Open-Source-Anbieter klagen gegen den Bund
Der Bund hat mit Microsoft einen Dreijahresvertrag über 42 Millionen Franken abgeschlossen. Dagegen will nun eine Gruppe von Open-Source-Unternehmen vorgehen.
Dass keine öffentliche Ausschreibung des Bundesamtes für Bauten und Logistik stattfand, löste bei Konkurrenten von Microsoft starke Kritik aus. Nun reicht eine Gruppe von Anbietern von freier Software (Open Source) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein.
Vertrag im Februar abgeschlossen
Der Vertrag mit Microsoft wurde bereits im Februar abgeschlossen, aber erst kürzlich durch Medienberichte publik. Der Auftrag beinhaltet unter anderem eine Verlängerung der Software-Lizenzen, Wartung und Support.
Die so genannte freihändige Vergabe ohne Ausschreibung hätte gemäss den Open-Source-Anbietern nicht stattfinden dürfen. Denn es würden durchaus Alternativen existieren. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen setzten seit Jahren erfolgreich und kostensparend Open-Source-Lösungen ein oder sind dabei umzusteigen. (acd, sda)
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