Schweiz im Davis Cup ausgeschieden
Unterlagen den Amerikanern: Stanislas Wawrinka und Roger Federer. (Keystone)
Nach gewonnenem Startsatz liessen Roger Federer und Stanislas Wawrinka in Fribourg je länger, je mehr nach. Den Olympiasiegern von Peking gelang in der ganzen Partie nur ein einziges Break - im allerersten Game des Spiels. Danach gestanden die Amerikaner, die mit starkem Return-Spiel überzeugten, den Schweizern keine einzige Breakmöglichkeit mehr zu.
Wawrinka gibt drei Mal Aufschlag ab
Anders die USA, die insgesamt sieben Chancen zum Service-Durchbruch hatten und vier davon nutzten. Besonders Wawrinka sündigte bei eigenem Aufschlag. Im zweiten Durchgang musste er sich nach einem Doppelfehler den Service abnehmen lassen, im dritten Satz war es ebenfalls der Romand, der den Amerikanern das erste Break zugestand.
Den entscheidenden Service-Durchbruch im vierte Satz gelang den Amerikanern zum 3:1 bei Aufschlag Wawrinka. Doch auch Federer vermochte in keiner Weise zu überzeugen. Der 16-fache Grand-Slam-Sieger liess zahlreiche Chancen ungenutzt und beging viele Fehler.
Alles bereits entschieden
Nach den Niederlagen in den beiden Einzeln vom Freitag liegt die Schweiz nun mit 0:3 zurück und hat das Duell bereits verloren. Die letzten beiden Einzel am Sonntag sind somit bedeutungslos geworden.
«Sie waren einfach besser», musste Federer ernüchtert eingestehen. Der Baselbieter haderte aber auch mit den Bedingungen: «Wegen der erhöhten Lage sprangen die Bälle hoch auf und das machte uns sehr zu schaffen.»
Konsternation auf der einen, grosse Freude auf der anderen Seite: «Das ist ein grossartiges Gefühl», freute sich Doppel-Spezialist Bryan und meinte: «Das ist einer der schönsten Momente in meiner Karriere.» Bryans Partner Fish zeigte sich überrascht ob des klaren Resultats. «Dass wir ausgerechnet auf Sand triumphieren, damit hätte ich nicht gerechnet.» (ank/bon, sf)
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