Camping statt Hotel in der Krise
Die Schweizer Hotellerie spürt die Krise. Sie verzeichnet seit Anfang Jahr rund sechs Prozent weniger Übernachtungen. Ferienwohnungen und Campingplätze dagegen sind besser ausgelastet.
Zelt wird aus Keller geholt
1,2 Millionen Übernachtungen verzeichnen die 32 TCS-Campingplätze seit Anfang Jahr. Das sind mitten in der Krise mehr als auch schon. «Wir haben ein Plus von rund fünf Prozent dieses Jahr», sagt André Ginzery, Leiter Camping TCS, gegenüber Schweizer Radio DRS.
«Etwas mehr Schweizer bleiben in der Schweiz, die sonst im Ausland campieren würden und andere nehmen das Zelt wieder aus dem Keller», erklärt Ginzery.
Ferienwohnungen sind gefragt
Ein Plus verzeichnet nicht nur der Marktleader bei den Campingplätzen. Plus vier Prozent vermeldet auch Interhome, der Ferienwohnung-Vermieter. «Wir haben durch die Krise keinen Einbruch erleiden müssen», sagt Marco Amos, Schweiz-Chef von Interhome.
Zu den Gewinnern der Krise gehört auch Reka. Die bereits hohe Belegung der Reka-Ferienwohnungen ist noch weiter gestiegen.
Interhome und Reka sind zusammen Marktführer in der Vermietung von Ferienwohnungen. (acd/sieu)
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