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Dienstag, 9.2.2010

Iran reichert selber Uran an

Iran hat damit begonnen, Uran auf 20 Prozent anzureichern. Die USA wollen rasch neue Sanktionen gegen die islamische Republik verhängen.

Uran für Krebspatienten

Das angereicherte Uran soll für die Behandlung von Krebspatienten notwendig sein, sagt der Iran. Seine Führung behauptet auch beharrlich, in der Atom-Frage gesprächsbereit zu sein.

Hören

Ungeachtet der internationalen Proteste hat Iran wie angekündigt in der Atomanlage Natans mit der Urananreicherung begonnen.

Fünf Kilo angereichertes Uran im Monat
Der Prozess zur Urananreicherung sei in Gang gesetzt, bestätigte der Leiter der iranischen Atombehörde, Ali Akbar Salehi. Damit könnten drei bis fünf Kilogramm von 20-prozentigem Uran im Monat hergestellt werden, die für einen Forschungsreaktor in Teheran gebraucht würden.

Salehi betonte, der Prozess in Natans könne von Inspektoren der Internationalen Atomenergieorganisation beobachtet werden. Ob bereits Experten vor Ort sind, ist nicht bekannt.

USA machen Tempo
Die USA forcieren die Entscheidung über neue Sanktionen im Atomstreit mit Iran. Die Vereinten Nationen sollten diesen Beschluss innerhalb der nächsten Wochen treffen und nicht weitere Monate vergehen lassen, erklärte US-Verteidigungsminister Robert Gates.

Auch Deutschland hat sich für weitere Sanktionen gegen Iran ausgesprochen.

Iran soll im Ausland Atom anreichern
Der Westen verdächtigt Iran, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung von Atomenergie an Nuklearwaffen zu arbeiten. Die internationale Staatengemeinschaft fordert deshalb, dass die islamische Republik sein Uran unter internationaler Kontrolle in Frankreich und Russland anreichert. (bat, dpa/apn)

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Montag, 8.2.2010

Iran weitet Atomprogramm aus

Neuester Akt im Atomstreit: Iran hat seine Pläne zur Eigenproduktion hoch angereicherten Urans bei der IAEA angemeldet. Das Uran soll der medizinischen Forschung dienen.   Mehr

Der langwierige Atomstreit mit Iran

Iran: Atomstreit, Mullahs und Moderne


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