«Zweisprachige» Thurgauer Wanderkarte
Die neue Thurgauer Wanderkarte ist ein Sammlerstück: alle Siedlungen und Ausflugsziele sind zweimal angeschrieben: einmal Mundart, einmal in der gewohnten Schreibweise.
Der Verlag der Wanderkarte will dadurch verhindern, dass sich ortsunkundige Wanderer verlaufen. Im Thurgau stimmen die Bezeichnungen auf den Karten und den Ortsschildern nicht überein.
Grund für dieses Durcheinander ist die Thurgauer Regierung: sie wollte alle Orts- und Flurnamen auf Mundart schreiben. Nach einer Welle der Kritik wird dieser Vorschlag nun aber nochmals überarbeitet. (freif)
