa

Auf bis zu minus 32 Grad ist das Thermometer in der vergangenen Nacht in der Ukraine gefallen. Nach offziellen Angaben sind der Eiseskälte dort inzwischen mehr als 100 Menschen zum Opfer gefallen. Auch in Polen erfroren erneut mehrere Menschen.

Notunterkunft in Donezk: Seit dem Wochenende sind in der Ukraine offiziell mehr als 100 Menschen an den Folgen der Kälte gestorben. (Keystone)

In der Ukraine sind in einer einzigen Nacht mindestens 38 Menschen an den Folgen der extremen Kälte gestorben. Nach offiziellen Angaben stieg die Zahl der Kältetoten seit dem vergangenem Wochenende damit auf 101. Nicht ausgeschlossen ist, dass die Dunkelziffer weit höher liegt.

Nach Angaben des Zivilschutzministeriums werden derzeit zudem mehr als 1200 Menschen wegen Erfrierungen in Spitälern behandelt. Die Regierung richtete weitere Wärmestuben ein, in denen Menschen mit heissen Getränken und Essen versorgt werden. Landesweit gibt es davon inzwischen fast 3000. Die meisten Opfer sind Obdachlose. Von den insgesamt 101 Kälte-Toten waren 64 in den Strassen gefunden worden.

Mindestens 17 Tote in Polen
Auch in Polen sind erneut 8 Menschen erfroren. Nach Angaben der Behörden fielen damit in den letzten drei Tagen mindestens 17 Menschen der Kälte zum Opfer. Eine Behördensprecherin rief die regionalen Verwaltungsbehörden dazu auf, sich verstärkt um alte und kranke Einwohner zu kümmern. In vielen polnischen Städten betrugen die Temperaturen am Freitag morgen bis minus 30 Grad.

Besonders bedrohlich ist die Lage für etwa 3500 Einwohner der masurischen Kleinstadt Dobre Miasto, die nach einem Zusammenbruch im örtlichen Energieversorgung weder Heizstrom noch warmes Wasser hat. (ank/pet, sda/dpa)

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Freitag, 3.2.2012

Minus 27 Grad am Ofenpass

So kalt wie in der vergangenen Nacht war es in diesem Winter noch nie. Spitzenreiter war die Alp Buffalora im Kanton Graubünden. Auch im Flachland wurden stellenweise bitterkalte minus 17,5 Grad gemessen. Und: Es wird noch kälter.   Mehr


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