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Mittwoch, 8.2.2012

Schwerer Unfall mit Postauto in Reinach

In Reinach ist am Mittwochmittag ein Postauto verunglückt. Der Chauffeur durchbrach eine Barriere der WSB-Linie und prallte gegen eine Betonmauer. Er wurde schwer verletzt. Passagiere waren keine im Fahrzeug. Es entstand grosser Sachschaden.

Das Postauto ist zerstört, der Chauffeur schwer verletzt: Traurige Bilanz des spektakulären Unfalls in Reinach. Die Ursache dafür ist voerst unklar. (zvg)

Das verunglückte Fahrzeug

Ein Unfall mit viel Glück im Unglück: Der 59-jährige Chauffeur war auf einer ordentlichen Kursfahrt unterwegs von Menziken in Richtung Reinach. Er hatte einen Begleiter dabei, der ihn instruierte.

Im Fahrzeug waren aber keine Passagiere. Aus bislang ungeklärten Gründen verlor er auf der Spitalstrasse in Reinach die Herrschaft über das Fahrzeug.

Chauffeur schwer verletzt - keine Passagiere
Er durchbrach darauf im Reinacher Dorfzentrum eine gesenkte Schranke der Wynental-Suhrental-Bahn und fuhr mit hoher Geschwindigkeit über den Kreisel hinaus. Danach prallte er gegen eine Betonmauer. Der Chauffeur wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt.

Eine Ambulanz brachte den Mann laut Polizei «in kritischem Zustand» ins Spital. Der zweite Chauffeur im Bus kam mit leichten Verletzungen davon. Wie durch ein Wunder gab es sonst keine Verletzte.

Hoher Sachschaden - Ursache bleibt ein Rätsel
Der Sachschaden an Fahrzeugen und Infrastruktur beträgt laut ersten Schätzungen etwa 170'000 Franken, wie die Polizei mitteilte. Ob der Unfall durch ein technisches Problem oder durch menschliches Versagen ausgelöst wurde, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

Die Hauptstrasse in Reinach blieb über Stunden gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr örtlich um. (velm)

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