• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • Radiokiosk
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Mein DRS
  • Nachrichten:
    • Schweiz
    • International
    • Wirtschaft
    • Digital
    • Sport
    • Regional
    • Nachrichtenticker
    • Wetter
    • Verkehr
  • Die neuesten Dossiers zu «Schweiz»
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 17. Juni
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 11. März
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop
  • Schweiz:

Freitag, 16.10.2009

Sexualkunde bald obligatorisch an Schulen?

Der Sexualkundeunterricht an Schweizer Schulen sollte in Zukunft für alle Kinder und Jugendlichen obligatorisch sein. Diese Ansicht vertritt die Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen. Die sexualisierte Werbung sollte kontrolliert werden.

«Let’s talk about Sex?»

Die heutige Jugend ist in Sachen Sex nicht viel anders als die Jugend vor 20 Jahren. Verändert hat sich allerdings das Umfeld der Jugendlichen.  Mehr

Hören

Die Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) empfiehlt, dass der Sexualkundeunterricht für alle Schülerinnen und Schüler obligatorisch wird. In den Lehrplänen der Schulen und in der Gesetzgebung sollten fixe didaktische Blöcke vom Kindergarten bis zum letzten Schuljahr festgeschrieben werden.

Zusammenarbeit mit Eltern verstärken
Nötig sei Sexualerziehung und nicht einfach «Aufklärung». Dabei müssten Schule und Eltern zusammen arbeiten. Die Jugend müsse darauf vorbereitet werden, dass sie von sexuellen Inhalten bis zu harter Pornografie über die Medien und das Internet ungefiltert getroffen werden kann, so die EKKJ.

Halbwissen weit verbreitet
Angesichts der allgegenwärtigen Präsenz sexualisierter Inhalte in den Medien entstehe leicht der falsche Eindruck, der Jugend könne man beim Thema Sexualität nichts mehr beibringen, schreibt die EKKJ. Studien zeigten jedoch, dass noch heute viele Jugendliche ungenügend oder falsch über Sexualität informiert seien.

Unwissender als angenommen
Jugendliche seien heute nicht erfahrener als vor 20 Jahren. Sie seien nicht frühreifer. Die Jugend sei zu Unrecht als «Generation Porno» in Verruf geraten. Jedes Jahr wachse eine neue Generation von Jugendlichen heran, die den Umgang mit der Sexualität erlernen müssten.

Verbindliche Richtlinien schaffen
Die EKKJ beklagt, dass auf gesamtschweizerischer Ebene einheitliche und verbindliche Richtlinien fehlten. Sprachregionale und kantonale Unterschiede sowie eine unterschiedliche Handhabung von Schulhaus zu Schulhaus innerhalb einer einzigen Region zeigten, dass der Stellenwert der Sexualerziehung sehr gering sei und Berührungsängste andauerten.

Beratung im Internet verbessern
Ein stetig wachsendes Angebot von Internetberatungsstellen für Jugendliche erlaube es ihnen, auch ausserhalb des Elternhauses und der Schule an relevante Informationen zur Sexualität zu kommen. Die Qualität dieser Foren gelte es zu sichern. Die EKKJ ermutigt die Verantwortlichen, diese Angebote besser zu koordinieren und bekannt zu machen.

Beratendes Organ des Bundes
Die aus 20 Fachleuten zusammengesetzte EKKJ ist ein beratendes Organ des Bundesrates und der Bundesbehörden. Bei wichtigen Beschlüssen des Bundes hat sie die Jugendverträglichkeit zu prüfen. Sie ist als zentrale Akteurin der nationalen Kinder- und Jugendpolitik anerkannt. (bat, sda/ap)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Weiterführender Link zum Beitrag:

  • «Jugendsexualität im Wandel der Zeit»: Der Bericht der EKKJ zum Nachlesen. (PDF)

Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zum Stichwort:

  • Schule

Schnellsuche:
Mehr zu Schweiz
  • Mittwoch, 23.5.2012Zwei Ausschaffungsvarianten zur Diskussion
  • Mittwoch, 23.5.2012Provokativer Pro Helvetia-Chef Knüsel tritt ab
  • Mittwoch, 23.5.2012Dell'Ambrogio wird Chef der neuen Bildungsbehörde
  • Mittwoch, 23.5.2012Ausbau des Stromnetzes kostet 18 Milliarden
  • Mittwoch, 23.5.2012Kampf gegen Bienensterben
  • Alles zu Schweiz
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft