China verschärft Kampf gegen Uiguren
Mehr als 3000 Kilometer westlich von Peking liegt der neben Tibet grösste Krisenherd des Vielvölkerstaats China: die Provinz Xinjiang. Peking hat nun angekündigt, mehr Soldaten ins Gebiet zu schicken, um den Aufstand niederzuwerfen.
China hat ein härteres Vorgehen gegen Gewalt und Terrorismus in der Unruheregion Xinjiang angekündigt. Bis Mitte Oktober würden Sicherheitskräfte in bestimmten Gegenden Patrouillen und verstärkte Personenkontrollen durchführen sowie Wagen durchsuchen, meldete die Provinzregierung.
Die Kampagne, die bereits am 11. August begann, folgt auf eine neue Gewaltwelle, die Peking Aufständischen der Volksgruppe der Uiguren zuschreibt.
Mindestens drei Dutzend Menschen waren bei drei Anschlägen in den Städten Hotan und Kashgar getötet worden. (bat, sda)
