• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • Radiokiosk
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Mein DRS
  • Nachrichten:
    • Schweiz
    • International
    • Wirtschaft
    • Digital
    • Sport
    • Regional
    • Nachrichtenticker
    • Wetter
    • Verkehr
  • Die neuesten Dossiers zu «Schweiz»
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Abstimmung vom 11. März
    • Alles bleibt beim Alten im Bundesrat
    • Pisa-Studie: Schweiz verbessert sich
    • Wohin mit dem strahlenden Müll?
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop
  • Minarett-Verbot: Rechtsstreit absehbar:

Montag, 30.11.2009

Erklärungen in Brüssel

Justizministerin Widmer-Schlumpf hat bei den EU-Kollegen um Verständnis nach dem Minarett-Verbot geworben - und kam damit offenbar gut an.

Eveline Widmer-Schlumpf sieht viel Erklärungsbedarf. (Reuters)

Widmer-Schlumpf zum Minarett-Verbot

Eine deutliche Mehrheit der Stimmenden will keine neuen Minarette in der Schweiz. Dieser überraschende und und auch deutliche Entscheid trifft auch Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf - sie hatte mit dem Bundesrat für ein Nein zu dieser Volksinitiative gekämpft.  Mehr

Hören

Das Misstrauen kommt aus der Unkenntnis

Thomas Kessler war elf Jahre lang Verantwortlicher für Integration in der Stadt Basel, heute ist er im Bereich Stadtentwicklung tätig. Er plädiert für verstärkte Integrationsmassnahmen mit klaren Zielen, Verantwortlichkeiten und Transparenz. Die Politik müsse die Ängste der Bevölkerung ernst nehmen und Antworten liefern.

Hören

Im Rahmen eines schon lange geplanten gemischten Schengen-Ausschusses in Brüssel hat Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ihren EU-Kollegen den Entscheid des Schweizer Volkes zum Minarett-Verbot erklärt. Mehrere EU-Minister hatten sich nach der Abstimmung kritisch zu Wort gemeldet.

«Resultat einer direkten Demokratie»
Sie sei froh, die Möglichkeit bekommen zu haben, den Entscheid des Schweizer Volkes zu erklären, sagte die Justizministerin nach dem Treffen. Sie konnte damit nach eigenen Angaben «Verständnisschwierigkeiten» und «gewissen Irritationen» in den EU-Staaten zum Abstimmungsergebnis begegnen.

Widmer-Schlumpf zeigte sich überzeugt davon, verstanden worden zu sein. «Man respektiert, dass dies das Resultat einer direkten Demokratie ist», sagte sie weiter. Natürlich sei sie auch auf die Schwierigkeiten bei der rechtlichen Umsetzung des Minarett-Verbots angesprochen worden.

Widmer-Schlumpfs Auftritt kommt an
Sie habe zeigen können, dass vor allem gewisse Ängste und Vorkommnisse in den letzten Monaten das Resultat beeinflusst hätten. Als Beispiele dazu nannte sie die Libyen-Affäre, die Probleme mit der Personenfreizügigkeit, aber auch die UBS.

Der Einsatz Widmer-Schlumpfs vor den Vertretern der EU-Staaten scheint sich ausbezahlt zu haben. So äusserte sich der deutsche Innenminister Thomas de Maizière mit deutlichen Worten zu ihrem Auftritt: «Es war beeindruckend und gekonnt, wie sie es dargestellt und erklärt hat», so de Maizière vor den Medien.

«Es müssen Ängste abgebaut werden»
Im «Tagesgespräch» von Schweizer Radio DRS hatte Widmer-Schlumpf zuvor keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung über das Abstimmungsgergebnis gemacht. «Ich bin enttäuscht, weil ich wirklich aus dem tiefsten Innern überzeugt bin, dass man auf diese Art keine Probleme lösen kann, sondern sich neue schafft», so die Justizministerin.

Die Initianten hätten immer wieder die Angst vor einer Islamisierung und von Parallel-Gesellschaften geschürt. Doch die Realität sei eine andere, denn der überwiegende Teil der muslimischen Bevölkerung sei in der Schweiz integriert.

«Das Bild, das gemalt wurde, gibt es vielleicht in anderen Ländern, aber bei uns in der Schweiz, wo man gelernt hat, mit verschiedenen Kulturen und Religionen zu leben, entspricht dies einfach nicht der Realität.» Einzelfälle, die Schwierigkeiten verursacht hätten, könnten bereits mit den heutigen Möglichkeiten von Bund und Kantonen gelöst werden.

Integration verbessern
Widmer-Schlumpf forderte einen verstärkten Einsatz für Integration. Der Dialog mit Vertretern der verschiedenen muslimischen Organisationen werde weitergeführt: «Das haben wir so abgemacht», so Widmer Schlumpf. «Wir werden uns weiterhin bemühen, die einzelnen Religionsgemeinschaften - Christen, Juden, Muslime - und die staatlichen Organe an einen Tisch zu bringen.»

Ängste abbauen
Auch über die Angst vor Neuem müsse stärker diskutiert werden. Die Ängste der Befürworter, dass fundamentalistische islamistische Strömungen in der Schweiz die Überhand gewinnen, müssten ernst genommen werden.

Auf der anderen Seite gebe es auch die Ängste der Muslime in der Schweiz vor Ausgrenzung, auch diesen müsste begegnet werden. Der Religionsfrieden müsse hoch gehalten werden. (acd/pet, sda)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Letztes Update: Montag, 30.11.2009

Geteilte Reaktionen aus dem Ausland

Das Minarett-Verbot ist in der EU auf scharfe Kritik gestossen. Mit Unverständnis reagierten auch Muslime in aller Welt auf das überraschende Abstimmungsergebnis. Applaus kommt dagegen von diversen Rechtsparteien Europas.   Mehr


Montag, 30.11.2009

Minarett-Verbot: Rechtsstreit absehbar

Nach dem Ja zum Minarett-Verbot droht ein Rechtsstreit, ob und wie der Verfassungsartikel umsetzbar ist. Die SVP will allenfalls internationale Verträge kündigen. Davor warnt Aussenministerin Calmy-Rey.  Mehr

Resultate: Minarett-Initiative

Muslime in der Schweiz


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Abstimmung
  • Abstimmung Minarett-Initiative
  • EU
  • Minarett-Initiative

Schnellsuche:
Mehr zu Schweiz
  • Letztes Update: 18.44 UhrMehr Geld für Bildung und Forschung
  • Letztes Update: 17.07 UhrBundesrat legt Weissgeldstrategie vor
  • 14.35 UhrDie mögliche Erbfolge im Gewerbeverband
  • 14.21 UhrBundesrat verzichtet auf Lizenz zum Kinderhüten
  • Letztes Update: 14.22 UhrJa zu Stiefkindadoption für homosexuelle Paare
  • Alles zu Schweiz
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SF
  • RTS
  • TSR
  • RSR
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • HD suisse
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft