Feuz fährt auf Platz 3 - Mancuso in Garmisch top
Julia Mancuso freut sich über ihren Sieg im Super-G von Garmisch-Partenkirchen. (Reuters)
In der Männer-Superkombi schuf Sieger Romed Baumann die Differenz in der Abfahrt vom Vormittag. Der Österreicher, der in den beiden Spezial-Abfahrten vom Freitag und Samstag die Plätze 4 und 2 belegt hatte, distanzierte die Konkurrenz um 7 Zehntelsekunden und mehr.
Dank eines für seine Verhältnisse starken Slaloms brachte Baumann den Sieg ins Trockene.
Starke Schweizer Bilanz
Von den Schweizern überzeugte Beat Feuz als 3. Der Emmentaler überholte nach mässiger Abfahrt noch 2 Konkurrenten und verpasste den 2. Platz lediglich um 9 Hundertstel.
Ebenfalls Grund zur Freude hatte Didier Défago auf dem guten 6. Platz. Auch Silvan Zurbriggen und Carlo Janka fuhren in die Top 15.
Grosse Enttäuschung bei Kostelic
Mit einer Enttäuschung endete der Wettkampf für Ivica Kostelic. Der Kroate, der die beiden bisherigen Kombinationen in diesem Winter in Wengen und Kitzbühel gewonnen hatte, klassierte sich lediglich auf dem 7. Platz. Kostelic verlor fast 1,5 Sekunden auf Baumann.
Julia Mancuso siegt in Garmisch
In Garmisch-Partenkirchen gewann Julia Mancuso zum ersten Mal seit 5 Jahren wieder einen Super-G. Die Amerikanerin setzte sich vor Anna Fenninger (Aut) und Tina Weirather (Lie) durch. Die Schweizerinnen verpassten die Top 10, Überfliegerin Lindsey Vonn schied aus.
Mancuso erwischte vor allem im Mittelteil eine sehr schnelle Linie und sorgte so für die Entscheidung. Am Schluss betrug ihr Vorsprung auf Fenninger 13 Hundertstel. Die Liechtensteinerin Weirather verlor 0,45 Sekunden und feierte ihren dritten Podestplatz innerhalb von 8 Tagen.
Für Mancuso war es der insgesamt 6. Erfolg im Weltcup. In diesem Winter stand die knapp 28-Jährige bereits dreimal auf dem Podest, zum Sieg hatte es aber jeweils nicht gereicht.
Schweizerinnen geschlagen
Weniger erfolgreich schnitten die Schweizerinnen ab. Nadja Kamer konnte ihren Exploit vom Vortag (2. in der Abfahrt) nicht wiederholen und verpasste die Top 20. Das beste Resultat gelang Lara Gut, als 13. konnte aber auch die Tessinerin nicht restlos zufrieden sein.
Lindsey Vonn ausgeschieden
Gar keine Punkte gab es für einmal für Speed-Königin Lindsey Vonn. Die Amerikanerin, die in der Abfahrt vom Samstag ihren 50. Weltcup-Sieg gefeiert hatte, schied aus. Vonns Vorsprung in der Gesamtwertung bleibt indes trotz des Nullers komfortabel. (pet/SF)
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