Kanton Schaffhausen verteidigt seine Steuerpolitik
Finanzdirektorin Rosmarie Widmer Gysel lässt die Kritik der eidgenössischen Finanzkontrolle nicht gelten. Neu angesiedelte Firmen, die weniger Arbeitsplätze schafften als versprochen und in einer Leistungsvereinbarung festgehalten, müssten im Kanton Schaffhausen die erlassene Steuer nachzahlen.
Rosmarie Widmer verteidigt zudem die Praxis, dass ausländische Firmen zunächst Mitarbeiter aus der eigenen Firm aus dem Ausland mitbrächten. «Das sind die, die das Geschäft kennen.» Beim Ausbau des Unternehmens, in einer zweiten Phase, entstünden aber regionale Arbeitsplätze: Es seien sicher viel mehr als 20 Prozent, wie die EFK kritisiert hatte.
Die EFK hatte die Steuererleichterungen in den Kantonen Schaffhausen, Waadt, Freiburg und Neuenburg untersucht. (edlc)
Interview mit Rosmarie Widmer
Hören (2:05)
