Graubündner Kantonalbank hält sich stabil
Graubündner Kantonalbank verzeichnet stabiler Geschäftsgang. (Keystone)
Im Jahr 2010 hatte die Kantonalbank mit rund 1,8 Milliarden netto einen Rekord erzielt. Den neuerlichen Erfolg schreibt die GKB ihrer Ausrichtung als Anlagebank zu. Auch die Bankbeteiligungen an der Private Client Bank und der Privatbank Bellerive hätten zu neuen Kundengeldern geführt. Ursprünglich hatte die GKB für 2011 rund 700 Mio. Fr. Neugeld erwartet.
Stabiler Bruttogewinn
Das Kundenvermögen betrug per Ende 2011 rund 27,36 Milliarden Franken. Das sind rund 864 Millionen oder 3,3 Prozent mehr als 2010. Der Konzerngewinn bleibt mit 153,4 Millionen Franken fast gleich wie im Vorjahr (-0,4 Prozent). Auch der Bruttogewinn erwies sich als stabil. 2011 verzeichnete die GKB 208,9 Millionen Bruttogewinn, das sind rund 0,1 Millionen weniger als 2010.
Mit einer Eigenkapitalquote von 11,4 Prozent verfüge die Kantonalbank über eine hohe finanzielle Stabilität, schreibt die Bank. Sie sei auch bei einer Verschärfung der Eigenmittelvorschriften gut gerüstet. Für das laufende Jahr erwartet die GKB ein «realwirtschaftlich anspruchsvolles Umfeld mit beträchtlichem Risikopotenzial». Die Bank stellt ein operatives Ergebnis von 200 Millionen Franken und ein geringeres Wachstum in Aussicht. (sda/zubt)
