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(Reuters)

Die Stationen von Trainer Ottmar Hitzfeld

Ottmar Hitzfeld wuchs als Sohn eines Zahnarztes im deutschen Lörrach an der Grenze zur Schweiz auf. Er begann seine Karriere als Profifussballer 1971 beim FC Basel und als Trainer 1983 beim SC Zug. Hitzfeld ist mit 16 Titeln der erfolgreichste deutsche Vereinstrainer. Er ist ausgebildeter Lehrer für Mathematik und Sport.

1949 Ottmar Hitzfeld kommt am 12. Januar als jüngstes von fünf Kindern in Lörrach zur Welt.
1971 Nach einer Karriere als Amateurfussballer stellt er sich beim FC Basel vor. Der damalige Trainer Helmut Benthaus stellt ihn als Stürmer an.
1973 Hitzfeld ist erfolgreichster Schweizer Torschütze.
1975 Er wechselt zum VfB Stuttgart.
1978 Rückkehr in die Schweiz zum FC Lugano, mit dem Hitzfeld ein Jahr später den Aufstieg in die Nationalliga A schafft. Von 1980 bis 1983 spielt er beim FC Luzern.
1983 Hitzfeld beginnt seine Trainerlaufbahn beim SC Zug. Innerhalb eines Jahres führt er den Klub in die oberste Liga. Nach seinem Wechsel zum FC Aarau setzt er seine Erfolgsbilanz fort und wird mit den Aargauern auf Anhieb Schweizer Vizemeister.
1988 Hitzfeld wechselt nach Zürich zu den Grasshoppers. Während den drei Jahren bei GC erreicht er zwei Cup-Siege und zwei Meistertitel.
1991 Mit dem Wechsel zu Borussia Dortmund in die deutsche Bundesliga erfüllt sich für Hitzfeld ein Traum.
1995 Borussia Dortmund wird erstmals seit 32 Jahren wieder deutscher Meister. Im gleichen Jahr und im Jahr darauf wird Hitzfeld zum «Trainer des Jahres» und «Welttrainer des Jahres» gekürt.
1997 Hitzfeld zieht sich vom Trainerposten zurück und wird Sportdirektor bei Dortmund. In dieser Funktion erzielt er seinen bis dahin grössten Erfolg: den Sieg in der Champions League. Dortmund gewinnt den Final gegen Juventus Turin mit 3:1 und als Zugabe den Weltpokal.
1998 Hitzfeld wird neuer Cheftrainer beim FC Bayern München. Gleich im ersten Jahr gelingen ihm und seiner «untrainierbaren» Mannschaft die Siege der deutschen Meisterschaft und des DFB-Pokals. In der Champions League zieht Bayern in den Final ein, unterliegt dort aber Manchester United mit 1:2.
2001 Mit Bayern schafft Hitzfeld den Sieg der Champions League und des Weltpokals.
2004 Weil Bayern 2004 keinen Titel gewinnt (unter Hitzfeld wurde die Mannschaft seit 1998 viermal deutscher Meister, zweimal deutscher Pokalsieger, einmal Champions-League-Sieger und Weltpokalgewinner), wird Hitzfeld erstmals in seiner Karriere entlassen.
2007 Ende Januar wird Hitzfeld nach der Entlassung seines Nachfolgers Felix Magath zurück zu Bayern geholt. Erneut schafft es der Erfolgstrainer, die Bayern zum deutschen Meisterschaftstitel zu führen.
2008 Nach der EURO 2008 übernimmt Hitzfeld die Nachfolge von Köbi Kuhn als Trainer der Schweizer Nationalmannschaft.
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