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Freitag, 25.2.2011

Erfindungen, Geistesblitze und Schnapsideen

Im «Erfinderhüsli» von Heinz Frei an der Badenerstrasse in Zürich stapeln sich die Erfindungen von privaten Tüftlern. Vom Indoor-Bumerang bis zur 5-in-1-Seife: Der pensionierte Architekt Heinz Frei versucht, die Erfindungen an den Mann zu bringen.

Geniale Geistesblitze entstehen manchmal durch banale Ideen. (SRF)

Seit gut 15 Jahren führt der «Kontaktgenerator» private Erfindungen und mögliche Abnehmer zusammen. Ein alles andere als leichtes Unterfangen: Private Tüftler würden auf wenig Wertschätzung stossen, meint der 66-Jährige. Der Markt sei zudem unberechenbar und die Erfinder verstünden es oft zuwenig, sich bei potentiellen Produzenten ins beste Licht zu rücken.

«Auch Furzideen haben Potential»
Um gute Ideen auf den Markt zu bringen, scheut Heinz Frei deshalb weder Zeit noch Mühe. Unermüdlich berät und unterstützt er private Tüftler per Mail und vor Ort in seinem Erfinderhäuschen - gratis. Auch wenn er zugibt, dass viele «Furzideen» an ihn herangetragen werden: Aus jeder Idee - und sei sie noch so banal oder unausgegoren - entstünden wieder neue Ideen und Denkanstösse und seien deshalb ebenso wertvoll wie der geniale Geistesblitz.

Nur wenige Erfindungen werden auch produziert
Heinz Frei schätzt, dass es nur etwa jede 50'000ste Erfindung erfolgreich auf den Markt schafft. Angesichts der Fülle von Erfindungen viel zu wenig. Was fehle, seien professionelle Strukturen und eine eigentliche Ideenkultur. (kerf)

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Einblick ins «Erfinderhüsli» (Bildstrecke)
Einblick ins «Erfinderhüsli»
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Verantwortlich für diesen Beitrag:

Fanny Kerstein


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