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Mittwoch, 26.8.2009

Alarmierender Personalmangel im Gesundheitswesen

Die Menschen werden immer älter, chronische Krankheiten nehmen zu. Das heisst, mehr Personen müssen gepflegt werden. Doch das Gesundheitswesen ist zu wenig gerüstet, sagt eine neue Studie.

Die Schweiz steuert im Gesundheitswesen auf einen alarmierenden Personalmangel zu. Im Jahr 2030 fehlen in der Schweiz rund 190'000 Arbeitskräfte im Gesundheitswesen. Das prognostiziert eine Studie der Stiftung Careum und des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan).

Zurzeit arbeiten in den drei wichtigsten Sektoren des Gesundheitswesens - also in Spitälern, Pflegeheimen und in der Spitex - rund 190'000 Personen, wie an einer Medienkonferenz der Stiftung Careum ausgeführt wurde. Bis 2030 müssten mindestens noch einmal so viele ausgebildet sein.

Mehrere Gründe
Erstens werden bis 2030 zwei von drei heute Beschäftigten pensioniert. Zweitens nimmt der Anteil betagter Menschen an der Bevölkerung zu.

Und damit dürften drittens immer mehr Menschen an degenerativen chronischen Krankheiten wie Alzheimer, Arthrose oder Arteriosklerose erkranken und auf Pflege angewiesen sein.

Diese Voraussage sei eine gewaltige Herausforderung, hiess es an der Medienkonferenz. Der Bedarf liege jenseits der heutigen Ausbildungskapazitäten. Heute werden jährlich in der ganzen Schweiz 3300 Pflegefachleute ausgebildet. (cdm, sda)

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