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Freitag, 3.2.2012

Üetliberg-Nutzung bleibt umstritten

Der Nutzungsvertrag ist unter Dach und Fach - damit ist der Weg frei für den neuen, kantonalen Gestaltungsplan für den Zürcher Hausberg. Dieser Plan regelt die Nutzung des Üetlibergs, legt Rechte und Pflichten fest - und legalisiert die illegalen Bauten von Giusep Fry. Gegen den Gestaltungsplan regt sich bereits Widerstand.

Eigentlich sähe es nicht schlecht aus für den Wirt des Uto Kulm, Giusep Fry. Sein Fall liegt zur Zeit beim Verwaltungsgericht. Dieses muss entscheiden, ob der Abriss der illegal erstellten Bauten zumutbar ist. Dabei spielt laut Kantonsplaner Wilhelm Natrup auch der Gestaltungsplan eine Rolle, den der Regierungsrat in diesen Tagen in Kraft setzen will. «Das Verwaltungsgericht wird sicher würdigen müssen, dass jetzt eine gesetzliche Grundlage besteht, die bewilligungsfähige Projekte ermöglicht», sagte Natrup gegenüber dem Regionaljournal.

Gestaltungsplan soll rechtswidrig sein
Gegen den Gestaltungsplan kann jedoch Einsprache erhoben werden. Die Präsidentin des Vereins Pro Üetliberg will genau dies tun. «Es ist von Helikopterflügen die Rede, und das werden wir auf keinen Fall akzeptieren». Der Üetliberg sei im Inventar der vom Bund geschützten Landschaften, der Gestaltungsplan mithin rechtswidrig. Trotz der Unterschriften unter den neuen Nutzungsvertrag ist es deshalb sehr wahrscheinlich, dass auf dem Üetliberg noch länger alles beim Alten bleibt. (kerf)

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Fanny Kerstein


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