Armee-Munition bleibt im Urnersee
8000 Tonnen Munition hat die Armee im letzten Jahrhundert in Schweizer Seen versenkt, unter anderem auch in Teilen des Vierwaldstättersees. Nun hat der Bund entschieden, dass das explosive Material in den Seen belassen wird.
Zur Probe: Die Armee barg 2008 Munition im Gersauer Becken (key)
Der grösste Teil der alten Munition befinde sich 25 Zentimeter bis 2 Meter unter dem Seegrund. Dies haben Abklärungen des eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) ergeben.
Es habe sich zudem kein Hinweis darauf ergeben, dass die Seen durch Munitionsablagerungen belastet würden, teilt das VBS mit. Deshalb hat das VBS entschieden, auf eine Bergung zu verzichten.
Munitionsrückstände aus Altdorfer Fabrik
Im Vierwaldstättersee versenkte die Armee 530 Tonnen Munition im Gersauer Becken und und 2800 Tonnen im Urnersee - das letzte Mal im Jahre 1967. Dabei handelte es sich grösstenteils um Rückstände der Munitionsfabrik in Altdorf. (vog)
Beitrag
Hören (1:29)
