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Montag, 29.8.2011

Neuer Kunstführer für das Kloster Fahr

Die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK will mit einem neuen Führer die nationale Bedeutung des Klosters Fahr aufzeigen. Die spätbarocken Freskomalereien sind zum Beispiel ein Unikum in der Schweiz. Bei den Klosterbewohnerinnen löst die erneute Werbung aber gemischte Gefühle aus.

Kloster Fahr (SRF)

Das Benediktinerinnenkloster Fahr liegt vor den Toren der Stadt Zürich und gehört zum Kanton Aargau. Seit seiner Gründung 1130 bildet es zusammen mit Einsiedeln ein Doppelkloster.

Im Mittelpunkt des neuen Führers steht die gemalte Architektur: Der Fassadenschmuck des Kirchhofs, die Wand- und Deckenmalereien im Innern der Kirche der Gebrüder Toricelli und das Momenumtenalbild auf der Westwand zum jüngsten Gericht gehören zu den Schwerpunkten des Führers.

Benediktinerinnen fühlen sich als Gastgeberinnen
Im Kloster Fahr leben Frauen, die ihr Leben nach dem Evangelium und der Regel Benedikts gestalten. Das Kloster ist ein Ort der Gastfreundschaft und der Begegnung, so Priorin Irene. Trotzdem: Manchmal sei es schwierig, die Balance zwischen Öffnung und geschlossenem Leben zu finden.

Mit jedem Führer, mit jeder Broschüre gibt es wieder mehr potentielle Besucher. Trotzdem seien die Begegnungen immer schön, und die Schwestern hätten ja Orte, die nicht öffentlich sind. (ackn)

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Noemi Ackermann


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