Gewinneinbruch bei Straumann
Der Gewinn des Zahnimplantateherstellers Straumann ist 2011 um 46 Prozent weggeschmolzen auf noch 71 Millionen Franken. Der Umsatz sank um 6 Prozent auf rund 694 Millionen Franken.
In Lokalwährungen resultierte ein Plus von 4 Prozent. Wäre der Frankenkurs nicht so hoch, wäre der Umsatz gut 70 Millionen Franken höher ausgefallen, schreibt das Unternehmen mit Sitz in Basel.
Zu den negativen Währungseffekten gesellten sich gemäss Straumann weitere Faktoren: Beispielsweise habe ein Tochterunternehmen in Japan nach der Umweltkatastrophe stark an Wert verloren.
Besser aufgestellt als die Konkurrenz
Der Schweizer Zahnimplantatehersteller spricht dennoch von einer schrittweisen Erholung: Straumann sei stärker gewesen als die Konkurrenz, heisst es weiter.
Und sofern der Frankenkurs bei 1.20 bleibt, rechnet Straumann für das laufende Geschäftsjahr nicht mit weiteren grösseren negativen Währungseinflüssen. (smus, sda)
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