Kartellverfahren gegen Schweizer Logistikfirmen
Die neuseeländische Handelskommission hat wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen ein Kartellverfahren gegen eine Reihe internationaler Logistikunternehmen eingeleitet. Darunter befinden sich auch die beiden Transportunternehmen Kühne und Nagel mit Sitz in Zürich sowie die baslerische Panalpina.
Gebühren künstlich hoch gehalten
Die beiden Schweizer Logistikunternehmen sollen seit 2001 Luftfrachtpreise von und nach Neuseeland durch Aufschläge und andere Gebühren künstlich hoch gehalten haben, teilte die Kommission im neuseeländischen Wellington mit.
Drei Jahre untersucht
Die Erkenntnisse stützen sich auf dreijährige Untersuchungen. Die Wettbewerbshüter seien durch die Angaben eines an den Absprachen beteiligten Unternehmens aufmerksam geworden. Ähnliche Ermittlungen würden derzeit auch in Europa und den USA laufen, hiess es. (rend, sda/dpa)
