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Letztes Update: Freitag, 3.2.2012

Lohnerhöhung in Bern «noch nicht überzeugend»

Der Stadtberner Gemeinderat nimmt einen neuen Anlauf, um sich selber und den Angestellten höhere Löhne zu geben. Reaktionen zeigen, dass er mit seiner Argumentation noch nicht durchdringt.   

Berner Gemeinderat will mehr Lohn (Keystone)

Die Stadt Bern müsse die Löhne für die Angestellten anheben, um auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben, argumentiert die Stadtregierung. Und findet es legitim, dass zwischen den höchsten Löhnen für die leitenden Angestellten und denjenigen für die Gemeinderäte eine gewisse Differenz bestehe: 10'000 Franken mehr für Gemeinderatsmitglieder; 20'000 Franken mehr für den Stadtpräsidenten.  

Brigitte Mader kann nachvollziehen, dass die Stadt Bern bei den Löhnen etwas tun muss, meint sie in ihrem Kommentar. Allerdings sei es den Politikern um Stadtpräsident Alexander Tschäppät bisher nicht gelungen, Parteien und Volk zu überzeugen, wie sich in ersten Communiqués und in Internetforen zeige.  

Anstoss aus dem Stadtrat
Diese Erhöhungen sind nur möglich, wenn der Lohndeckel in der Stadtverwaltung Bern erhöht wird. 2004 hatten die Stimmberechtigten mit dem Ja zur Initiative «200'000 sind genug» den Lohndeckel beschränkt. Für die Änderungen im Lohnsystem braucht es eine Anpassung des Personalreglementes.

Die Vorlage, die die Stadtregierung nun vorlegt, geht auf einen Vorstoss aus dem Stadtparlament zurück. Sie soll dem Umstand Rechnung tragen, dass die Stadt Bern bei der Rekrutierung höherer Kader oft Schwierigkeiten hat - wegen den vergleichsweise tiefen Löhnen. (brap, sda)

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Audio-Beiträge:


Kommentar
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Interview
Hören (4:45)

Verantwortlich für diesen Beitrag:

Brigitte Mader


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