• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • Radiokiosk
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Mein DRS
  • Nachrichten:
    • Schweiz
    • International
    • Wirtschaft
    • Digital
    • Sport
    • Regional
    • Nachrichtenticker
    • Wetter
    • Verkehr
  • Die neuesten Dossiers zu «Schweiz»
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 17. Juni
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 11. März
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop
  • Schweiz:
  • Zurück zum Dossier «Harmos statt Kantönligeist an Schulen»

Fragen und Antworten zu Harmos

Was genau ist das Harmos-Konkordat? Was passiert mit Kantonen, die dem Bildungskonkordat nicht beitreten wollen? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Schulreform auf einen Blick.
Was genau ist das Harmos-Konkordat?
Das Projekt Harmos für weniger «Kantönligeist» im Schulwesen ist im Juni 2007 von der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) verabschiedet worden. Es sieht eine Vereinheitlichung der obligatorischen Schweizer Schulausbildung vor und zwar sowohl strukturell als auch inhaltlich.

Bei den Strukturen geht es beispielsweise um einheitliche Vorgaben beim Einschulungsalter, bei der Dauer von Primar- und Sekundarschule und bei Blockzeiten.

Inhaltlich geht es vor allem um einheitliche Lehrpläne in den Sprachregionen und eine bessere Kontrolle der Ergebnisse. Dies soll durch die Einführung nationaler Bildungsstandards erreicht werden, die in regelmässigen Abständen schweizweit abgefragt werden sollen.

Wie kam es zu Harmos?
Harmos ist unter anderem eine Folge des mittelmässigen Abschneidens der Schweizer Schülerinnen und Schüler beim Pisa-Test 2000 - auch wenn dies von offizieller Seite selten so explizit gesagt wird. Bei jenem ersten Pisa-Test ging es um die Kompetenzen in Lesen und Naturwissenschaften, und die Schweiz landete auf den Plätzen 17 und 18.

Kritiker führten das mässige Abschneiden unter anderem auf das dezentrale Schweizer Schulsystem zurück, in dem traditionell die Kantone die Hoheit über die öffentlichen Schulen haben - und zwar über Strukturen und Inhalte. Dieses historisch gewachsene Nebeneinander unterschiedlicher Bildungssysteme stellte viele Beteiligte vor enorme Schwierigkeiten: Ein Umzug von einem Kanton in den anderen etwa konfrontierte Kinder häufig nicht nur mit einem anderen Schulsystem, sondern auch mit anderen Lehrplänen. Auch Arbeitgeber beklagen, sie hätten Schwierigkeiten, bei der Auswahl von Lehrlingen die Zeugnisse zu vergleichen.

2006 unternahmen Bundesrat und Parlament einen Anlauf zur Vereinheitlichung der Schulausbildung. Der Bildungsartikel wurde mit einem deutlichen Ja angenommen. Er verpflichtet die Kantone, die wichtigsten Eckwerte der obligatorischen Schule schweizweit zu regeln. Mit dem Harmos-Konkordat wird dieser Bildungsartikel umgesetzt.

Harmos stösst auf Widerstand. Was sagen die Kritiker?
In mehreren Kantonen sind Referenden ergriffen worden. Initianten sind die SVP und Bürgerkomitees. Sie kritisieren vor allem die frühe Einschulung: Diese entmündige die Eltern, sorge dafür, dass mehr Kleinkinder auf dem Schulweg und im Strassenverkehr unterwegs seien und verursache zusätzliche Kosten für Personal, Schulräume und Infrastruktur. Die Gegner kritisieren auch den geplanten frühen Fremdsprachenunterricht.

Die Harmos-Befürworter halten dagegen, dass bereits heute fast 90 Prozent der Kleinkinder in der Schweiz einen zweijährigen Kindergarten besuchen, für die meisten würde sich durch Harmos also gar nichts ändern.

Wann tritt Harmos in Kraft?
Harmos ist am 1. August 2009 in Kraft getreten. Voraussetzung dazu war der Beitritt von zehn Kantonen zum Konkordat. Es gilt dann für die Kantone, die es ratifiziert haben.

Ab Inkrafttreten beginnt eine sechsjährige Übergangsfrist, in der die Kantone die Harmos-Bestimmungen umsetzen müssen. Die Frist gilt gleichermassen auch für später beitretende Kantone.

Damit das Konkordat in der ganzen Schweiz umgesetzt wird, müssen 18 Kantone zustimmen.

Kann der Bund Kantone, die nicht beitreten, zum Beitritt verpflichten?
Das ist möglich. Artikel 48a der Bundesverfassung («Allgemeinverbindlicherklärung und Beteiligungspflicht») legt fest, dass der Bund auf Antrag interessierter Kantone bestimmte interkantonale Verträge allgemein verbindlich erklären kann.

Im Schulwesen könnte der Bund gemäss Bundesverfassung die Bereiche Schulpflicht, Dauer und Ziele der Bildungsstufen und deren Übergänge sowie die Anerkennung von Abschlüssen regeln.

Wer muss abstimmen?
Alle, die in Kantonen wohnen, in denen das Referendum gegen Harmos ergriffen worden ist.

(luek/acd)

Seite weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Verantwortlich für diese Seite:

news.online


Mehr zum Stichwort:

  • Harmos

Schnellsuche:
Links:
  • Harmos-Dossier der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren
  • Lehrplan-Projekt für die Deutschschweiz
  • Bildungsmonitoring Schweiz
  • Übersicht Bildungsraum Schweiz
  • Der neue Bildungsartikel
  • Bildungsbericht Schweiz 2010
  • Pro-Kampagne «Ja zu Harmos»
  • Contra-Kampagne «Nein zu Harmos»
Karte: Harmonisierung der Volksschule
Harmos statt Kantönligeist an Schulen
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft