Moralist Bärfuss und seine böse Welt
Im Zürcher Schiffbau ist «Zwanzigtausend Seiten», das jüngste Stück des Thuner Schriftstellers Lukas Bärfuss, uraufgeführt worden. Das Premierenpublikum spendete warmen Applaus.
(Schauspielhaus Zürich)
Was gilt Erinnerung? Das ist eine der zentralen Fragen in «Zwanzigtausend Seiten». Protagonist Tony hat nach einem Unfall eine 25-bändige Studie über die Rolle der Schweiz im 2. Weltkrieg in seinem Kopf gespeichert - und diese Erinnerungen quälen ihn. Bärfuss, der Moralist, erzählt in seiner Farce von einer bösen Welt. Das macht er klug, fantasievoll und vergnüglich. (bruc)
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