Weniger Geld für Heime, mehr für Alters-WG's
Symboldbild: Neues Altersleitbild für Graubünden. (Keystone)
In Zukunft sollen die finanziellen Mittel umgelagert werden. Der Kanton will weniger Geld für neue Heime ausgeben. Lieber sollen die Mittel für neue Wohnformen, zum Beispiel betreutes Wohnen oder Alters-WGs eingesetzt werden. Gefordert sind hier vor allem auch die Gemeinden. Sie müssen neue Angebote für die älteren Menschen schaffen.
Immer mehr alte Menschen
Die Altersstruktur der Gesellschaft verändert sich. In Graubünden steigt die Zahl der Senioren und der Hochbetagten stark an. Gegenüber dem Jahr 1980 wird sich bis 2030 die Zahl der betagten Menschen von rund 22'400 auf 47'400 mehr als verdoppeln und die Zahl der hochbetagten Menschen von 4'160 auf rund 14'140 mehr als verdreifachen. (haus)
