Drei Varianten für Sanierung der Deponie La Pila
Der Freiburger Staatsrat muss dem Kantonsparlament drei Varianten für die Sanierung der Deponie La Pila vorlegen. Die Ratsmehrheit will so die Kosten der einzelnen Varianten vergleichen können. Der Vorschlag war im Rat umstritten.
Der Staatsrat wollte nichts wissen, von diesen drei Varianten. Das Umweltamt werde sowieso eine möglichst kostengünstige Variante vorschlagen. Auch die Grünen wehrten sich: Das Sanierungsprojekt bestimme die Kosten und nicht umgekehrt.
Dem widersprachen unter anderem die SVP und die SP. Bei so grossen Summen müsse das Parlament unbedingt involviert sein, sagte etwa Pierre-André Page (SVP). Bei der Sanierung der Deponie La Pila geht es um Kosten von rund 250 Millionen Franken.
Die kantonale Deponie La Pila in Hauterive wurde von 1952 bis 1973 betrieben. Industrieabfälle wurden unsachgemäss entsorgt, was zur Freisetzung von dioxinähnlichen Giftstoffen und zur Verschmutzung der Saane führte. Die Sanierung wird seit 2007 geplant. (andj, sda)
