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  • Lehrstellenmarkt stabil:

Montag, 26.10.2009

Gesucht: Nachwuchs im Gesundheitswesen

In der Schweiz werden in den kommenden Jahren rund 25'000 zusätzliche Beschäftigte im Gesundheitswesen benötigt. Um diesen Bedarf decken zu können, will der Bund nun den Nachwuchs gezielt fördern. Eines der Vorhaben ist eine zweijährige Grundausbildung.
Lehrstellenmarkt stabil

Das so genannte Lehrstellen-Barometer zeigt: Trotz Wirtschaftskrise gibt es kaum weniger Lehrstellen. Bei weitem nicht jede wurde aber besetzt.  Mehr

Gegen Personalnotstand im Pflegebereich

Fachkräfte im Pflegebereich werden dringend gesucht. Spitäler, Heime oder Spitex-Organisationen klagen seit langem darüber, dass es zu wenig Pflegepersonal gibt. Trotzdem finden Junge, die in die Pflege einsteigen möchten, nur mit viel Glück eine Lehrstelle.   Mehr

Hören

Zwei Fachfrauen zu Perspektiven in der Pflegeausbildung

Die Schweizer Spitäler leiden unter Personalmangel, und der dürfte sich in den nächsten Jahren zuspitzen. Was getan werden muss, damit junge Leute vermehrt den Weg in Pflegeberufe finden und dort bleiben, diskutieren die Pflegefachfrauen Franziska Berger und Barbara Gassmann.   Mehr

Tagesgespräch vom Montag, 26.10.2009, 13.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Bund und Kantone sowie Gewerkschaften und Arbeitgeber wollen mit gezielter Nachwuchsförderung den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen verringern. Die Nationale Lehrstellenkonferenz einigte sich dafür auf vier Schritte, mit denen die Gesundheitsversorgung sichergestellt werden soll.

Nach Angaben der Beteiligten wird die Nachfrage nach Personal in der Branche in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Bis zum Jahr 2020 würden zusätzlich 25'000 Personen benötigt. Derzeit sei rund ein Drittel  der Mitarbeitenden in den Spitälern ausländischer Nationalität.

Zweijährige Grundausbildung in der Testphase
Einen Erfolg verspricht sich die Lehrstellenkonferenz von der zweijährigen beruflichen Grundausbildung «Gesund und Betreuung» mit eidgenössischem Berufsattest. Sie wird derzeit in mehreren Kantonen in Pilotprojekten getestet. Ihre schweizweite Einführung ist für 2012 geplant.

Darüberhinaus sollen Jugendliche mit einer Informationsoffensive für eine Ausbildung im Gesundheitsbereich sensibilisiert und begeistert werden. Beim Berufsnachwuchs soll auch das Interesse für die Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum -fachmann geweckt werden.

Die Betriebe werden aufgefordert, mit Unterstützung des Bundes Netzwerker anzustellen. Diese sollen die Betriebe überzeugen, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. (ank, sda)

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Weiterführender Link zum Beitrag:

  • Weitere Informationen zum Lehrstellenbarometer im August 2009. (PDF)

Verantwortlich für diesen Beitrag:

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