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Irak-Krieg: Wenig Verständnis in der Bevölkerung

Seit mehr als fünf Jahren herrscht im Irak Krieg. Bisher hat er rund 4000 US-Soldaten sowie etwa 100 000 IrakerInnen das Leben gekostet. Seit der massiven Truppenaufstockung 2007 hat sich die Lage etwas stabilisiert.

Die angebliche direkte Bedrohung der USA durch Irak, hat sich nachträglich als Vorwand erwiesen, ein unliebsames Regime aus dem Weg zu räumen. Umfragen zufolge lehnt eine Mehrheit der US-Bürger den Einsatz inzwischen ab.

Barack Obama John McCain
Obama hält sich zugute, dass er den Irak-Krieg von Beginn an ablehnte. Er will die US-Kampftruppen binnen 16 Monaten abziehen. Die Militäraktion in Irak habe die USA nicht sicherer gemacht, die Konflikte im Nahen Osten angeheizt und zudem dem Terrornetz Al-Kaida neue Rekruten in die Arme getrieben. McCain befürwortete in einer Senatsabstimmung 2002 den Waffengang und unterstützt zudem die Aufstockung der US-Truppen. Er will sich nicht auf einen Zeitplan für einen Abzug der amerikanischen Soldaten festlegen, die meisten jedoch bis zum Ende seiner ersten möglichen Amtszeit 2013 nach Hause holen.
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