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(reuters)

Mittwoch, 4.2.2009

Barack Obama: Porträt eines Hoffnungsträgers

Barack Obama hat Geschichte geschrieben: Mit ihm zog erstmals in den USA ein Schwarzer in das Weisse Haus. Obama wurde in kürzester Zeit zum Hoffnungsträger für ein liberales Amerika. Gefeiert wie ein Rockstar verspricht der 47-Jährige Hoffnung, Wandel und Versöhnung.

Change!
Obama verstand und versteht es, die Menschen zu begeistern. Obama präsentiert sich als Vertreter einer neuen Generation, die das Land verändern will. Seine zentrale Wahlkampfbotschaft lautete denn auch «Change» (Wandel, Wechsel).

Als seine politischen Ziele nannte er den Umbau der Wirtschaft zur Anpassung an das digitale Zeitalter, eine Verringerung der Abhängigkeit von ausländischem Öl, mehr Investitionen in die Bildung, die Bekämpfung der Armut sowie den Kampf gegen den Terrorismus und ein Ende des Irak-Kriegs.

Mangelnde Erfahrung?

Kritiker hielten Obama vor, er habe keine Erfahrung und sei den Belastungen des Präsidentenamts nicht gewachsen. Ihnen entgegnete Obama bereits bei der Ankündigung seiner Präsidentschaftsbewerbung im Februar 2007 selbstbewusst, er habe nicht lange damit zugebracht, die Gepflogenheiten in Washington kennenzulernen. «Aber ich war lange genug dort um zu erkennen, dass sich die Gepflogenheiten Washingtons ändern müssen.»

Kenianisches Blut

Der Sohn einer weissen Amerikanerin und eines Kenianers wurde am 4. August 1961 in Honolulu auf Hawaii geboren. Seine Mutter stammt aus Kansas. Sein Vater studierte einige Jahre in den USA.

Die Ehe hielt jedoch nicht lange und wurde geschieden, als der kleine Barack zwei Jahre alt war. Nachdem seine Mutter in zweiter Ehe einen indonesischen Ölmanager geheiratet hatte, lebte Obama vorübergehend in Indonesien und kehrte mit etwa zehn Jahren zu seinen Grosseltern nach Hawaii zurück.

Steile Karriere
Nach dem Jurastudium in Harvard war Obama Dozent für Verfassungsrecht an der Universität von Chicago und arbeitete in einer kleinen Kanzlei, die sich auf Bürgerrechte spezialisiert hatte. Acht Jahre lang sass Obama im Senat des Staates Illinois, bevor er im Januar 2005 sein Amt als Senator in Washington antrat.

Vision für das Präsidentenamt

Zu seinen Vorstellungen vom Präsidentenamt sagte Obama einmal: «Dies ist ein Amt, um das man sich nicht einfach aus Ehrgeiz bewirbt. Man muss tief im Innern spüren, dass man eine Vision hat, für die sich der Einsatz lohnt.»

(Quelle: Agenturen)

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Audio-Beiträge:


Portrait: Obama traf den Nerv der Zeit (Peter Voegeli)
Hören (3:03)

Hat Obama genügend Führungserfahrung?
Hören (4:19)

Barack Obamas Rede nach seinem Wahlsieg
Hören (17:35)

Ein Traum wird wahr: Der erste schwarze Präsident (Max Akermann)
Hören (3:15)

Weiterführende Links zum Beitrag:

  • Barack Obamas Website
  • Barack Obama bei MySpace
  • Barack Obamas Videokanal bei Youtube
  • Video (Youtube): Barack Obamas berühmte Rede «A Perfect Union» zur Rassenfrage in den USA (18.März 2008)

Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


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