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  • Harte Rückschläge für Airbus-Mutter:

Freitag, 5.3.2010

Airbus-Militärtransporter gerettet

Die Zukunft des Airbus-Militärtransporters A400M ist gesichert. Die sieben Käuferstaaten und die Airbus-Mutter EADS haben sich darauf geeinigt, wie sie die Zusatzkosten unter sich aufteilen.

Der Airbus A400M bei der Landung. (Reuters)

Nach monatelangem Streit um die Finanzierung des Militärtransporters Airbus A400M haben sich die sieben Käuferländer mit dem Rüstungskonzern EADS geeinigt. Die Airbus-Mutter teilte am Freitag mit, dass die Länder sich mit 3,5 Milliarden Euro an den Zusatzkosten beteiligen.  Damit ist Europas wichtigstes Rüstungsprojekt gerettet.

Zwei Milliarden teurer
Die Bestellerländer sind bereit, zwei Milliarden Euro mehr für die Flugzeuge zu bezahlen. Weitere 1,5 Milliarden Euro entfallen auf Exportkredite. Die Staaten werden dafür an künftigen A400M- Verkaufserlösen beteiligt.
Der Übereinkunft müssen noch die beteiligten Regierungen und Parlamente zustimmen.

Jahrelange Verspätung
Missmanagement und technische Probleme haben zu jahrelangen Verspätungen und Milliarden-Mehrkosten geführt. Die Airbus-Mutter EADS drohte mit einer Einstellung des Projekts, falls die Staaten nicht genug Geld nachschiessen.

180 Maschinen bestellt
Airbus hatte sich 2003 verpflichtet, 180 Maschinen zu einem Festpreis von 20 Milliarden Euro auszuliefern. Dann liefen die Kosten aus dem Ruder. Zu den Käuferländern gehören Deutschland, Frankreich, Spanien, Belgien, Luxemburg, Grossbritannien und die Türkei. (luek,dpa)

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