Albrecht wartet zu mit seinem Comeback
Daniel Albrecht stiess bei seiner Rückkehr auf viel Interesse. (Reuters)
Albrecht: «Mein Ziel ist die nächste Saison»
Fast auf den Tag genau ein Jahr nach seinem Horrorsturz im Abschlusstraining der Abfahrt von Kitzbühel stand Daniel Albrecht den Medien Red und Antwort. Der 26-jährige Walliser will bei seiner Rückkehr in den Skirennsport nichts überstürzen: «Es ist sicher, dass ich in diesem Winter kein Weltcup-Rennen mehr fahren werde.»
Vor einem Jahr war Albrecht im Training beim Zielsprung so schwer gestürzt, dass er wegen eines Schädel-Hirn-Traumas und einer Lungenquetschung drei Wochen im künstlichen Tiefschlaf verbringen musste. Wieder ansprechbar, fehlte ihm zunächst jede Erinnerung.
Keine Gedanken an Sturz
Inzwischen ist Albrecht so weit hergestellt, dass er wieder auf Schnee trainieren kann. Ein wenig mulmig war aber auch ihm zumute, als er nun nach Kitzbühel zurückkehrte. Erleichtert stellte der Schweizer dann aber fest, dass keine bösen Gedanken an den Horrorsturz vor einem Jahr hochkamen.
«Ich wollte schauen, wie ich mich fühle und ob mein Körper sich erinnern kann. Ich fühle mich wohl und bin darüber erleichtert», sagte der 26-Jährige.
Geduld mit Comeback
Überstürzen möchte er sein Comeback nicht, auch wenn eine Rückkehr schon denkbar gewesen wäre. «Aber ob ich nächste Woche oder in einem oder zwei Jahren zurückkomme, ist nicht wichtig für mich.»
Denn eigentlich habe das Warten auf ein Comeback ja einen ganz anderen Grund, scherzte der Weltmeister von 2007. «Ich hab gedacht, wenn Carlo Janka so gut fährt, lasse ich es ihm. Dann komme ich nächstes Jahr wieder.» (haem, si/dpa)
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