Fukushima-Effekt bei Herr und Frau Zürcher verpufft
Kurz nach der Atom-Katastrophe in Japan vor knapp einem Jahr hat der Bedarf nach Ökostrom zugenommen. Heute ziehen sowohl EWZ als auch EKZ eine ernüchternde Bilanz: Die Nachfrage nach Ökostrom ist nur kurzfristig gestiegen.
Bei den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) sind anfänglich zwar mehr Bestellungen eingegangen, doch der Trend in Richtung Natur- oder Aquastrom ist abgeflacht. «Nur wenn wir eine Kampagne machen, bestellen die Kunden und Kundinnen wieder mehr Ökostrom», sagt EKZ-Sprecherin Priska Laïaïda.
Ausnahme: KMU in der Stadt Zürich
Auch beim Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) ist der Fukushima-Effekt verpufft. Jedenfalls bei den Privatkunden. Kleine und mittelgrosse Unternehmen bestellen mehr Ökostrom. Sprecherin Jacqueline Vergee: «Bei den KMU konnten wir eine Zunahme von 10 Prozent feststellen.» (sos)
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