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Zahlen und Fakten zum Erdbeben in Haiti

Das Erdbeben in Haiti im Januar 2010 verwüstete das ärmste Land auf dem amerikanischen Kontinent. Auch zwei Jahre später sind die Spuren noch lange nicht beseitigt.

Zahlen und Fakten

  • Das Beben, das den Karibikstaat am 12. Januar 2010 erschütterte, hatte eine Stärke von 7,0.
  • Es starben mindestens 222'000 Menschen. 300'000 wurden verletzt.
  • Die Schäden werden auf 8 Milliarden US-Dollar geschätzt.
  • Bei einer Geberkonferenz in New York hatten Dutzende Staaten im März 2010 fast 10 Milliarden US-Dollar Hilfe zugesagt. Ein Jahr später waren nach Uno-Angaben nicht einmal zwei Drittel der versprochenen Gelder angekommen.
  • Zwei Jahre nach dem Beben lebten nach Angaben internationaler Organisationen noch immer rund eine halbe Million Menschen in Notunterkünften.
  • Das Kinderhilfswerk Unicef und seine Partner statteten rund 750'000 Kinder mit Schulmaterial aus. 15'000 Lehrer wurden geschult. Allerdings seien die Überlebenschancen und Entwicklungsperspektiven von 4,3 Millionen Kindern und Jugendlichen weiter unzureichend.
  • Fast 2 Millionen Kinder wurden seit dem Beben gegen die gefährlichsten Kinderkrankheiten geimpft.
  • Nach dem Beben stieg die Zahl sexueller Übergriffe auf Frauen rapide an. Amnesty International registrierte in den ersten 150 Tagen mehr als 250 Vergewaltigungen in den Zeltstädten.
  • Von den 20 Millionen Kubikmetern Schutt waren ein Jahr später nur fünf Prozent beseitigt. (luek, dpa)
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