Magere «Bescherung» für Bankangestelle
Der «Bonustopf» werde dieses Jahr nochmals deutlich kleiner sein, sagte CS-Verwaltungsratspräsident Urs Rohner gegenüber der «Handelszeitung». Der fundamentale Wandel in der Bankbranche müsse sich das zwangsläufig auch auf die Löhne auswirken. Bereits im November hatte die CS angekündigt, sie werde 0,5 Prozent der Lohnsumme für individuelle und leistungsabhängige Lohnerhöhungen verwenden.
Enttäuschung beim Bankenpersonalverband
Nur wenig grosszügiger fällt die «Bescherung» bei der Konkurrentin UBS aus. Bis und mit Stufe mittleres Kader würden die Löhne für die Mitarbeitenden in der Schweiz um 0,7 Prozent erhöht, teilt die Bank mit. Vor einem Jahr hatte die UBS die Löhne noch um zwei Prozent erhöht.
Der Schweizerische Bankpersonalverband reagierte mit Enttäuschung über die «geringen Fixlohnerhöhungen». Der Druck auf die Angestellten werde zudem zunehmen, weil beide Grossbanken aus Spargründen Stellen abbauen, sagte Generalsekretärin Denise Chervet. Diese Einsparungen seien nur nachvollziehbar, wenn die Lohnunterschiede zwischen den Mitarbeiterstufen kleiner würden und die Angehörigen der oberen Etagen auf einen Grossteil ihrer Boni verzichteten. (acct, sda)
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