BIP wächst um 0,9 Prozent
Überraschend starkes Wachstum in der Schweiz
Die Schweizer Wirtschaft hat im zweiten Quartal leicht stärker zugelegt als in den Monaten zuvor. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) wuchs im Vergleich zum ersten Quartal real um 0,9 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresquartal, dem Tiefpunkt der Rezession, beträgt das Plus 3,4 Prozent.
Mehr Investitionen
Getrieben wurde das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal von der Nachfrage im Inland, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Vor allem Unternehmen haben wieder mehr investiert.
Der private Konsum lag im zweiten Quartal saisonbereinigt auf demselben Wert wie im Vorjahr. Weniger ausgegeben haben Konsumenten aber für Nahrungsmittel, Getränke, für die Gesundheit, Freizeit und die Kultur. Der Staatskonsum war erneut rückläufig (-0,1 Prozent).
Mehr exportiert
Die Exporte von Waren und Dienstleistungen stiegen insgesamt um 1,7 Prozent. Dabei entwickelten sich die Warenausfuhren mit 0,1 Prozent aber schwächer als die Exporte von Dienstleistungen (+5,3 Prozent). Die Importe verzeichneten insgesamt ein Wachstum von 4,6 Prozent. (cdm, sda)
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