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Donnerstag, 9.2.2012

Obwaldner Nationalrat Karl Vogler bleibt im Amt

Der Obwaldner Nationalrat Karl Vogler (CSP) bleibt im Amt. Vor 10 Tagen hatte er eine schwere persönliche Krise mit Suizidversuch durchgemacht. Seither habe er grosse politische und persönliche Unterstützung erfahren, sagt Vogler.

Der Obwaldner Nationalrat Karl Vogler (CSP). (zvg)

Dies und die Hilfe von Fachleuten habe dazu beigetragen, dass er sich gut erholt und seine «Kurzschlussreaktion» verarbeitet habe. Das erlaube ihm, seine berufliche und politische Arbeit wieder Schritt für Schritt aufzunehmen.

Rücksprache mit Fraktion
Das Mandat als einziger Obwaldner Nationalrat werde er weiterhin ausüben, so Vogler. Dieser Entscheid sei nach Rücksprache mit den Parteien, die seine Wahl unterstützt haben, und der CVP-EVP-Fraktion im Bundeshaus erfolgt.

In einem ausführlichen Gespräch mit dem Regionaljournal Zentralschweiz erläutert Vogler seine Überlegungen dazu. «Ich werde künftig vermehrt auf meine persönliche Erholung achten», sagt Vogler. Zudem nimmt er Stellung zu den Vorwürfen, die zu seiner Krise führten.

Auslöser sei der Anruf eines Journalisten gewesen, der ihn mit Recherchen zu einem Obwaldner Justizfall konfrontierte. In einem Buch zu diesem Fall werden Vorwürfe an die Obwaldner Justiz erhoben. Karl Vogler war als damaliger Präsident der Rechtspflegekommission darin involviert. (the)

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